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Nachricht vom 22.10.2014    

Fahrbahnverengungen sollen weg

Die Niederfischbacher SPD will die sogenannten Verkehrsinseln beseitigen lassen, das sie als Gefahrenpunkte im Ort gesehen werden. Dabei geht es um die Fahrbahnverengung im Ortsteil Fischbacherhütte in in der Mühlenhardtstraße.

Die Fahrbahnverengung auf der K 93/ Fischbacherhütte führt öfter zu brenzligen Situationen im Begegnungsverkehr. Foto: SPD

Niederfischbach. Verkehrsinseln dienen vorwiegend der Geschwindigkeitsreduzierung und sollen für mehr Sicherheit sorgen. Doch nicht jede Fahrbahnverengung in der Ortsgemeinde erfüllt diesen Zweck. Der Meinung ist die Niederfischbacher SPD, die deshalb über die Fraktion einen Antrag auf der nächsten öffentlichen Ratssitzung zur Beseitigung von zwei „Verkehrsinseln“ stellen wird.

Dabei geht es zum einen um den Rückbau der Fahrbahnverengungen auf der Konrad-Adenauer-Straße (K93) im Bereich des heutigen Gemeindebüros (ehemalige Grundschule) im Ortsteil Fischbacherhütte. Die unmittelbar im Einmündungsbereich der Eisen- und Industriestraße angelegten „Inseln“ seien ein Gefahrenpunkt für Autofahrer und für Nutzer des parallel laufenden Radweges.
Ortsvereinsvorsitzende Bettina Schwarz-Bender erinnerte auf der jüngsten Vorstandssitzung an die Historie. Bereits vor einigen Jahren habe man einen entsprechenden Antrag gestellt. Damals sei dieser mit dem Hinweis begegnet worden, dass im Zuge einer Sanierung der Kreisstraße eine Lösung erfolgen solle. Da für eine solche Maßnahme aber kein Zeitpunkt absehbar sei, werde man erneut eine Prüfung auf schnellstmögliche Beseitigung der Gefahrenstelle beantragen.

Ein zweiter Antrag wird sich mit der Verkehrssituation in der Mühlenhardtstraße unterhalb der Brücke der Ortsumgehung befassen. In diesem steilen Bereich der Fahrbahn ist halbjährig eine Verkehrsverengung installiert, die nur in den Wintermonaten abgebaut wird. Die Sozialdemokraten halten die „Verkehrsinsel“ für komplett überflüssig. Durch die Art der Fahrbahnführung werde der Verkehr auch ohne dieses Hindernis genug abgebremst. Noch schlimmer seien nach Meinung der Genossen die durch das Bauwerk hervorgerufenen Gefahrenpunkte. Durch die anschließende uneinsichtige Kurve könnten entgegenkommende Fahrzeuge nicht rechtzeitig erkannt werden. Besonders kritisch sei die Situation, wenn die Fahrbahnverengung durch parkende Fahrzeuge „künstlich verlängert“ werde.
Zudem würden durch die sehr hohe Bordsteinkante Rollstuhlfahrer oder Mütter mit Kinderwagen häufig zwangsweise die Mühlenhardtstraße als Gehweg-Ersatz benutzen und somit dem gefährlichen Begegnungsverkehr ausgesetzt.
Die zuständige Behörde soll aufgefordert werden, einen Abbau der „Verkehrsinsel“ zu prüfen und in dem Bereich eine Verbesserung der Verkehrssituation insgesamt herbeizuführen.



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