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Nachricht vom 04.06.2008    

SPD: Freibad Wehbach erhalten

Das Freibad Wehbach muss erhalten werden. Das meinen SPD-Stadtverband Kirchen und die Fraktion im Verbandsgemeinderat.

Kirchen. Im Mittelpunkt einer gemeinsamen Sitzung des Stadtverbandes und der Stadtratsfraktion der SPD Kirchen stand jetzt die Zukunft des Wehbacher Freibades. Fraktionssprecherin Dr. Heike Johannes erläuterte die Beschlusslage des Stadtrates. Danach sollen die nächsten fünf Jahre genutzt werden, um Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten für die Durchführung der notwendigen Sanierungsmaßnahmen auszuloten. "Uns ist wichtig, dass kurzfristig ein tragfähiges Sanierungskonzept erarbeitet wird, so dass mit ersten Umsetzungsmaßnahmen zügig begonnen werden kann", beschrieb der Vorsitzende Andreas Hundhausen die Position des Stadtverbandes.
Er hatte, zusammen mit seinem Stellvertreter Jochen Tielmann eine entsprechende Vorlage für die Gremien ausgearbeitet und machte nochmals deutlich, worum es konkret geht: "Für die Stadt Kirchen muss das Freibad Wehbach Priorität haben. Alle Investitionen aus dem laufenden Haushaltsjahr und der kommenden Haushaltsjahre müssen dahingehend überprüft werden, ob das Geld nicht besser in einer Sanierung des Freibades aufgehoben wäre."
"Es geht uns nicht um die Frage, ob wir ein Freibad in Wehbach haben wollen, sondern wie wir es erhalten können. Wir haben in den vergangenen Wochen viele Rückmeldungen bekommen, dass wir Sozialdemokraten uns dafür stark machen sollten", kommentierte Michael Weller, SPD-Bürgermeisterkandidat für die Stadt Kirchen die Diskussion in den Gremien.
"Wir brauchen für eine kinder- und familienfreundliche Kommune deutliche Investitionen in diesem Bereich. Dafür müssen wir die für andere Maßnahmen bereitgestellten Mittel kritisch überprüfen", untermauert Weller die Forderung der Genossen nach einer deutlichen Umverteilung des Haushaltes in Richtung Familien und Jugend. "Das Freibad ist ein wichtiger Baustein, wenn wir unsere Stadt für Familien und Besucher attraktiv halten wollen. Und wenn jetzt eine breite öffentliche Diskussion darüber einsetzt, wie und wofür Steuergelder eingesetzt werden, ist das nur gut für Kirchen", fügte Dr. Heike Johannes, Sprecherin der SPD-Stadtratsfraktion, hinzu.


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