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Nachricht vom 25.07.2014    

Ihm war zu heiß: Opel-Fahrer fuhr Amok auf der A3

In der Nacht zum Donnerstag (24.7.) befuhr eine Funkstreifenwagenbesatzung der Polizeiautobahnstation Montabaur die A3, Fahrtrichtung Köln, in Höhe Heiligenroth, ordnungsgemäß mit den dort erlaubten 100 km/h. Die Beamten staunten nicht schlecht, als sie von einem Opel Vectra mit LM- Kennzeichen mit hoher Geschwindigkeit – nach Polizeiangaben minndestens 150 km/h - überholt wurden.

Bei einer nächtlichen Verfolgungsfahrt auf der A3 zog ein Opel-Fahrer den Kürzeren. Die Polizei erwischte ihn, als er sein Auto verstecken wollte. Symbolfoto: NR-Kurier

Aufgrund der Dreistigkeit eines solchen Verhaltens war klar, dass die Beamten eine entsprechende Verkehrskontrolle durchführen würden. Dieser Kontrolle versuchte sich der Opel-Fahrer allerdings durch Flucht, Überholmanöver auf dem Standstreifen und noch höherer Geschwindigkeit zu entziehen.

Trotz dieses rücksichtslosen und aggressiven Fahrverhaltens konnten die Polizeibeamten Sichtkontakt halten und beobachten, wie der fliehende Autofahrer seinen Wagen im Bereich der A3-Abfahrt Montabaur mit ausgeschaltetem Fahrlicht zwischen Bäumen und Büschen verstecken wollte.

Hier war „Endstation“ für den Flüchtigen, ihn erwartete die intensive Kontrolle der Polizeibeamten. Ein Alkohol-Test vor Ort ergab einen Wert von 1,9 Promille. Fazit für den 38-jährigen Fahrzeugführer aus dem Raum Limburg: Blutprobe, Führerscheinentzug und Strafanzeige - und dies alles nur, weil es ihm zu Hause - wie er als Entschuldigung angab - zu warm gewesen war.


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