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Nachricht vom 06.10.2014    

Barbarafest lockte tausende Besucher in die Stadt

Es gab nicht die üblichen Marktstände mit Waren, dafür viel zum Genießen und viel Unterhaltung im Stadtgebiet. Das Barbarafest mit dem verkaufsoffenen Sonntag in Betzdorf präsentierte sich mal anders und die Besucher kamen bei schönem Herbstwetter. Die Fachgeschäfte hatten sich gut gerüstet und präsentierten ihre Leistungsfähigkeit und die Angebote.

Zum Erntedank-Sonntag schmückten Carmen und Michael Pagnia den kleinen Erntewagen, der auch an das Motto: "Unsere Heimat und die heilige Barbara" erinnern sollte. Fotos: anna

Betzdorf. Das Barbarafest der Aktionsgemeinschaft, in Kooperation mit der Stadt und Okay-Veranstaltungen war, nicht zuletzt auch Dank des prima Wetters, ein voller Erfolg. Unzählige Besucher kamen aus nah und fern, bummelten durch die Straßen und Geschäfte.

Genau das ist Sinn und Zweck der Veranstaltung, Betzdorf möchte sich präsentieren, die Geschäftswelt den Menschen zeigen, was die Läden so zu bieten haben und nebenbei die Besucher auch mit Musik und Ausstellungen unterhalten. Mit etwas Verspätung begrüßten der erste Beigeordnete Michael Pagnia und die Vorsitzende der Aktionsgemeinschaft Carmen Pagnia die ersten Besucher vor dem Rathaus. Das Barbarafest stand in diesem Jahr unter dem Motto „Unsere Heimat und die heilige Barbara“, doch sollte das Fest auch Ausdruck des Dankes sein. Dank für gute Ernten und ein großes Angebot an Nahrungsmitteln. Aus diesem Grunde schmückten die Eheleute Pagnia nach ihren Grußworten die kleine Ladefläche eines Traktors, den Gerhard Muhl eigens dafür zur Verfügung gestellt hatte. Strohballen, Kartoffeln, Gemüse und Obst boten anschließend ein hübsch anzusehendes Ensemble.

Ein erstes Platzkonzert gab danach die Betzdorfer Stadtkapelle, die später ihren Standort wechselte. Auch der Musikverein Kirchen und der Musikverein Scheuerfeld hatten ihr Kommen angekündigt. Alle drei Kapellen spielten an wechselnden Standorten in der Stadt und wollten dann am Nachmittag in einem Sternmarsch am Rampenwendel zusammen kommen. Es dauerte nicht lange und die Straßen und Plätze füllten sich mehr und mehr mit Menschen.

Das breite kulinarische Angebot lockte viele an, um noch einmal ein Mittagessen im Freien einzunehmen. Die Auswahl reichte vom deutschen Imbiss über asiatische Küche, italienische Pizza, Burger und diversen internationalen Speisen. An mehreren Ständen gab es zudem frische Waffeln, zum Beispiel in der Wilhelmsgasse bei den Frauen des MGV „Frohsinn“ Betzdorf-Bruche und zu allem natürlich die passenden Getränke.

Auf dem Gerberplatz bot die DJK den interessierten Besuchern Boule Spielen an und in der Decizer Straße hatte die Jugendpflege Betzdorf verschiedene Spiele für die Kinder aufgebaut. Die Kleinen nutzten die Hüpfburg zum Toben während die größeren ihre Geschicklichkeit austesten und sich kreativ betätigen konnten. Eine Ballonkünstlerin formte den Kindern auf Wunsch bunte Figuren. In der Viktoriastraße gab es einen Cadillac zu bestaunen und ein kleines Glücksrad, mit kleinen Gewinnen, zudem einen großen Gewürzstand und eine Bastelecke für Kinder.

