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Nachricht vom 19.08.2014    

Viele Erlebnisse und Erfolge im Fliegerlager in Bad Berka

Die Pilotinnen und Piloten des SFC Betzdorf-Kirchen e.V. kehrten am vergangenen Wochenende von ihrem Fliegerlager im thüringischen Bad Berka mit zahlreichen Erfolgen und tollen fliegerischen Erlebnissen zurück. Jetzt hat der Verein das Flugplatzfest mit dem Tag der offenen Tür am 6. und 7. September in Katzwinkel fest im Blick.

Ob das Seil für den Windenstart zu kurz ist? Für die SFC-Segelflieger galt es, diese Startart in Bad Berka kennenzulernen. Fotos: Verein

Betzdorf-Kirchen. Vom 2 bis 16. August war der Segelflug-Club (SFC) Betzdorf-Kirchen mit über 30 Pilotinnen und Piloten sowie 14 Segelflugzeugen Gast des Fliegerclubs Bad Berka und konnte auf dem dortigen Flugplatz über 600 Flüge absolvieren.

Am ersten Tag standen das Vertrautmachen mit dem neuen Flugplatz sowie die Windenstartüberprüfungen für die erfahreneren Piloten auf dem Programm, um die Sicherheit in dieser auf dem vereinseigenen Flugplatz in Katzwinkel (noch) nicht ausgeübten Startart zu gewährleisten. In Katzwinkel werden die Segler mit einem Motorflugzeug angezogen.

Bei sehr guten Flugbedingungen gingen die alten Hasen dann an den Folgetagen auf ausgedehnte Streckenflüge, die nach Norden bis in den Berliner Raum oder in den Harz führten und im Süden bis weit über den Thüringer Wald hinaus in die Oberpfalz oder sogar in den Bayerischen Wald gingen. Strecken über mehr als 400 Kilometer waren dabei an der Tagesordnung. Die weiteste Strecke wurde wieder einmal von Crack Axel Schumacher mit 770 Kilomtern erflogen.

Parallel dazu wurde am Flugplatz in Bad Berka intensiv die Flugausbildung der SFC-Flugschüler an der Winde betrieben. Zahlreiche angehende Piloten lernten diese Startart zu beherrschen und Flugschüler David Schulte konnte sogar am vorletzten Tag des Lagers seine ersten drei Alleinflüge sicher und erfolgreich auf der vereinseigenen ASK-13 absolvieren. Neben einem dornigen „Fliegerstrauss“ und einer sehr feuchten Taufe waren ihm die Glückwünsche aller Vereinskameraden sicher.



Unter den fortgeschrittenen Schülern schoss Marco Peitgen den Vogel ab: der junge Pilot, der sich im Verein als Technikreferent auch um das Funktionieren und den Erhalt von Technik und Gebäuden kümmert, konnte beim Luftamt Erfurt am 8. August morgens seine theoretische Prüfung als Segelflugpilot ablegen, nachmittags flog er dann bei tollem Wetter noch als Voraussetzung für die praktische Prüfung einen Streckenflug von 98 Kilometer auf der Vereins-Ka8 und absolvierte dann wenige Tage später die Prüfungsflüge für den Segelflugschein erfolgreich.

Bei allen fliegerischen Aktivitäten blieb den Piloten dennoch genug Zeit, die touristischen Sehenswürdigkeiten Thüringens ausgiebig zu erkunden, den Städten Weimar und Erfurt einen Besuch abzustatten, den Thüringer Wald und Rennsteig zu Fuß kennenzulernen oder in die unterirdische Welt der Saalfelder Feengrotten hinabzusteigen.

Auch den schweren Gang zu Mahnmal und KZ-Gedenkstätte Buchenwald unternahmen die engagierten Flieger gemeinsam und konnten so den finstersten Teil der deutschen Geschichte und seine Folgen vor Ort erfahren und begreifen lernen, für alle ein erschütterndes und bedrückendes Erlebnis. Das weithin sichtbare Mahnmal wird für die Piloten von nun an etwas anderes sein als ein einfacher Orientierungspunkt aus der Luft.

Nach der Rückkehr nach Betzdorf laufen inzwischen die Vorbereitungen für das Flugplatzfest mit Tag der offenen Tür am 6. und 7. September auf Hochtouren.


Lokales: Betzdorf & Umgebung
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