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Nachricht vom 07.08.2014    

Arbeiten auf der B 62 Siegbrücke beginnen

Die 38 Jahre alte Siegbrücke in Betzdorf muss umfassend saniert werden. Der Landesbetrieb Mobilität teilt mit, dass die Arbeiten jetzt beginnen und ab der 34. Kalenderwoche mit Vollsperrung gerechnet werden muss. Unter besonderen Schutzvorkehrungen beginnen jetzt die Fräsarbeiten.

Die Bauarbeiten an der B 62 Siegbrücke beginnen mit Fräsarbeiten. Foto: Daniel Pirker

Betzdorf. Wie Anfang Juli in der Presse angekündigt, wird die Siegbrücke Betzdorf in den kommenden Wochen umfassend saniert. Hierzu muss die Verkehrsführung über mehrere Monate eingeschränkt (Reduzierung der Fahrspurbreiten) werden. In den verschiedenen Bauphasen wird eine Befahrung des Bauwerks in beiden Fahrtrichtungen ohne Ampelverkehr ermöglicht.

Für einen Zeitraum von rund drei Wochen ist jedoch eine Vollsperrung des Bauwerks notwendig. In dieser Zeit dürfen Fahrzeuge bis 3,5 t zulässiges Gesamtgewicht die Baustelle über die Schützenstraße / Struthhofspange umfahren. Für den Schwerverkehr wird eine großräumige Umleitung ausgeschildet. Die Einschränkung der Verkehre ist ab Mitte der 32. Kalenderwoche (KW) vorgesehen, die Vollsperrung soll ab der 34. KW eingerichtet werden.

In der 32. und 33. KW sollen auf der Brücke in einem ersten Arbeitsschritt Fräsarbeiten ausgeführt werden. Anschließend wird die Abdichtung des Betonbauwerkes erneuert. In der Zeit der Vollsperrung (ab der 34. KW) sollen Teile der alten Übergangskonstruktion gegen neue Dehnelemente ausgetauscht werden. Diese Arbeiten können aus Platz- und Arbeitsschutzgründen nur unter der Vollsperrung ausgeführt werden.



Die Fräsarbeiten werden unter besonderen Arbeitsschutzvorkehrungen stattfinden, da in einer drei Millimeter starken Kleberschicht unter der alten Abdichtung aus Kupferblech Asbestfasern angetroffen wurden. Aufgrund der geringen Schichtstärke und der Klebewirkung ist davon auszugehen, dass diese keine Auswirkungen auf die Umwelt haben. Da zu den klebergebundenen Fasern bisher aber wenig Erfahrungen vorliegen, werden zunächst alle denkbaren Vorkehrungen zum Arbeits- und Emissionsschutz getroffen und die Maßnahme durch Kontrollmessungen begleitet.

Die Sanierung der 38 Jahre alten Brücke ist erforderlich, um den Bauwerkszustand und somit die Lebensdauer des wichtigen Verbindungsweges langfristig zu sichern.


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