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Nachricht vom 25.10.2014    

DRK-Kreisverband hilft bei der Betreuung der Flüchtlinge in Burbach

Schnell handeln musste das Land Nordrhein-Westfalen nach den Skandalen im Flüchtlingslager Burbach. Das Deutsche Rote Kreuz wurde beauftragt. Da aber Personal fehlt wurde der DRK Kreisverband Altenkirchen um Unterstützung gebeten. 20 Helferinnen und Helfer aus unterschiedlichen DRK-Bereitschaften sind im Einsatz.

Die Helferinnen und Helfer aus dem Kreis Altenkirchen mit dem stellv. Kreisbereitschaftsleiter Stefan Theis in Burbach. Foto: DRK

Burbach/Kreisgebiet. In der Aufnahmeeinrichtung Burbach (ehem. Siegerlandkaserne) sind zur Zeit bis zu 800 Flüchtlinge untergebracht. Bundesweit war das Aufnahmelager in die Schlagzeilen wegen Misshandlungen an den dort lebenden Menschen geraten.

Da dem bisherigen Betreiber der Unterkunft seitens des nordrhein-westfälischen Innenministeriums gekündigt wurde, ist der DRK-Kreisverbandes Siegen-Wittgenstein gemeinsam mit dem DRK-Landesverband Westfalen-Lippe seit 7. Oktober mit der Betreuung der Flüchtlinge beauftragt, zunächst für voraussichtlich maximal 3 Monate.

Hauptamtliche Sozialbetreuern, Dolmetscher und medizinisches Personal des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe ist vor Ort, mittel- bis langfristig wird der Betrieb komplett durch hauptamtliches Personal angestrebt.

Um einen "Rund um die Uhr Betrieb" zu gewährleisten, wurde der DRK-Kreisverband Altenkirchen personelle Unterstützung gebeten. Denn die Einrichtung wird in zwei Schichten betrieben. Tagsüber sind jeweils fünf bis sechs Einsätzkräfte eingeplant und nachts vier bis fünf Helferinnen und Helfer.

Der Kreisverband Altenkirchen hat derzeit 20 Helferinnen und Helfer aus den DRK-Bereitschaften Wehbach, Katzwinkel, Herdorf und von der DRK-Rettungshundestaffel bereitstellen können. "Es ist eine gute Stimmung in der Einrichtung, auch die Zusammenarbeit funktionierend hervorragend, so Erik Hölper, der am Samstag, 25. Oktober mit weiteren Kräften aus dem AK-Land im Dienst ist.
Gemeinsam mit dem DRK-Landesverband NRW arbeitet man zusammen und stellt die ganzheitliche Versorgung von bis zu 800 asylsuchenden Flüchtlingen aus 35 Nationen in enger, partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit der Polizei, den Kreis- und Landesbehörden und anderen Partnern sicher. Das Ziel ist es, die Einrichtung mit hauptamtlichen Mitarbeitern zu führen, für die Übergangszeit greift man auf die Ehrenamtlichen zurück.

Das durch die entsendenden Verbände gestellte Personal arbeitet an folgenden Aufgaben mit:

Bei der Unterbringung, dem täglichen Unterkunftsbetrieb, sowie die An- und Abreise der asylsuchenden Menschen in der Einrichtung zu gewährleisten.

Mitwirkung bei der Registrierung, Organisation der Zimmerbelegung

Drei Mahlzeiten am Tag an die Menschen ausgeben und bei der Herstellung mitwirken.

Packen und Ausgabe von Lunchpaketen

Packen und Ausgabe von Gegenständen des täglichen persönlichen Bedarfs (Bettzeug, Hygieneartikel, etc.)

Tägliche Ausgabe von Trinkwasser in Plastikflaschen

Die sanitätsdienstliche und ärztliche Versorgung der asylsuchenden Menschen sicherzustellen sowie eventuelle notwendige Unterstützung bei der Durchführung der ärztlichen Aufnahmeuntersuchung.

Die ganzheitliche soziale Betreuung der asylsuchenden Menschen gemeinsam mit vor Ort befindlichen Dolmetschern und Sozialbetreuern sicherzustellen und zu gewährleisten.

Dazu zählen auch weitere lageabhängige Hilfestellungen oder Maßnahmen die notwendig werden, um die menschenwürdige Unterbringung und Versorgung der asylsuchenden Menschen zu gewährleisten.

Das Land NRW erstattet den Arbeitgebern den Verdienstausfall für die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, die für den Dienst freigestellt wurden. (hws)



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