Werbung

Nachricht vom 28.04.2014    

Zukunft des Ehrenamtes ist Thema

Der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz kommt am Freitag, 2. Mai ins Kulturwerk Wissen und spricht über die Zukunft des Ehrenamtes. Eingeladen sind interessierte Bürgerinnen und Bürger, Vertreter der Vereine und Verbände.

Roger Lewentz spricht in Wissen über die Zukunft des Ehrenamts. Foto: ISIM

Wissen/Kreis Altenkirchen. „Zukunft für das Ehrenamt“ lautet der Titel einer Diskussionsveranstaltung mit dem rheinland-pfälzischen Innenminister Roger Lewentz am Freitag, den 2. Mai, um 10.30 Uhr im Foyer des Kulturwerks in der Walzwerkstraße 22. Lewentz ist auf Einladung des Landtagsabgeordneten Thorsten Wehner zu Gast in Wissen.

„Viele Bürgerinnen und Bürger engagieren sich gerade im Ländlichen Raum in Vereinen, Verbänden und Initiativen. Sie nehmen dabei soziale und kulturelle Aufgaben wahr, begeistern andere Menschen für Sport, engagieren sich für unsere Umwelt oder in unseren Kirchen“, erklärt dazu Thorsten Wehner.

Wie der SPD-Politiker weiter mitteilt, werde mit dem freiwillig erbrachten Einsatz ein wichtiger Beitrag für das Zusammenleben unserer Gesellschaft geleistet. Daher sei eine Unterstützung durch die Politik wichtig. Das Land habe hier bereits einige Initiativen auf den Weg gebracht, beispielsweise durch die Einrichtung von Ehrenamtsbörsen oder dem Kompetenznachweis für ehrenamtliches Engagement.

Wehner lädt insbesondere die Vertreterinnen und Vertreter der verschiedenen Vereine und Verbände ganz herzlich zur gemeinsamen Diskussion mit dem Innenminister ein. Die Veranstaltung ist öffentlich. Alle am Thema Ehrenamt Interessierte sind herzlich willkommen.
Um eine vorherige Anmeldung in Wehners Wahlkreisbüro unter der Rufnummer 02742/ 912958 oder per Email an info@thorsten-wehner.de wird gebeten.



Interessante Artikel



Jetzt Fan der AK-Kurier.de Lokalausgabe Wissen auf Facebook werden!


Kommentare zu: Zukunft des Ehrenamtes ist Thema

9 Kommentare

Habe vorhein erfahren welch grandioser Erfolg das SPD-Event in Wissen war! Eine schallende Ohrfeige für die Herren. Ehrlich gesagt: freut mich!

