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Nachricht vom 09.10.2014    

Spendenaufruf zu Ebola

Der Referatsleiter Westafrika des Auswärtigen Amtes unterrichtete jetzt die Arbeitsgruppe Menschenrechte und humanitäre Hilfe über den Stand der Hilfe für die Ebola-Opfer. Sabine Bätzing-Lichtenthäler, Mitglied im Bundestagsausschuss für Menschenrechte, war erstaunt, dass im Gegensatz zu anderen humanitären Katastrophen, wie Erdbeben oder Tsunamis, weniger Menschen bereit sind, bei der Hilfe für Ebola zu spenden.

Es werden dringend Spendengelder benötigt, um gegen das Ebola-Virus anzukämpfen. Foto: Dr. Eva-Maria Schwienhorst / DAHW.de

Neuwied/Atenkirchen. Sabine Bätzing-Lichtenthäler: „Die meisten Leute fürchten sich vor Ebola, ich auch. Diese Furcht scheint auch die Spendenbereitschaft zu hemmen. Das hat mich veranlasst, noch heute eine Summe an die Diakonie Katastrophenhilfe zu spenden und hoffe, dass sich viele Bürgerinnen und Bürger meines Wahlkreises anschließen werden.“

Zu den in Deutschland behandelten Fällen von Ebola merkte sie an „Selbstverständlich ist, dass wir mit den besten medizinischen Möglichkeiten helfen müssen, wenn deutsche Helfer sich in Afrika infizieren. Ich habe mich beim Auswärtigen Amt versichert, dass eine Ansteckung bei staatlichen Transporten völlig ausgeschlossen ist. Eine Gefahr kann nur bei Menschen bestehen, die sich infiziert haben und unerkannt einreisen.“



Wer spenden will, findet auf der Spendenhomepage der Diakonie Katastrophenhilfe zu Ebola alle wichtigen Daten. www.diakonie-katastrophenhilfe.de/spende/ebola.html. „Helfen sie mit, es ist wirklich dringend nötig“, so Bätzing-Lichtenthäler abschließend.


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