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Nachricht vom 26.07.2014    

DRK Altenkirchen hilft bei Evakuierung in Weitersburg

Am Sonntag, 27. Juli, werden rund 6000 Menschen im Ort Weitersburg in der Verbandsgemeinde Vallendar evakuiert werden müssen. Die Entschärfung einer 20-Zentner-Bombe steht an. Aus dem Kreis Altenkirchen unterstützen 92 Helfer des DRK die Maßnahme.

Bei einer der größten Evakuierung der Region sind Helfer des DRK Altenkirchen dabei. Symbolfoto: AK-Kurier

Kreis Altenkirchen. Ein Hilferuf der Kollegen aus der Verbandsgemeinde Vallendar erreichte den DRK Kreisverband Altenkirchen. Insgesamt 92 ehrenamtliche Helferinnen und Helfern des DRKs aus dem Kreis Altenkirchen, sind am Sonntag, 27. Juli, im Evakuierungseinsatz in Weitersburg, VG Vallendar.

Sie zählen somit zu den insgesamt rund 2.500 Einsatzkräften von DRK, Feuerwehr, Johanniter Unfallhilfe, Arbeitersamariterbund und Malteser, die dafür sorgen, dass alte und kranke Bürger vorsorglich in Sicherheit gebracht und in Notunterkünften versorgt werden. Bereits am Samstag gilt es Patienten aus zwei Krankenhäusern, die im Gefahrenbereich liegen, in andere Krankenhäuser zu bringen. Am Sonntag werden Bewohner von Altenheimen, die nicht selbst mobil sind in andere Häuser und Unterkünfte gefahren. Das DRK aus dem Kreis Altenkirchen ist mit 10 Rettungs- und Krankenwagen sowie 12 Rollstuhlfahrzeugen im Einsatz.

Außerdem wird eine der insgesamt sieben Notunterkünften, die jeweils bis zu 4.000 Menschen aufnehmen können, von der Schnelleinsatzgruppe - Betreuung - des DRK-Kreisverbandes Altenkirchen in einer Schule eingerichtet und betrieben. Hier gilt es die Menschen, die aus ihren Wohnungen evakuiert wurden und die keine andere Unterkunft für den Zeitraum finden, zu registrieren, zu betreuen und ggf. zu versorgen.

Ein Teil der Helfer wird bereits am Samstag für die Verlegungsfahrten den Weg nach Weitersburg antreten, das Gros fährt am frühen Sonntagmorgen im Kreis Altenkirchen los um im geschlossenen Verbund ab Mogendorf zum Einsatzort auszurücken. Zurück erwartet werden die Helferinnen und Helfer am Sonntag in der Nacht, nachdem sie die Rücktransporte der Bürger in Krankenhäuser und Altenheime durchgeführt und den Rückbau der Notunterkünfte vorgenommen haben.


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