#9 von Willi, am 03.05.2014 um 17:13 Uhr
Um es vorweg zu nehmen: ich bin bekennende Rote. Habe immer SPD gewählt.
Doch es ist schon ein stückweit richtig, was Willi schreibt. Das Ehrenamt hätte man nicht zum Thema des Wahlkampfes machen sollen. Fehl am Platze, sage ich. Und zum Thema "Verständnis für die Politiker". Ich widerspreche Ihnen, liebe Ulrike, denn ein wirklich guter Politiker, dem der einzelne Bürger etwas bedeutet beachtet auch Anfangszeiten solcher Veranstaltungen. Wer das nicht tut, gehört nicht in ein Parlament. Das ist doch eine einfache Sache. Oder? Wer kann es sich allen Ernstes erlauben für eine (unnötige) Diskussion einen Tag Urlaub zu nehmen? Ich kanns beantworten: ein Politiker oder derjenige, der keine Arbeit hat.
#8 von Bettina, am 01.05.2014 um 17:23 Uhr
Willi, jetzt hauen Sie doch nicht immer so auf die SPD ein. Der Thorsten tut doch was er kann für die Region. Wissen ist doch tot. Da passiert doch nichts. Und es ist doch toll, dass sich überhaupt einer aus Mainz für uns interessiert. Über etwas zu sprechen ist doch gut. Was haben Sie denn dagegen? Was würden Sie denn besser machen?
Ja, gut, die Veranstaltung ist vormittags. Aber da kann man sich doch auch mal frei nehmen, oder? Sie müssen doch auch mal Verständnis haben für die Politiker.
#7 von Ulrike Schneider, am 01.05.2014 um 11:01 Uhr
Ich muss mich hier nochmals zu Wort melden. Herr Paul: die Veranstaltung ist VORMITTAGS! Das ist doch schon der erste Punkt, der einem die Halskrause wirklich anschwellen lässt. Ich war immer SPD-Wähler. Immer. Aber was sich aus diesen Reihen in RLP in den letzten Monaten herauskristallisiert, dass ist schon skandalös. Herr Lewentz ist nichts weiter als ein Belnder. Genau wie der Betzdorfer Bürgermeister und der Abgeordnete Wehner.
Das Ehrenamt hat keiner von ihnen wirklich wahrgenommen. Ehrenamt heißt bei mir Ehre und Amt. Wer sich entsprechend einsetzt, bekommt keinen Cent für das was er für die Gesellschaft tut. Ich habe das Beispiel der Frau Eutebach in Betzdorf angebracht. Oder auch das der vielen Helfer an dem von ihr ins Leben gerufenen Projektes Hellerblick. Die Leute zeigen was ein Ehrenamt wirklich sit. Die klotzen und reiben sich auf für das, was dann die Allgemeinheit, die ganze Stadt, die Gäste der Stadt und alle anderen nutzen werden. Es bedarf keiner Diskussion, schon gar nicht dann, wenn die Einladenden de facto gar nicht mitreden können. Eine peinliche Sache für die SPD. Ich könnte mich noch stundenlang auslassen, aber dafür ist mir meine Zeit zu schade. Dann helfe ich lieber bei einem der Projekte der Frau Eutebach oder helfe ehrenamtlich in Vereinen mit.

