Werbung

Nachricht vom 27.07.2014    

Über die Zukunft der Rente diskutiert

„Menschen mit einer starken Lebensleistung werden durch das neue Rentenpaket gewürdigt“ – dies war Thema beim 13. Forum ländlicher Raum in Horhausen. Erwin Rüddel holte mit Karl Schiewerling einen Experten in den Wahlkreis.

Antworten auf die Frage „Wie geht es mit unserer Rente weiter?“ gaben in Horhausen CDU-Bundestagsabgeordneter Erwin Rüddel und sein Fraktionskollege Karl Schiewerling.
Foto: Reinhard Vanderfuhr

Horhausen. „Wie geht es mit unserer Rente weiter?“ So lautete die zentrale Themenfrage beim 13. Forum ländlicher Raum des heimischen CDU-Bundestagsabgeordneten Erwin Rüddel im Kaplan-Dasbach-Haus in Horhausen. Rüddel freute sich als kompetenten Gastredner mit seinem Bundestagskollegen Karl Schiewerling den arbeitsmarkt- und sozialpolitischen Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion begrüßen zu können.

In den vergangenen Monaten gab es in der Öffentlichkeit ein viel diskutiertes Thema – das Rentenpaket. Dessen Neuerungen betreffen in besonderem Maße die Punkte Rentenreform, Mütterrente und Rente mit 63. Hier setzte CDU-Experte Schiewerling an und wies darauf hin: „Der 1. Juli dieses Jahres gilt als guter und wichtiger Tag für die Menschen mit einer starken Lebensleistung, gleichzeitig aber auch als wichtiges Datum für diejenigen Menschen, die aufgrund von Krankheit oder Unfall nicht mehr so leistungsstark sein können und deshalb eine verbesserte soziale Absicherung benötigen. Denn an diesem Tag ist das Rentenpaket mit seinen drei wesentlichen Säulen Mütterrente, Rente mit 63 sowie Verbessrung der Erwerbsminderungsrente in Kraft getreten.“

Kennzeichen der Reformbestandteile sei, dass Lebensleistung gewürdigt und anerkannt werde. „Eine Lebensleistung, die die betroffenen Frauen und Männer sich im buchstäblichen Sinne über viele Jahrzehnte hart erarbeitet haben“, so der Referent. Zudem werde mit der Mütterrente eine Gerechtigkeitslücke weiter geschlossen. Schiewerling: „Der Wert von Erziehungsleistung für unsere Gesellschaft, unseren Staat, wie auch besonders für die einzelne Familie, kann keine Frage von Stichtagen sein.“

Im Gegenteil: „Die Erziehungsleistung gerade der älteren Generationen ist aufgrund der anderen, mitunter schwierigeren Umstände in früheren Jahrzehnten beileibe nicht minder zu bewerten. Und Kinder dürfen schließlich nicht dazu führen, dass man am Ende auf Sozialhilfe angewiesen ist“, betonte Karl Schiewerling. Die Bereitschaft zum damaligen „Ja, zu Kindern“ und die damit verbundene Erziehungsleistung sei Voraussetzung dafür gewesen, dass der Generationenvertrag weitergeschrieben werden konnte.



AK-Kurier Newsletter: So sind Sie immer bestens informiert

Täglich um 20 Uhr kostenlos die aktuellsten Nachrichten, Veranstaltungen und Stellenangebote der Region bequem ins Postfach.

Beides anzuerkennen, sei auch ein wichtiger Beitrag unter dem Gesichtspunkt der Generationengerechtigkeit. „Überdies ist die Mütterrente ein weiterer Baustein zur Vermeidung von Altersarmut. Deshalb ist für die Union die jetzige Mütterrente ein wichtiger Schritt, mit dem sie ihre besondere Verlässlichkeit und Verantwortung unter Beweis stellt“, konstatierte der Christdemokrat.

Genau dieses gelte auch für die notwendigen Verbesserungen auf dem Gebiet der Erwerbsminderungsrente. Schiewerling: „Mehr soziale Absicherung trotz Handicap hilft den Betroffenen konkret und spürbar.“ Überdies bringe das Rentenpaket auch Verbessrungen für die berufliche Wiedereingliederung von Menschen.

