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Nachricht vom 15.10.2014    

Hans Holzbecher präsentierte feinsinniges Kabarett

Einen ganz besonderen Abend erlebten die Besucher der jüngste Eule-Veranstaltung am vergangenen Samstag, 12. Oktober. Hans Holzbecher gastierte auf der Bühne im Haus Hellertal und präsentierte ein Programm der sanften Töne. Statt mit dem schweren Schwert der Comedy präsentierte er das Florett des satirisch-ironischen Kabaretts. Ein Programm zum hintersinnigen Schmunzeln.

Hans Holzbecher präentierte in der "Eule" im Haus Hellertal ein tiefsinniges und satirisch-ironisches Kabarett-Programm. Foto: Verantalter

Alsdorf. Holzbecher präsentierte sich als ein Versicherungsberater, der an sich und der Welt scheiterte und sich nun immer wieder die Frage nach dem "Warum" stellte. Es war ein Ein-Mann-Theater, bei dem der Vollblutschauspieler das Publikum an seinem tragisch-komischen Leben und den obskuren Gedankengängen teilnehmen ließ. In einer Doppelrolle mimte er sich und einen überdrehten Taxifahrer, der sich als eine Art Handlanger des Lieben Gottes darstellte – Engel wäre wohl zu viel gesagt.

In Monologen und im Zwiegespräch bekamen zwar auch Politiker wie Wowereit und Göttinger ihr Fett weg, aber der Schwerpunkt lag in einer Abrechnung mit sich selbst und der gescheiterten Beziehung mit seiner Freundin, die einen Northern-Walking-Lehrer dem zahlenverliebten Versicherungsmenschen vorzieht. Das Publikum hatte über weite Strecken Mitleid mit dem Protagonisten – konnte sich ob der tragisch-komischen Attitüde das Schmunzeln und an vielen Stellen auch das Auflachen nicht verkneifen.

Doch Holzbecher kann mehr, als mit Worten spielen und akrobatisch kühn das Leben ad absurdum führen. Er kann such singen. Und wenn er auf bekannte Melodien seine neuen Texte präsentiert, ist das Publikum stumm vor Staunen und denkt sicher, dass es befreiend wäre, wenn diese Stimme den einem oder anderem Hitparadenbarden in die Flucht schlagen würde.

Alles in allem war es ein Abend, der wieder einmal eine ganz andere Facette des Genres Kabarett präsentiert – in einer so vollendeten Form, dass man sich mehr davon wünscht. Dem Kleinkunstverein "Die Eule" ist es damit gelungen, sich weiter als hochkarätiges Spartentheater zu etablieren. In diesem Monat wird die „Eule“ noch zweimal ihre Vielseitigkeit unter Beweis stellen. Besonders der Nachwuchs wird am 25. Oktober seine Freude an dem Luxemburger Zauberer Christian Lavey haben, der um 15 Uhr im Haus Hellertal auftreten wird. Am 31. Oktober wird der Saal im Haus Hellertal beben, wenn der beliebte Musiker Martin Quast ab 20 Uhr mit über 20 Freunden und Weggefährten sein 30jähriges Bühnenjubiläum in einem Superkonzert feiern wird.


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