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Nachricht vom 01.08.2008 - 13:37 Uhr    

Kinder besuchten zwei Burgen

Kinder aus Schürdt und aus Orfgen haben zwei Burgen besucht - die Burg Olbrück in der Vulkaneifel und die Isenburg in der Nähe.

lind auf olbrück

Schürdt/Orfgen. In der zweiten "Großeltern-Initiative" besuchten die Jungen und Mädchen mit ihren Betreuern zwei Burgruinen. Eine in der Nähe, in Isenburg, die andere in der Vulkaneifel, die Burg Olbrück. Die Olbrück Burg war erstes Anlaufziel der Kinder. Über Neuwied und Plaidt reisten sie bis Niederzissen und von dort bis kurz vor die Burg. Der Aufstieg fiel ihnen hier leicht, da nur noch knapp 200 Meter in mäßiger Steigung zurückzulegen waren. Besonders interessant fanden es die Kinder, dass sie an sieben Stationen hören konnten, was sich in alter Zeit hier abgespielt hatte und wie die Vulkaneifel entstanden ist. Es gab Infos über 1000 Jahre Burggeschichte, das Heilige Römische Reich und schließlich auch über die Olbrück Burg selber. Neben dem Wohnturm mit seinem historischen Museum und den Mauerüberresten der Burganlage war für die Kleinen der Spielplatz der interessanteste Punkt an der Burganlage. Da verblassten sogar die mittelalterlichen Waffen und die glänzenden Ritterrüstungen.
Auf der Burgruine Isenburg, in der Nähe von Bendorf, kamen sie etwas mehr außer Puste. Der Höhenunterschied war zwar fast der Gleiche, aber der Steigwinkel wesentlich kürzer. Die Burg Isenburg wurde erstmals um 1100 genannt und war bis 1770 bewohnt. Von da an bestand sie nur noch als Ruine. Vor drei Jahren hat sich ein Förderverein gegründet, der nun mit viel Eigenarbeit versucht, die Burgruine zu erhalten und der Allgemeinheit die Möglichkeit zu bieten die Burgreste zu besichtigen. Auch von der Isenburg hatten die Kinder einen wunderbaren Blick auf die Umgebung. Die Kinder waren so begeistert, dass sie zum Wochenende noch einmal eine Burg besuchen wollen, eine, die noch intakt ist. Im Gespräch ist die Burg Cochem oder die Marksburg. (wwa)
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Auf einer großen Schautafel ist die Burg Olbrück im heutigen Zustand zu sehen.
Fotos: Wachow



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