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Nachricht vom 06.05.2014 - 18:36 Uhr    

Walterschen stand im Mittelpunkt

Die Firma Osterkamp und die K 16 standen im Mittelpunkt des Besuches des CDU Gemeindeverbandes Flammersfeld-Horhausen-Lahrer Herrlichkeit in Walterschen. Vor allem die marode K 61 sorgt im Ort für viel Ärger.

Zeigten vor Ort die marode Straße, von links: Rolf Schmidt-Markoski, Karl-Walter Bender, Joachim Osterkamp (hockend), Dr. Peter Enders (hockend), Ralf Hippert und Arnd Neffgen. Foto: Petra Schmidt-Markoski

Walterschen. Unter dem Motto "Politik vor Ort" besuchte der CDU Gemeindeverband Flammersfeld-Horhausen-Lahrer Herrlichkeit auch die Gemeinde Walterschen (rund 170 Einwohner). Mit von der Partie waren auch MdL Dr. Peter Enders und Bürgermeisterbewerber Ralf Hippert. Ortsbürgermeister Karl-Walter Bender freute sich über den Besuch in seiner Gemeinde.

Zunächst besichtigten die Kommunalpolitiker die Firma Osterkamp (Erzeuger von Produkten aus Draht und Stahl, besonders Zäune und Tore), um sich ein Bild von diesem mittelständischen Unternehmen mit 50 Mitarbeitern am Standort Walterschen zu machen. Die Ursprünge des Familienunternehmens gehen bis in das Jahr 1927 zurück, erklärte Heinz-Joachim Osterkamp, der gemeinsam mit seiner Schwester Christel Osterkamp das Unternehmen bereits in der dritten Generation leitet. Mit seinen Tochterniederlassungen (Firma EDG GmbH & Co. KG) besitzt der Spezialanbieter Osterkamp Draht und Zaun GmbH heute Handelsniederlassungen in Köln und Ginsheim-Gustavsburg (Rhein-Main). Der Vertrieb von Produkten aus Draht und Stahl, vom Hasendraht über Hochsicherheitszäune bis hin zu mechanischen Toren, die im eigenen Stahlbau hergestellt werden, stellt das Schwergewicht des Unternehmens dar. Geschäftsführer Joachim Osterkamp und Fertigungsleiter Burkhard Müller standen den Besuchern Rede und Antwort.

Eine weitere Station war die K 16 im Außenbereich der Ortslage in Richtung Neitersen. Die Kommunalpolitiker machten sich ein Bild von dem schlechten Zustand der Kreisstraße. In den Wintermonaten tritt dort häufig Hangwasser auf, das zur gefährlichen Glatteisbildungen führe, erklärten Ortsbürgermeister Bender und Geschäftsführer Osterkamp.
"Der Winterdienst kommt erst Nachmittags und wir sind bei Eis- und Schneeglätte von der 'Welt' abgeschnitten", beklagten sich Bender und Osterkamp. Außerdem forderten die beiden die Umsetzung der dem LBM vorliegenden Ausbauplanung für ein Teilstück der K 16.
Am Ende des Besuches dankten Gemeindeverbandsvorsitzender Armin Supenkämper und Fraktionsvorsitzender Rolf Schmidt-Markoski sowohl Ortsbürgermeister Bender als auch Geschäftsführer Osterkamp für den informativen Nachmittag. (smh)

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