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Nachricht vom 24.05.2014    

Praxistage zur Berufsorientierung mit viel Erfolg

Unter dem Motto: „Aktiv, initiativ und selbstbewusst“ stellten Schüler der neunten Klassen der Marion-Dönhoff-Realschule plus mit einer „Präsentations-Gala“ am Donnerstag 22. Mai, ihre erarbeiteten Ergebnisse von vier Lernmodulen Schulvertretern, Eltern, Firmenvertretern sowie der Presse in der Aula ihrer Schule vor. Förderung von Eigeninitiative und Selbstverantwortung, Selbstwahrnehmung, Realistische Bestandsaufnahme/Einschätzung, Angemessenes Verhalten und Nachhaltigkeit standen dabei im Vordergrund des Projektes.

Die stellvertretende Schulleiterin Cornelia Theis diskutierte mit Schülerinnen und Schülern zum Thema Praxistag. Fotos: Manfred Hundhausen

Wissen. Die Abschluss-Klassen (9a, 9b und 9c), fast 40 Schüler der Marion-Dönhoff-Realschule Plus in Wissen nahmen an einem mehrtägigen Projekt „Aktiv, initiativ und selbstbewusst“ teil, das erstmalig von der Firma t-droste durchgeführt wurde. Ziel des Seminars: mehr Eigeninitiatve, mehr Selbstbewusstsein zu entwickeln. Dazu gehörte auch die Organisation einer Info-Ausstellung zum Thema Beruf: Ausbildung und Praxistag“.

Die stellvertretende Leiterin der Marion-Dönhoff-Realschule plus, Cornelia Theis, begrüßte im Rahmen der Praxistage den 1. Beigeordneten der Verbandsgemeinde Friedhelm Steiger, Schülerinnen und Schüler, Eltern, Vertreter der Praxistagsbetriebe sowie Referentinnen und Referenten der Firma t-Droste, auch im Namen von Schulleiter Edmund Mink.

Bereits seit 2008 befindet sich der Praxistag im Lehrplan der Marion-Dönhoff-Realschule Plus in Wissen und findet an jedem Mittwoch einer Woche statt. Zurzeit sind es fast 40 Unternehmen, Geschäfte, Betriebe und Sozialeinrichtungen, die sich an den Praxistagen beteiligen.

Die Durchführung des Projektes fand in Form von vier Modulen an vier Terminen statt.
Modul 1: Teambildung und Vermittlung von Basiswissen
Modul 2: Selbstorganisation der Teams, Leitfadenarbeit und teamübergreifende Kommunikation
Modul 3: Action! Event-Management, Telefonate mit Firmen/Organisationen, Firmen-Interviews
Modul 4: Aufbereitung der Info-Ergebnisse, Vorbereitung der Ausstellung und Gala-Veranstaltung.

Dabei waren die wichtigsten Kriterien:
„Wo finde ich wichtige Informationen?“,- „Wie gehe ich auf Unternehmen zu?“ - „Was kann ich schon?“ - „Was bringe ich mit?“ - „Was traue ich mir zu?“ - „Was kann ich
erreichen?“ - Wie trete ich auf und wie wirke ich? und „Wie nutze ich das Gelernte für meine Zukunft?“.

Der Schüler Tim Stammel, hier als Beispiel genannt, absolvierte seinen Praxistag beim Malerbetrieb Weller in Birnbach, und hat durch den Praxistag inspiriert sich schon für den Beruf des Malers und Anstreichers entschieden. Da der Betrieb aber nur alle 2 Jahre einen Azubi einstellt, plant Tim sich noch ein Jahr am Berufs-College in Hennef spezielles Wissen für diesen Job anzueignen, um anschließend bessere Perspektiven bei den anstehenden Bewerbungen zu bekommen. Überzeugend wirkte der junge Mann bei der telefonischen Einladung des AK-Kuriers zum Thema Berichterstattung.

Aufgaben wie die Organisation der „Präsentations-Gala“ oder der Termine für Firmeninterviews setzten Absprachen voraus, die eigenständig getroffen werden mussten.
Das bedeutete, die Teilnehmenden mussten sich in und zwischen den Teams sowie nach außen aktiv in Realsituationen organisieren. Auf diese Weise wurde Eigeninitiative handlungsorientiert gefördert. Die Teilnehmenden erfuhren direkte Rückmeldung über ihr Handeln und erlebten Erfolge.
Ziel war es, Informationen rund um die Themen „Praxistag“ und „regionale Ausbildungsmöglichkeiten“ zu gewinnen und zu präsentieren. Dazu musste zu den Unternehmen recherchiert und sie mussten kontaktiert werden, Interview-Termine mit den Firmen organisiert und Interviews durchgeführt werden. Zuletzt mussten dann die Ergebnisse für ein vielfältiges Publikum von den Mitschüler/innen über Lehrer, Eltern und interessierte Unternehmer sowie für die Presse aufbereitet werden.

Alle Ergebnisse wurden abschließend im Rahmen einer von den Schülern selbst organisierten „Präsentations-Gala“ vorgestellt. Die Teams dokumentieren ihre Ergebnisse in Form von Info-Plakaten, so bekamen die Vertreter von Schule, Firmen und Eltern einen Eindruck von dem gelungenen Projekt. Von dieser Info-Sammlung und der Präsentation sollen neben den Schülern selbst auch weitere Jahrgänge profitieren, und zu Initiative und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten bei der Berufsfindung angeregt werden.

Zum Abschluss der Präsentation dankte Cornelia Theis noch den drei Klassenlehren Bernadette Jung, Raik Möbus und Peter Deis, sowie den Referentinnen und Referenten von t-Droste, Annette Sommer, Di Phongpashith und Thomas Icking für die Begleitung der Schüler in dem Projekt. Theis bezeichnete den Praxistag noch einmal als ein wichtiges Instrument zur Berufsorientierung und dankte in diesem Zusammenhang auch der „Jobfüxin“ Katharina Aulmann, die seit Jahren den Kontakt zu den Ausbildungsfirmen aufrecht hält und die Schüler auf dem Weg in ihre berufliche Zukunft tatkräftig unterstützt. (phw)


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