#6 von Willi, am 01.05.2014 um 06:47 Uhr
Warum bringt sich Herr Wehner eigentlich nicht in die Zukunftsschmiede ein? In Wissen gibt es dauch Auch schon eine Ehrenamtsbörse? Ist er dort aktiv? Man weiß es nicht.
Neu ist allerdings, dass man jetzt seine Kompetenz nachweisen soll, wenn man ehrenamtlich tätig sein will. Ist eine tolle Idee! Herr Wehner und Herr Lewentz sind doch auch ehrenamtlich (politisch) tätig. Ich gehe davon aus, dass beide an diesem Abend ihre Kompetenznachweise mitbringen und der Öffentlichkeit präsentieren. Mich würde wirklich interessieren wie der Kompetenznachweis eines SPD Multifunktionärs aussieht - und falls er keinen haben sollte: tritt er dann zurück?
#5 von Herbert Paul, am 30.04.2014 um 14:11 Uhr
Ich mache es mal ganz praktisch: Wieviele Ehrenamtler außer den verpflichteten Genossen erreiche ich mit einer Gesprächsrunde morgens um halb elf? Zeugt das von Interesse für die vermeintliche Zielgruppe? Fühlt man sich da als Vereinsvorsitzender, Notenwart, Gerätewart, , Schriftführer, Jugendleiter etc. ernst genommen?
#4 von Paola Schall, am 29.04.2014 um 13:04 Uhr
Ich kann das "Wahlkämpfen mit allen billigen Mitteln" nicht mehr ertragen. Was Herr Lewentz und Herrn Wehner hier durchführen ist eine reine Wahlkampfveranstaltung. Und ich stimme meinen Vorkommentierern auch zu, dass es noch nie einen Herrn Lewentz gegeben hat, der einmal ohne dafür Geld zu nehmen an etwas teilnimmt oder sich ehrenamtlich engagiert. Unglaubwürdig ist wohl der richtige Ausdruck. Frau Euteneuer, tun Sie es sich nicht an in Wissen mit dabei zu sein. Am besten fernbleiben. Damit würde eine solche getürkte Veranstaltung am ehesten bestraft. Für echtes Ehrenamtg braucht es keine Diskussionsrunde. Schon gar nicht im Wahlkampf. Wer sich eherenamtlich einbringen will, tut das von sich aus. Alles andere ist dummes Zeug. Ich finde es sehr schade, dass die SPD sich so vom Bürger entfernt, ohne es selbst wahrzunehmen. Ich appelliere an die Bürger: gehen sie nicht zur Veranstaltung, denn sie ein ein reiner Fake und der Versuch der Volksverdummung. Ich wähle in RLP nie wieder SPD. Allerdings auch nicht CDU. Herr Wehner: fällt Ihnen eigentlich nichts Neues ein? Wies um das Ehrenamt in ganz Deutschland bestellt ist, wei doch jeder. Ich bin von Ihnen maßlos enttäuscht und entsetzt.
#3 von Charly Z., am 29.04.2014 um 07:18 Uhr
Warum fällt es den Politikern immer erst vor Wahlen ein, was beim Bürger ankommt? Ich nehme es dem Minister nicht ab, dass er auch außerhalb des Wahlkampfes dieses Thema für eine Podiumsdiskussion ausgewählt hätte. Das zum einen. Zum anderen habe ich von Herrn Wehner oder Herrn Lewentz noch nie einen echten und ernst genommenen ehrenamtlichen Einsatz gesehen. Kassieren sie doch eine (un)gehörige Summe Monat für Monat für ihre politische Arbeit. Politik wird so unglaubwürdig. Ich kenne nur den Breich Betzdorf, Gebhardshjain und Bad Marienberg. Dort habe ich echtes Ehrenamt nur in Betzdorf und Gebhardshain beobachtet. Allerdings war in Betzdorf nie ein Bürgermeister mit dabei. Dort waren es immer die Gleichen. Ich lobe mir Herrn Renfordt von der SPD den ich vor einem Jahr einmal beim Holzfällen am Hellerblick gesehen habe. Ich lobe mir Herrn Muhl und Herrn Franke und all die anderen die zusammen mit Frau Eutebach und Frau Hölzemann regelrecht gebuckelt haben. Ich weiß dass ich einige Namen nicht mehr drauf habe, die mögen es mir verzeihen. Natürlich ist auch das Vereinswesen nicht zu verkennen. Alle leisten Gutes. Das sollte den in Ämtern befindlichen Politikern einmal deutlich werden.
Ich verwehre mich dagegen diejenigen, die "nur" in der Kommunalpolitik gelegentlich mal an einer Sitzung teilzunehmen in diese Riege aufzunehmen. Das ist ungerecht. Wenn auch nicht viel, so erhalten diese Leute doch eine Entschädigung. Ich bin gespannt, wie die Diskussion in Wissen verläuft.
#2 von Stefanie Euteneuer, am 28.04.2014 um 17:47 Uhr
Ehrenamt? Ich wundere mich schon arg über so manche Person die für langjährige Ehrenamtstätigkeit ausgezeichnet wurde. Man hat doch total den Blick dafür verloren, was Ehrenamt überhaupt ist. Manches Mal denke ich, es sei vom Parteibuch abhängig. Schlimm. Ich erinnere an die vielen überaus engagierten Feuerwehrleute, THW´ler, DRK´ler und Malteser (erhebe keinen Anspruch auf Vollständigkeit...). Oder nehmen wir Betzdorf. Dort engagieren sich seit vielen Jahren Menschen über alle Maßen hinaus. Deren Arbeit aber wird als selbstverständlich angesehen, weil wohl davon ausgegangen wird, dass Vereinsvorsitzende Geld bekommen! (?). Das Ehrenamt muss gefördert werden und es muss mit gutem Beispiel vorangegangen werden. Da genügt es niocht, sich jetzt im Vorfeld der Wahlen zu brüsten und stimmgewaltig das Thema zu präsentieren. Schaut man mal nach Betzdorf, da fällt mir schon auf, dass es zig Leute gibt die immer wieder bei Wind und Wetter das wunderschöne Plätzchen "Hellerblick" geschaffen haben. Da gibt es die Frau Eutebach, die immer und überall mit dabei ist, wo es gilt etwas für die Allgemeinheit zu tun. Aber es gibt andere die sich stets mit gutem Vorbild hinstellen und wirklich mitarbeiten. Sich im feinen Anzug hinzustellen und so tun als ob ist da schon fast eine Beleidigung für diejenigen die sich mit Herz und Verstand einbrinegn. Es muss sich was tun, Herr Lewentz, aus Ihren Reihen erkenne ich da leider nicht viele, die wirklich was tun.
#1 von Willi Schneider, am 28.04.2014 um 17:46 Uhr

