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Nachricht vom 12.07.2014    

Abstrakte Malerei im Rathaus Gebhardshain von Barbara Niesen

Im Rathaus Gebhardshain wurde ein Ausstellung der Künstlerin Barbara Niesen eröffnet. Die farbenfrohen Bilder der Künstlerin sind bis 22. August im Rathaus zu sehen, auch am Sonntag, 13. Juli von 14 bis 17 Uhr. Eine farbenfrohe Bilderschau erwartet die Besucher.

Künstlerin Barbara Niesen und Bürgermeister Konrad Schwan erööfneten die Ausstellung im Rathaus Gebhardshain. Fotos: anna

Gebhardshain. Etwa zwei bis dreimal im Jahr bietet das Rathaus Künstlern der Region eine Möglichkeit zur Ausstellung ihrer Werke. Donnerstag den 10. Juli eröffnete VG Bürgermeister Konrad Schwan eine Bilderausstellung der Künstlerin Barbara Niesen aus Nümbrecht, deren Werke noch bis zum 22. August bei freiem Eintritt zu den üblichen Öffnungszeiten der Verwaltung besichtigt werden können. Außerdem ist die Ausstellung am Sonntag, den 13. Juli von 14 bis 17 Uhr geöffnet.

Das Saxtrom Duo Martin Becker (Trompete) und Dieter Brenner (Saxophon) stimmte die Gäste musikalisch auf den Abend ein. Der Rathauschef bekundete, dass auch aus den Reihen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Morgen viel Zustimmung zu den ausgestellten Bildern geäußert worden sei und dankte in diesem Zuge dem Hausmeister, für die Platzierung der Gemälde.
Schwan berichtete weiter, dass Niesen großenteils sehr farbenfroh und unterschiedlich male. Er gab zu, etwas Bedenken im Vorfeld gehabt zu haben, da er wusste, dass die Künstlerin ehrenamtlich in der Sterbebegleitung tätig ist und er somit mit düsteren Bildern gerechnet hatte. Die unterschiedlichen Techniken machten die Ausstellung aber interessant, so Schwan. Niesen sei auch als Dozentin tätig, wusste der Bürgermeister und tausche sich in Künstlerkreisen auch auf internationaler Ebene aus. Gekauft werden können die Bilder natürlich auch, signiert werden alle Werke mit dem Geburtsnamen der Künstlerin „Barbara Timpert“. Einige ihrer Gemälde hängen in öffentlichen Gebäuden, Hotels und Institutionen. Auch in der Kreissparkasse Altenkirchen kann jeder einen „Timpert“ betrachten, ein Bild welches teils drinnen und teils draußen am Gebäude zu sehen ist.

Barbara Niesen ist am Niederrhein, nahe der holländischen Grenze geboren und aufgewachsen. Seit fünfzehn Jahren lebt und arbeitet sie in Nümbrecht im oberbergischen Land. Schon als Kind habe sie ihr Talent für das Malen entdeckt und ihren Mitschülern immer wieder im Kunstunterricht geholfen. Ihr Fachlehrer, Förderer und Vorbild war der Impressionist Hein Hoppman. Seit 2002 beschäftigt sich die Künstlerin mit der farbenfrohen Gestaltung abstrakter Bilder, die vielfach aus zwei bis vier zusammengehörigen Teile bestehen, wie das Duo Hongkong 1 und 2, eine Arbeit von Acryl auf Holz. Niesen ist als Dozentin für meditatives Malen an verschiedenen Bildungseinrichtungen tätig. Sie gehört der lokalen Künstlergruppe „Die Palette“ an, sowie dem internationalen Künstlernetz „El-Drac“ (Spanien) und dem europäischen Kunstprojekt „Artsurprise“.

In jüngster Zeit widmet sie sich verstärkt dem Thema „Kunst im Garten“ und fertigt witterungsbeständige Outdoor-Bilder, die in Aluminium, Edelstahl oder Eisen gerahmt sind. Diese schmücken Hauswände, Gartentore und Gärten. Allen ihren Bildern gibt die Künstlerin einen Namen, weil sie persönlich findet, dass dies dazu gehört.
So sind in Gebhardshain „Spielende Hunde“, „Drops“ und „Blütenduft“, aber auch noch viele andere Werke zu besichtigen. Teils arbeitet Barbara Niesen viel mit Mischtechniken, wobei sie ganz unterschiedliche Materialien, wie Stoffe, Rinde, Tapeten oder Gräser in ihren Werken verarbeitet. Stilistisch möchte sie sich nicht auf eine bestimmte Richtung festlegen.



Nach eigener Aussage hat die Künstlerin derzeit acht oder neun Ausstellungen im In- und Ausland laufen, so viele Bilder haben sich in den Jahren angesammelt. „Ich habe noch genug Bilder zu Hause, ich könnte noch eine weitere Ausstellung bestücken", so Niesen. Beruflich hat Barbara Niesen, die sich ihre Kunst großenteils autodidaktisch angeeignet hat, einen ganz bürgerlichen Weg beschritten. Sie ist gelernte Arzthelferin, worin wohl auch ihre heutige ehrenamtliche Tätigkeit im Hospiz der Stadt Wiehl begründet ist. (anna)


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