„Die flexible Anhebung des sogenannten ‚Reha-Deckels‘ stärkt die Möglichkeiten zur Ausgestaltung des Grundsatzes ‚Reha vor Rente‘. Das fördert die Chance auf ein längeres, gutes Arbeiten, was angesichts von demografischem Wandel und einsetzendem Fachkräftemangel unbestritten notwendig ist“, bekräftigte Karl Schiewerling.

Im Anschluss an eine lebhafte Diskussion, bei der einmal mehr insbesondere der Punkt "Mütterrente" Erörterung fand, zog der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel ein positives Fazit. „Es ist durch die Umsetzung des Rentenpakets viel Passiert in den letzten Monaten. Und es ist, wie diese Veranstaltung gezeigt hat, ein sehr komplexes Thema. Das zeigte auch diese dem Vortrag meines Kollegen Karl Schiewerling folgende Diskussion.“


Lokales: Altenkirchen & Umgebung

Jetzt Fan der AK-Kurier.de Lokalausgabe Altenkirchen-Flammersfeld auf Facebook werden!


Kommentare zu: Über die Zukunft der Rente diskutiert

Es sind bisher keine Kommentare vorhanden

Anmeldung zum AK-Kurier Newsletter


Mit unserem kostenlosen Newsletter erhalten Sie täglich einen Überblick über die aktuellen Nachrichten aus dem Kreis Altenkirchen.

» zur Anmeldung



Aktuelle Artikel aus Region


Altenkirchen: Ausschuss erzürnt über Forderung nach mehr Geld fürs „Spiegelzelt“

Altenkirchen. Das „Spiegelzelt“ ist ohne Zweifel das Leuchtturmprojekt in Sachen Kultur rund um Altenkirchen und darüber ...

"Beetschwestern" in Selbach: Wenn der Name Programm ist

Selbach. Beetschwester - damit könnte auch eine Erdbeersorte gemeint sein. Und einen gewissen Zusammenhang kann man nicht ...

Corona: Inzidenz im AK-Kreis deutlich höher als auf Landesebene

Kreis Altenkirchen. Seit Beginn der Pandemie wurden im Kreis 36938 Menschen positiv auf eine Infektion getestet. Als geheilt ...

Erwin Rüddel lobt Special Olympics-Athleten

Berlin/Region. „Die Special Olympics in Berlin haben eindrucksvoll unter Beweis gestellt, was auch gehandicapte Sportler ...

SV Breitscheidt: Am 2. Juli gibt es ein Fest für Jung und Alt

Hamm-Breitscheidt. Der 1980 gegründete Sportverein konnte sein Jubiläumsfest wegen Corona-Verordnungen in den vergangenen ...

Vorschulkinder der Kita Birken-Honigsessen lassen Musik ertönen

Birken-Honigsessen. Schon Tage vorher hatten sich die Vorschulkinder der Kindertagesstätte (Kita) St. Elisabeth aus Birken-Honigsessen ...

Weitere Artikel


Jetzt anmelden: Dreitagesfahrt nach Regensburg

Altenkirchen. In der Zeit von Sonntag, 19. bis Dienstag, 21. Oktober führt eine gemeinsame Studienfahrt der Kreisvolkshochschule ...

Erwin Rüddel traf sich mit Vertretern der BI Siegtal

Kreis Altenkirchen. „Durch eine vernünftige Tabu-Zone gilt es zu verhindern, dass geplante Windkraftanlagen zu nah an die ...

Neue Xpert-Kurse starten

Altenkirchen. Mit Beginn des neuen Semesters startet die Kreisvolkshochschule Altenkirchen ab Ende Februar die zertifizierten ...

Wirtschaftsjunioren besichtigten Firma Treif

Oberlahr. Welche Anforderungen stellen Kunden aus der Lebensmittelbranche an das Unternehmen? Wie schwierig ist es, Fachkräfte ...

Entwarnung: Fliegerbombe entschärft, Evakuierung beendet

Vom Kampfmittelräumdienst musste die Bombe heute entschärft werden. Dafür mussten zuvor im Evakuierungsgebiet 6.000 Menschen ...

Garten machte Lust auf Kultur

Auf der gesamten Fläche von 2.000 Quadratmeter rund um das Wohnhaus der Gartenarchitektin Sonja Ziegler und ihrem Ehemann ...

Werbung