Aktuelle Artikel aus der Region


Rosenkrieg um Bulldogge Frieda endet vor Landgericht

Zum Sachverhalt:
Koblenz. Die Parteien waren über mehrere Jahre ein Liebespaar, wohnhaft in der Altstadt von Koblenz. Des ...

Materialcontainer in Steinebach stand in Flammen

Steinebach. Die Feuerwehr Steinebach wurde um 14:45 Uhr zu diesem Einsatz alarmiert. Die unter Leitung des stellvertretenden ...

Windpark Friesenhagen: NI will bei Genehmigung Klage erheben

Friesenhagen. Die Naturschutzinitiative e.V. (NI) hat sich im bisherigen Verfahren beteiligt und einen umfassenden anwaltlichen ...

Kreisvolkshochschule Altenkirchen lädt zum Bierbrauen

Altenkirchen. Es wird ein Märzenbier mit Gerätschaften, die größtenteils in jedem Haushalt vorhanden sind oder die einfach ...

Aufgepasst: Wieder Betrüger im Westerwald unterwegs

Kreisgebiet. Aufgefallen sind achtsamen Bürgern solche dubiosen Vertreter zum Beispiel in der Verbandsgemeinde Hachenburg. ...

DAK-Gesundheit im Westerwald schaltet Grippe-Hotline

Montabaur. Die vergangene Grippesaison verlief nicht besonders stark. Wie die kommenden Monate verlaufen werden, lässt sich ...

Weitere Artikel


Bewertungskommission besucht Dörfer

Kreisgebiet. Im schönen Monat Mai können sich einige Dörfer im Kreis freuen. Der Kreisentscheid des Wettbewerbs „Unser Dorf ...

Heiligsprechung der Päpste auf Concordia gefeiert

Herdorf. Es war ein mediales Großereignis, die Heiligsprechung der beiden Päpste Johannes Paul II. und Johannes XXIII. durch ...

Angebliche Wölfe sind identifiziert

Wissen/Mudenbach. Die Pressemitteilung der Polizeiwache Wissen und des Polizeipräsidiums Koblenz vom Freitag, 25. April zu ...

Wallmenroth feierte fröhlichen "Bunten Abend"

Wallmenroth. Unter dem Motto „Gute Freunde spielen auf“, stimmte der Musikverein Scheuerfeld, ein immer gern gesehener Gast ...

Kölle goes Hamm

Hamm. Nachdem die Künstlerinnen und Künstler des „Kölner-Maler-Kreis“ schon im letzten Jahr siegauf ziehen und ihre Arbeiten ...

Gemütliches Beisammensein am Maifeiertag in Fürthen

Fürthen-Opsen. Am Maifeiertag laden Michael Rzytki und sein Team sowie die KIG Fürthen alle Bürgerinnen und Bürger Fürthens ...

Werbung