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Nachricht vom 08.04.2014    

Ottmar Fuchs will Bürgermeister der VG Flammersfeld werden

Eine Entscheidung quasi auf die letzte Minute fällte Dipl.-Verwaltungwirt Ottmar Fuchs aus Oberölfen. Er kandidiert für das Bürgermeisteramt in der Verbandsgemeinde Flammersfeld. Der parteilose Kandidat stellt sich derzeit in den Ortsgemeinden vor und setzt auf Zusammenarbeit. In einer Pressemitteilung stellt er Ziele und Motivation vor.

Ottmar Fuchs will Bürgermeister der VG Flammersfeld werden. Foto: pr

Flammersfeld. Ottmar Fuchs, Dipl.-Verwaltungsfachwirt aus Oberölfen kandidiert für das Amt des Bürgermeisters der Verbandsgemeinde Flammersfeld. Die Bewerbung erfolgte aus familiären Gründen sehr kurzfristig. der 55-jährige parteilose Kandidat gibt in einer Pressemitteilung die Motivation und die Ziele bekannt.

"Ich möchte die Möglichkeit zur aktiven Mitgestaltung der Zukunft der Verbandsgemeinde Flammersfeld nutzen. Durch meine langjährige Tätigkeit in der Verwaltung sowie durch die Personalratsarbeit habe ich Einblicke in die Abläufe der kommunalen Verwaltung erhalten und konnte hier bereits mitgestalten. Gute dienstliche und persönliche Kontakte zu engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Flammersfelder Rathaus habe ich bereits knüpfen können und möchte diese ausbauen.
Mir wurde viel Mut für eine Kandidatur zugesprochen. Dabei signalisierten mir meine Familie, Verwandte, Freunde und der Kollegenkreis stets ihre Unterstützung. Hierfür sowie für deren bisherigen Einsatz möchte ich mich vorab recht herzlich bedanken.
Die kurze Entfernung zwischen meinem Wohnort und Flammersfeld stellt kein Hindernis in der räumlichen und zeitlichen Präsenz dar. Im Gegenteil gibt es bereits zahlreiche persönliche und familiäre Verbindungen in die Verbandsgemeinde Flammersfeld. Auf Grund dessen sowie meiner Wohnortverbundenheit strebe ich daher im Falle einer Wahl keinen Umzug in das Gebiet der VG Flammersfeld an. Aus familiären Gründen erfolgte die Kandidatur erst jetzt", heißt es in der Pressemitteilung.

Ziele:
Fuchs will eine offene, wertschätzende und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit allen Entscheidungsgremien der Verbandsgemeinde und den Ortsgemeinden, Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen und sonstigen Institutionen sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verbandsgemeinde bzw. den Ortsgemeinden. Dies sei unabdingbar, um bestehende und zukünftige Probleme anzugehen und zu lösen sowie Perspektiven für die Zukunft zu erarbeiten. Hier gilt das Motto: Nur gemeinsam sind wir stark!
Er will eingeleitete Maßnahmen zum Abschluss zu bringen. Dazu zählen u.a. das Industriegebiet „Am Förderturm“ bei Willroth, die Erweiterung des Gewerbegebiets sowie der Neubau des Feuerwehrhauses in Oberlahr und eine entsprechende Breitbandversorgung im Bereich der Verbandsgemeinde.
Er verschaffte sich, sowohl in Papierform als auch vor Ort, einen ersten Überblick über den Haushalt der Verbandsgemeinde inklusive der abgeschlossenen, begonnenen sowie noch anstehenden Investitionen, wie z.B. Kitas, Feuerwehrhäuser oder das Industriegebiet bei Willroth.

"In den nächsten Wochen werde ich die Zeit nutzen, um mir auch direkt vor Ort in den Ortsgemeinden weitere Informationen zu beschaffen. Hierbei werde ich das Gespräch mit den Bürgerinnen und Bürgern suchen, damit diese sich einen Eindruck von meiner Person verschaffen können und ich sie und ihre Anliegen näher kennenlerne", schreibt Fuchs.
Ein weiteres Ziel sei es, ein Strategiepapier für die Zukunft zu entwickeln bzw. bestehende Ansätze fortzuentwickeln, um dem demografischen Wandel entgegenzuwirken. Hierbei geht es zudem um die Erschließung neue Geschäftsfelder und neuer Arbeitsplätze, wie z. B. bei Service-Diensten zur Unterstützung beim Einkauf oder bei Arztbesuchen von älteren Menschen, die dies alleine nicht mehr bewältigen können. In der Verbandsgemeinde Flammersfeld ist momentan noch kein Bevölkerungsrückgang zu verzeichnen. Seines Erachtens sei es jedoch besser rechtzeitig zu agieren, als später reagieren zu müssen.

Ottmar Fuchs, 55 Jahre alt, verheiratet seit 1984 mit Ehefrau Birgit, zwei Kinder, wohnt in Oberölfen.
Werdegang:
Seit der Ausbildung 1975 ist Fuchs bei der der Verbandsgemeindeverwaltung in Altenkirchen tätig. Von 1984 bis 1987 absolvierte er ein Studium an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltungen in Mayen mit dem Abschluss als Dipl. Verwaltungswirt (FH).
1978 – 1984: Sachbearbeiter bei der Personalverwaltung
1984 – 1989: Sachbearbeiter bei der Finanzverwaltung
1989 – Juni 2010: stv. Abteilungsleiter der Ordnungsverwaltung mit Zuweisung
verschiedener Sachgebietsleitungen. Hierzu zählten u.a. Gewerbeangelegenheiten, Brand-, Zivil- und Katastrophenschutz sowie das Personenstandswesen mit der Bestellung zum Standesbeamten 1989.
2009: Wahl zum Personalratsmitglied und zum Personalratsvorsitzenden
seit Juli 2010: freigestellter Personalratsvorsitzender auf Grund der Anzahl der rund 360 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
2013: Wiederwahl zum Personalratsmitglied und zum Personalratsvorsitzenden.


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Kommentare zu: Ottmar Fuchs will Bürgermeister der VG Flammersfeld werden

2 Kommentare
Prima so, Herr Fuchs! Sie sind einer von denen die nicht so steif und gekünstelt auftreten in Anzug, Schlips und Kragen. Das macht Sie sehr sympathisch. Wenn ich an die Herren in Wissen und Betzdorf denke, wird mir manches Mal schlecht. Die sind doch völlig abgehoben und ruhen sich auf ihren Lorbeeren aus. Ich drücke Ihnen die Daumen.

#2 von Andreas Winkler, am 10.04.2014 um 17:37 Uhr
Netter Mann und: KEIN Anzugträger. Nicht so steif und unsympathisch wie der Betzdorfer und der Wissener Bürgermeister. Drücke ihm die Daumen.

#1 von Jennifer E., am 09.04.2014 um 09:11 Uhr

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