Die angekündigte Neuwagenausstellung in der Hellerstraße fiel allerdings mit vier Wagen ein wenig dürftig aus. Dafür war der Parkplatz vor Elektro Klein voll mit Motorrädern, Oldtimern und Traktoren. Hier kamen die Freunde alter Technik und interessantem Design auf ihre Kosten und wer mochte, der konnte mit den Vertretern vom Treckertreff Fensdorf etwas fachsimpeln. Im Verlauf des Tages sollten das älteste Fahrzeug, der schönste Oldtimer und das Fahrzeug mit dem längsten Anfahrtsweg ausgezeichnet werden.

Alte Fahrzeuge in Miniaturform gab es in der Bahnhofshalle zu sehen. Dort hatte Bernd Sieper eine kleine Eisenbahn aufgebaut und präsentierte eine Auswahl vorwiegend alter Modelle von Dampf-Loks, Elektro-Loks, Schienenbussen und Zubehör.

Passend zum Barbarafest war natürlich auch eine Ausstellung der heiligen Barbara, die in Zusammenarbeit mit dem Bergbaumuseum Sassenroth erstellt worden war. Ein Hauch von Luxus, versprühte die Kutsche, die immer wieder durch die Straßen pendelte und Besucher von einem Platz zum nächsten brachte. Luxuriös teuer war dieses Vergnügen hingegen nicht, die Kutschfahrten waren sogar kostenlos.
Wer bei dem Barbarafest die sonst üblichen Marktstände mit Bekleidung, Lederwaren und ähnlichem gesucht hatte, der wurde allerdings enttäuscht. Auf dieses Angebot habe man diesmal ganz bewusst verzichtet, erklärte Carmen Pagnia in ihren Grußworten. In Betzdorfs Geschäftswelt gebe es ja eh fast alles was das Herz begehrt. (anna)



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Barbarafest 5.10.14 (14 Fotos)


Kommentare zu: Barbarafest lockte tausende Besucher in die Stadt

3 Kommentare

Wie ich schon im Vorfeld schrieb. Ich habe meinen Spaß gehabt. Leider fiel die Modelleisenbahnausstellung und die Ausstellung zur heiligen Barbara mehr als mickrig aus und auch an Ständen war nicht besonders viel da. Doch das schöne Wetter und die gute Musik durch die Stadt- und Scheuerfelderkapelle riß doch vieles raus. Für die Kinder war genügend da. Es gab Sonderaktionen der Händler. Alles toll. In Wissen war zwar mehr los, aber das war ja auch ein Jahrmarkt. Also für mich war das Fest trotz einiger Patzer absolut in Ordnung.
#3 von W. Schneider, am 07.10.2014 um 20:31 Uhr
Wir haben uns als Gäste in Betzdorf sehr wohl gefühlt. Die Musikbeiträge der Kapellen oder Spielmannszüge (ich gestehe: den Unterschied weiß ich nicht...) haben mich gut unterhalten. Meine Kinder hatten Spaß in der Decizer Straße und meine Frau hat sich in den Geschäften reichlich eingedeckt. Mir hat es gefallen.
#2 von Hendrik Wohlsperger, am 06.10.2014 um 18:28 Uhr
Ich kam nach Betzdorf, weil ich mich für die groß angekündigten Ausstellungen "Heilige Barbara" und "Modelleisenbahnen" interessierte. Ich wurde leider arg enttäuscht. Das was an Modelleisenbahnen gezeigt wurde war weitaus weniger als meine bescheidene Modelleisenbahnsammlung. Ich nenne sowas schon peinlich. Dann lieber garnichts ankündigen als derart minimalistisches so zu umwerben. Die Barbara-Ausstellung habe ich erst gar nicht gefunden. Ich gehe davon aus, dass es auch nichts war, was den Weg gelohnt hätte. In der Stadt waren zwar viele Menschen unterwegs, aber nicht so viele wie sonst, obwohl das Wetter schon richtig schön war. Was ich gut fand: die Leute gingen in die Geschäfte. Viele hatten auch Tragetaschen mit dabei. Also gehe ich davon aus, dass sich der verkaufsoffene Sonntag wenigstens für die Händler gelohnt hat. Das Programm aber war aus meiner Sicht sehr enttäuschend.
#1 von Erwin Maier, am 06.10.2014 um 12:09 Uhr

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