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Nachricht vom 12.10.2014    

Zentrale Wehrübung der Feuerwehr Flammersfeld

Um den reibungslosen Ablauf eines Großeinsatzes auch Löschzug-übergreifend sicherzustellen, sind regelmäßige Übungen für die Feuerwehren ein wichtiger Bestandteil ihrer Ausbildung. Eine solche Übung fand am Samstag, 12. Oktober, in Rott, Ortsteil Kaffroth für die freiwilligen Feuerwehren der Verbandsgemeinde Flammersfeld und das DRK Horhausen statt.

Wehrleiter Rainer Schuster, der Bürgermeister der VG Flammersfeld Josef Zolk und Wehrführer Stefan Krämer (von links) waren mit dem Verlauf der zentralen Wehrübung sehr zufrieden. Fotos: Eva Klein

Rott-Kaffroth. Das geplante Übungsszenario könnte in gleicher Form jederzeit auch in der Realität vorkommen: Auf dem Geländer der Sewa GbR, einem großen landwirtschaftlichen Anwesen in Kaffroth, ist ein Schlepper in Brand geraten. Aufgrund der starken Rauchentwicklung ist das angrenzende Strohlager, in dem sich zwei Kinder aufhalten, vollständig verraucht. Diese werden bei Eintreffen der Feuerwehren noch vermisst. Zusätzlich drohen die Flammen auf angrenzende Gebäude und Dieseltanks überzugreifen.

Die Löschzüge Flammersfeld, Oberlahr, Pleckhausen und Horhausen trafen nach der Alarmierung der Leitstelle zügig auf dem Anwesen, dass nur durch einen schmalen Zufahrtsweg verfügt, ein und sahen sich der Schwierigkeit gegenüber, die Wasserversorgung sicher zu stellen. Da die öffentliche Wasserversorgung in Kaffroth für einen Einsatz dieser Größenordnung nicht ausreicht, musste das Wasser aus einem 500 Meter entfernten Löschteich gefördert werden. Auf dem Weg dorthin mussten 30 Höhenmeter überbrückt werden, um die Wasserversorgung für die Löschung des Brandes zu gewährleisten. Zusätzlich zu der Koordination des Einsatzes, an der insgesamt 66 Kräfte der Feuerwehren der Verbandsgemeinde Flammersfeld mit 13 Fahrzeugen teilnahmen, wurde bei dieser Übung auch die Zusammenarbeit mit dem DRK, das mit neun Kräften vertreten war, sowie die Funktionalität des erst kürzlich eingeführten Digitalfunks geprüft.



Der verantwortliche Leiter der Übung und Wehrführer des Löschzuges Flammersfeld, Stefan Krämer, zeigte sich im Anschluss mit dem Ablauf sehr zufrieden. „Angesichts der vielen Schwierigkeitspunkte, wie nicht vorhandener Ortskenntnis, schmaler Zufahrtswege und des großen Gefahrenpotentials des Anwesens, hat uns diese Übung gezeigt, dass wir im Ernstfall gut aufgestellt sind“, resümierte Krämer. Auch der im Dezember diesen Jahres aus dem Amt scheidende Bürgermeister der Verbandsgemeinde, Josef Zolk, war angesichts des guten Ablaufs voll des Lobes:„Nach 15 Jahren im Amt ist dies meine letzte zentrale Wehrübung und ich bin gegenwärtig voll des Dankes für diese tolle Truppe. Die Altersmischung stimmt, es besteht ein hohes Maß an Fortbildungsbereitschaft und auch die technische Ausrüstung ist auf dem neuesten Stand“, so Zolk. (Eva Klein)


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