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Nachricht vom 03.09.2014    

Gefahren auf dem Schulweg für Kinder nicht unterschätzen

Die Gefahren auf dem Schulweg sind nicht zu unterschätzen, insbesondere weil
Kinder keine „kleinen Erwachsenen“ sind. Auch die cleversten Kinder sind gefährdet, denn sie haben wie alle in der Altersklasse Defizite, über die wir Erwachsenen kaum nachdenken.

Verkehrssicherheitsberater Wilhelm Schäfer, Polizeiinspektion Koblenz 2,
Plakataktion Schulanfang Foto: Veranstalter

Region. Wieder beginnt ein neues Schuljahr und mit ihm starten viele Schulneulinge in einen neuen Lebensabschnitt. Aber selbst nach dem ersten Schuljahr, also wenn schon die neuen Schulanfänger sich auf den Weg machen, sind noch gewisse Defizite vorhanden, so dass man sagen kann „An jedem Tag ist Schulanfang“.

Leider kommt es immer wieder zu Unfällen mit Kindern im Straßenverkehr.
Im Bereich des Polizeipräsidiums Koblenz verringerte sich die Zahl der Verkehrsunfälle mit Kinderbeteiligung von 469 (2012) auf 389 (2013).
Ebenso sank die Zahl der Schulwegunfälle von 47 auf 41.

Die Zahl der Personenschäden bei Kindern verringerte sich von 445 auf 402
Bei den Schulwegunfällen wurden jedoch 5 Kinder mehr verletzt
(2012: 25 verletzte Kinder; 2013: 30 verletzte Kinder).

Anzumerken bleibt, dass über die Hälfte der Personenschäden bei Kindern
als Mitfahrer im Auto zustande kommen!




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Die Kinder mit dem Auto zur Schule zu bringen mag zwar gut gemeint sein, birgt jedoch Gefahrenpunkte: Erstens muss das Kind korrekt gesichert sein (geeignetes und zugelassenes Rückhaltesystem), zweitens kann es keine Sicherheit im Straßenverkehr lernen und üben.

Außerdem werden die anderen Schulkinder gefährdet, da das haltende Auto für diese mindestens ein Sichthindernis bildet oder sie sogar auf die Straße zwingt.
Daher ist vor vielen Schulen ein Halteverbot aufgestellt, welches auch das Ein- und Aussteigen untersagt.


Übrigens: Der 22. September ist jedes Jahr der „Zu Fuß zur Schule“ -Tag, nicht nur in Deutschland, sondern weltweit.

Kinder, die zu Fuß zur Schule gehen, bringen Bewegung in ihr Leben, welche heute oft zu kurz kommt. Gleichzeitig lernen sie für ihre Sicherheit im Straßenverkehr. Aufgrund der Gefahren des Straßenverkehrs muss dies jedoch geübt werden.


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