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Nachricht vom 22.07.2014    

Dhamma-Stiftung tagte im Kloster Hassel

Im Kloster Hassel fand die jährliche Sitzung von Vorstand und Kuratorium der Dhamma-Stiftung statt. Die 2007 gegründete Dhamma-Stiftung bildet den weltlichen Rahmen für das theravada-buddhistische Kloster Hassel in der Ortsgemeinde Pracht.

Vorstand und Kuratorium tagten in Kloster Hassel. Foto: pr

Pracht/Hassel. Die Stiftung ist wie der Förderkreis Kloster Hassel und der Orden selber von ehrenamtlichem Wirken und Förderungen getragen. Eingeladen hatte satzungsgemäß die leitende Nonne Ew. Dhammā Mahātherī, Vorsitzende des Vorstands und zugleich Oberin des Ordens, Deutsche, seit 1985 Nonne in der alten Tradition der buddhistischen Einsiedler mit deutsch-kulturellem Hintergrund.
Seit Jahren begleiten Sabine Bätzing-Lichtenthäler, MdB, Hans Pakleppa und Dr. Christoph Mecking als Kuratoriumsmitglieder sowie Dr. Martin Hoffmann als Vorstandmitglied die Entwicklung von Kloster und Stiftung mit Beistand, Rat und Tat. Als ehrenamtlich Mitwirkender der Stiftung und Beauftragter im Bereich Öffentlichkeitsangelegenheiten nahm Dieter Born teil, der in freundschaftlicher Weise seit vielen Jahren der Arbeit verbunden ist und die öffentlichen Aktivitäten des Klosters mit betreut.

In den alljährlichen Sitzungen werden die wesentlichen Ereignisse und Erfahrungen des vergangenen Jahres berichtet und beraten. Herausgehoben wurde dabei die Bedeutung des Klosters als Ort innerer Einkehr und Ruhe in offener Art. Ob einzeln oder als Gruppe war das Kloster für so manchen ein kurzes Innehalten im weltlich gedrängten Alltag. Einzelne, als Besucherinnen und Besucher dem Kloster begegnend, fanden im Rahmen ehrenamtlichen Engagements für sich eine kleine Insel, wo es möglich wird, dem Alltag ein wenig den Drang zu nehmen.
Auch Schulklassen und andere Institute nutzen die Möglichkeit, sich aus erster Hand über die buddhistische Erkenntnislehre zu informieren. Diese Besuche werden gemeinsam mit den begleitenden Lehrerinnen, Lehrern, Dozentinnen und Dozenten intensiv vor- und nachbereitet. Die kleine Einsiedelei öffnet sich regelmäßig zu Besuchszeiten und –tagen für Gäste. Mit regem Interesse werden die jeden zweiten Sonntag im Monat stattfindenden Vorträge und Gesprächskreise in Verbindung mit einer ruhigen Wanderung durch den Hasselwald wahrgenommen. Auch Gastaufenthalte sind monatlich für fünf Tage möglich und werden gerne zur inneren Einkehr und zum Kennen lernen klösterlichen Lebens und der Achtsamkeitsentwicklung in der 2500 Jahre alten Tradition genutzt.



Ein besonderer Höhepunkt jeden Jahres ist das traditionelle Vesakh-Fest, an dem des Lebens und der Lehre des Siddhattha Gotama, des letzten Buddha, gedacht wird. Das Fest wird vom Förderkreis als offener Tag des Klosters gestaltet und findet stets regen Zuspruch. Herausgehoben und klar positioniert wurde auch in der diesjährigen Tagung der klare Ansatz des theravada-buddhistischen Einsiedler-Ordens, der nicht missionarisch oder überzeugenwollend sein eigenes Wirkungsfeld sieht.
Der kontemplative Ansatz Zurückhaltung tragenden klösterlichen Lebens steht im Zentrum. Vorträge, Gesprächskreise und Übungstage finden nur statt, wenn sie gewünscht werden und in Form einer Einladung diesem Wunsch Ausdruck verliehen wird. Sie stehen Teilnehmenden aller Konfessionen offen. Bei den Veranstaltungen werden der Kern der Buddha-Lehre und das Handwerkszeug für die Schulung der Achtsamkeit verständlich und lebensnah in hiesiger westlicher Kultur erfahrbar. Lokales und überregionales Interesse ermöglichen einen fruchtbaren Austausch im Kloster.

Zum Abschluss des Treffens folgte ein Besuch in Altenkirchen. Dort übernahm Doris Enders die Führung und erläuterte anschaulich, kompetent und lebendig die Entwicklung der Stadt seit den Anfängen im 12. Jahrhundert. Eine Stadtführung, die der kleinen Besuchergruppe ein tieferes Verständnis der Historie und Gegenwart der Kreisstadt vermittelte und sehr gerne weiter empfohlen werden kann.


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