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Nachricht vom 17.09.2014    

Breitbandausbau in der Gemeinde Roth kann starten

Die Verträge zum Breitbandausbau wurden unterschrieben, sodass die Breitbandinitiative zwischen Kreisverwaltung Altenkirchen und Verbandsgemeinde Hamm in Zusammenarbeit mit der deutschen Telekom AG in der Ortsgemeinde Roth für schnelle Internetanbindungen sorgt.

Gemeinsam für das Ziel Breitbandausbau in Roth von vorne links: VG-Bürgermeister Rainer Buttstedt, Landrat Michael Lieber, Ortsbürgermeister Udo Hammer, von hinten links: Dietmar Henrich von der Verbandsgemeindeverwaltung Hamm und Tim Kraft von der Kreisverwaltung Altenkirchen. Foto: Verwaltung

Roth. „Der Breitbandausbau in der Ortsgemeinde Roth ist für viele Bürgerinnen und Bürger sicher eine erfreuliche Nachricht, da mit dem Glasfaserausbau ein wichtiger Schritt für die Zukunft der Ortsgemeinde umgesetzt wird“, so Landrat Michael Lieber. Die Verträge wurden unterzeichnet.

„Um die Breitbandversorgung weiter gemeinsam mit den Verbandsgemeinden zu verbessern, möchten wir den aktuellen geobasierten Infrastruktursachstand aufnehmen. So können die Breitbandplanungen zukünftig gemeinsam weiter entwickelt werden und Synergieeffekte, wie beispielsweise die Mitverlegung von Leerrohren bei Baumaßnahmen von Energieversorgern, genutzt und digital erfasst werden, auch um gegebenenfalls zukünftige Förderprogramme zu nutzen. Aktuell finden Gespräche mit dem zuständigen Ministerium in Mainz statt, um den Breitbandausbau in weiteren Gebieten des Kreises Altenkirchen umzusetzen“, betont Tim Kraft von der Kreisverwaltung Altenkirchen.

„Wir erhalten für den Breitbandausbau, im Rahmen der Breitbandinitiative des Kreises mit der Verbandsgemeinde, Zuschüsse für den Breitbandausbau (Förderung PAUL, ELER, GAK) von 65 Prozent der Wirtschaftlichkeitslücke. Diese Förderung hilft uns die Kosten zu tragen und den Breitbandausbau zu realisieren“, waren sich der Verbandsbürgermeister der Verbandsgemeinde Hamm, Rainer Buttstedt und Ortsbürgermeister Udo Hammer (Roth) einig.

Dietmar Henrich (Verbandsgemeindeverwaltung Hamm) erläutert, dass „die Breitbandgeschwindigkeit mit bis zu 16.000 kbit/s im Download und Entfernungsabhängig bis zu 50.000 kbit/s im Download möglich sein wird. Damit ist eine weitere Ortsgemeinde in der Verbandsgemeinde Hamm breitbandtechnisch gut versorgt. Nun gilt es die Planungen für weitere Ortsgemeinden voran zu bringen.“


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Kommentare zu: Breitbandausbau in der Gemeinde Roth kann starten

4 Kommentare
@Herr Frank, Oettershagen besteht nicht nur aus der Hauptstr, wenn ich mir die anderen Häuser ansehe, ist da mehr Geld wie in Ihrem Hinterwald Dorf.
#4 von Thomas H., am 19.09.2014 um 09:59 Uhr
Herzlichen Glückwunsch, meine Herren, willkommen im Politiker-Verwaltungs-Management-Fremdwörter-Belanglosigkeits-Neusprech-Land:

Wo fangen wir an? Beim „wichtigen Schritt für die Zukunft der Ortsgemeinde“ – Hat sich mal jemand in Roth, besonders an der Hauptstraße in Oettershagen, umgeschaut? Wer braucht denn da noch schnelles Internet? Die Spinnen in den leerstehenden Häusern bauen sich ihre Netze schon selbst!

Weiter geht’s: Was ist eigentlich der „geobasierte Infrastruktursachstand“? Laut Google Search gibt es das nur bei uns. Glückwunsch an die Kreisverwaltung zu diesem Neologismus!

Und: Wichtiges steht oft in Klammern. Dass man innerhalb der wörtlichen Rede in Klammern spricht, ist neu. Aber noch interessanter: Wer oder was ist „(Förderung PAUL, ELER, GAK)“?

Positiv: Liest man den letzten Absatz, schwant dem mit Sprechblasen vertrauten Leser schon die Phrase aller Phrasen, das darf eigentlich fehlen: „Gut aufgestellt“! Ha, veräppelt! Hier ist man breitbandtechnisch nur „gut versorgt“. Danke für dieses Einsehen!

#3 von Peter Frank Selbach, am 18.09.2014 um 13:26 Uhr
@ Darius Schmitt: Tja, was erwartet man von einer Kreisverwaltung, die in der digitalen Welt nicht vorkommt? Ja, es gibt einen Webauftritt, aber: Bei Facebook herrscht gähnende Leere, bei Xing findet man den Laden gar nicht, noch nicht einmal die WFG des Kreises! Sieht so das Kreis-Marketing aus? Wirbt man so als Standort, als potenzieller Arbeitgeber, als moderner Kreis im Grünen? Naja ...
#2 von Petra Sohlbach-Kaut, am 17.09.2014 um 11:21 Uhr
Watrum muss man Selbstverständlichkeiten eigentlich permanent in die Presse bringen? Damit das Landratsamt und der Herr Kraft einen Arbeitsnachweis führen können? Andere Gründe kann es ja kaum geben! Warum werden egentlich andernorts in dieser Republik seit mehr als zehn Jahren permanent Leerohre vergraben, nur bei uns muss man wieder bei Adam und Eva anfangen? Eine Erklärung ist die, dass Politik(er) und Verwaltung bis heute dem digitalen Wandel hinterherhinken und nicht verstanden haben, worum es geht. Ungezählte Geschäftsmodelle im B2C-Bereich basieren heute auf digitaler Infrastruktur. Stattdessen tut man gerne so, als ob man begriffen hätte, dass ein paar Unternehmen und der eine oder andere Feiberufler mal ein paar Zeichnungen und Fotos austauschen müssten. Vielleicht sollte man sich im Kreishaus endlich damit beschäftigen, wie man die Menschen in der Region hält und nicht hochrechnen, wieviele wann noch da sind!
#1 von Darius Schmitt, am 17.09.2014 um 08:58 Uhr

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