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Nachricht vom 19.08.2014    

500 Euro für den Kinderschutzdienst

Die Westerwald Bank unterstützt den Verein Kinder in Not Kreis AK e.V. Anlässlich einer Spendenübergabe in der Betzdorfer Geschäftsstelle der Bank informierte Martina Wagner, Vorsitzende des Trägervereins, über dessen Arbeit. „Die meisten Fälle von Missbrauch oder Misshandlung werden von Schulen und Kindergärten gemeldet. Die Täter kommen mehrheitlich aus dem Umfeld der Opfer", so ihre Erfahrung.

Die Westerwald Bank unterstützt den Kinderschutzdienst im Kreis: (von links) Christian Bauer, Geschäftsstellenleiter der Bank in Betzdorf, Martina Wagner, Vorsitzende des Trägervereins, und Kundenberaterin Anna-Maria Pfeiffer. (Foto: Westerwald Bank eG)

Betzdorf/Kirchen. Seit über 20 Jahren gibt es den Kinderschutzdienst in Trägerschaft des „Verein Kinder in Not Kreis AK e. V.“ Und seit über 20 Jahren sind es jährlich zwischen 80 und 100 Fälle aus dem gesamten Landkreis, um die sich die Fachkräfte des Vereins kümmern. Körperliche und sexuelle Gewalt oder auch nur die Bedrohung damit in Verbindung mit der Belastung durch familiäre Konflikte sind die Hauptprobleme, um die es geht. „Die meisten Fälle von Missbrauch oder Misshandlung werden von Schulen und Kindergärten gemeldet. Die Täter kommen mehrheitlich aus dem Umfeld der Opfer. Der Kinderschutzdienst geht dem Verdacht nach, spricht mit Eltern, aber auch mit den Kindern“, erläutert Martina Wagner, Vorsitzende des Trägervereins. Leider, so ihre Erfahrung, nähmen auch seelische Verletzungen zu.

Die sensible Arbeit des Vereins unterstützt die Westerwald Bank mit einer Spende von 500 Euro, um insbesondere die Deckung der Sachkosten zu unterstützen. Der Trägerverein wird zwar vom Land und auch vom Kreis mitfinanziert, die Sachkosten kann der Verein jedoch nicht ohne Mitgliedsbeiträge und Spenden decken. Christian Bauer, Geschäftsstellenleiter der Westerwald Bank in Betzdorf, und Kundenberaterin Anna-Maria Pfeiffer würdigten bei der Spendenübergabe in Betzdorf die Arbeit des Vereins, dessen Angebot sich vor allem durch die Niedrigschwelligkeit, Kindorientierung und Ganzheitlichkeit auszeichnet. Das heißt, so die Vereinsvorsitzende, „der Kinderschutzdienst ist auch dann ansprechbar, wenn nur der Verdacht auf Missbrauch oder Misshandlung vorliegt. Kinder und Jugendliche werden in ihren Wünschen und Bedürfnissen ernst genommen.“ Zudem werden sie nicht auf traumatische Erfahrungen reduziert, sondern es werden neue Lebensperspektiven erarbeitet.



Kinderschutzdienste gibt es nur in Rheinland-Pfalz und Thüringen. Der Kinderschutzdienst für den Kreis Altenkirchen hat seine Geschäftsstelle in Kirchen (Brückenstraße 5a, Telefon: 02741 930 046, E-Mail: hilfe@ kinderschutzdienst.de).


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