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Nachricht vom 10.08.2008    

Viel Spaß beim Familienfest

Ein zweitägiges Familienfest feierten die Werkhausener. Neben einer abendlichen Party mit DJ Andreas Müller gab es beim Dorffest noch ein Spiel ohne Grenzen und auch ein kleines Konzert des MGV "Eintracht" Weyerbusch-Hasselbach.

anke feurich

Werkhausen. Mit der großen 80ger Party begann das Dorffest in Werkhausen. Ab 20 Uhr ging im Dorftreff die Post ab. DJ Andreas Müller aus Werkhausen legte die Scheiben auf und ließ bis spät in die Nacht die "Puppen tanzen". Ausrichter dieses Festes waren gemeinsam die Ortsgemeinde Werkhausen und der Förderverein Dorftreff Werkhausen. Unter dem Motto "Westerwälder Familientag" begann der zweite Festtag um 11 Uhr mit dem Gottesdienst, der gesanglich vom MGV "Eintracht" Weyerbusch-Hasselbach unter der Leitung von Gerd Schnabel gestaltet wurde. Der Chor war es auch, der anschließend noch ein kleines Konzert darbot. Grund der Mottowahl war die Tatsache, dass der Westerwaldsteig die Gemarkung Werkhausen auf einer Länge von fünf Kilometern durchquert. Was lag da näher, als diese Tatsache mit einem "Spiel ohne Grenzen" zu begleiten. Auf dem Freigelände vor dem Dorftreff, so nennt sich in Werkhausen das Dorfgemeinschaftshaus, waren verschiedene Attraktionen aufgestellt. Den ganzen Tag über stand den jüngeren Kindern die Hüpfburg zur Verfügung und die nahmen das Angebot voll in Anspruch. Auf der Straße vor dem Dorftreff warteten zwei Pferde, ein großes Pferd und ein Pony, auf die reitbegeisterten Jungen und Mädchen. Warten brauchten sie allerdings weniger, da waren es eher die Kinder, die warten mussten, bis sie an der Reihe waren. Geführt wurden die Pferdchen von Donja Schilberz, Iris Kilch und Nadine Linde. Am Nachmittag war dann das "Familienduell" mit dem Spiel ohne Grenzen angesagt. Es fand eine kurze Unterbrechung, als der Himmel seine Schleusen öffnete und Werkhausen mit einem Regenschauer bedachte. Die Wettkampfdisziplinen waren spaßig und sportlich. Gefühl und ein Auge für Entfernung waren beim Humpensieben gefragt. Ein halb gefüllter Bierkrug musste über eine Fläche geschoben werden. Die weiteste Strecke gewann. In der Regel gibt es hier Plus-Meter oder Zentimeter. Anne Nadine Birkenbeul schaffte es auf minus einen Zentimeter. Ihr Humpen schoss über das Ziel hinaus, fiel aber nicht herunter, sondern blieb auf der Kante stehen. Am Nagelklotz ging es um Treffsicherheit und Schnelligkeit. Da dominierte Erhard Abel, der mit wenigen Schlägen den Drahtstift im Holz versenkt hatte. Das Schubkarrenrennen mit zwei Aufgaben wurde souverän von Anke Feurich gewonnen. Über einen Parcours mussten auf Zeit leere Milchkannen, Heu zusammengerafft, verladen und transportiert werden. Beim Pfahl einschlagen galt es, das Holzstück soweit in die Erde zu treiben, bis möglichst nur noch 110 Zentimeter aus dem Boden ragten. Hier landete Tanja Birkenbeul den absoluten Treffer. Auf den Millimeter genau waren es bei ihr 110 Zentimeter.
Wissen und Geschicklichkeit waren beim Frage und Antwort Spiel gefragt. 17 Aufgaben galt es hier zu lösen. Das Ganze wurde von einer dreiköpfigen Familienmannschaft absolviert. Die meisten Punkte sammelten Simone, Lea und Manfred Müller. Da wollte man etwa wissen, wann die diesjährige Flursäuberung war, wie die Mitglieder des Ortsgemeinderates heißen. Denkaufgaben waren darunter, Scherzfragen, und es mussten noch acht Gegenstände eingesammelt werden. Für das Essen und Trinken aller Gäste war natürlich auch bestens gesorgt. Alles, was die Westerwälder so zu bieten haben, war im Angebot. Es gab Kartoffelbrot, Waffeln mit heißen Kirschen und Sahne, Reibekuchen, Blechkuchen aller Schattierungen, Donauwellen und vieles mehr.
Die Verlosung hatte schließlich auch noch ihre Überraschungen. Neben den tollen Gewinnen hatten die Nieten auch noch Gewinne aufzuweisen, aber mehr Spaßpreise. So hatte Hasselbachs Ortsbürgermeister gleich zwei solcher tollen Preise gewonnen. Er darf im Winter im Ortsbereich "auf dem Acker" Schneefegen und –räumen und zudem auch noch beim Zeltabbau mit Hand anlegen. Ein anderer Hasselbacher darf im Herbst alle Hunde der beiden Gemeinden Gassi führen. (wwa)
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Anke Feurich auf ihrer Siegestour bei der Heuernte. Fotos: Wachow


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