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Nachricht vom 30.10.2014    

Fit für Europa und die Ausbildung

Die Bildungsmaßnahmen heißen "Spurwechsel" und "Zukunftswerkstatt" und werden in Kooperation mit der "Neuen Arbeit" durchgeführt. In Spanien und Frankreich machten Jugendliche ein Auslandspraktikum mit viel Erfolg. Kürzlich bekam Daniel Walter sein Zertifikat überreicht.

Im Rahmen einer Abschlussveranstaltung für die Teilnehmer, die vier Wochen in Marseille gelebt und gearbeitet haben, wurde der „Europäische Mobilitätspass“ an die Teilnehmer überreicht. Hier im Bild von links: Holger Ruhloff (Neue Arbeit e.V.), Daniel Walter (Teilnehmer Spurwechsel), Katrin Weihmann und Alexandra Bill (beide ism e.V.). Foto: pr

Altenkirchen. Bereits zum dritten Mal haben Teilnehmer der Maßnahmen „Spurwechsel“ und „Zukunftswerkstatt“ erfolgreich ein Auslandspraktikum bestritten. „Spurwechsel“ und „Zukunftswerkstatt“ sind Maßnahmen des Vereins Neue Arbeit e.V., die vom Europäischen Sozialfonds (ESF), dem Jobcenter Altenkirchen und dem Land Rheinland-Pfalz gefördert werden und junge Menschen auf dem Weg in Ausbildung und Beruf begleiten.

In Kooperation mit dem Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz e.V. (ism) können Teilnehmer aus den beiden Maßnahmen auch das Projekt „Fit in Europe“ nutzen, welches durch den ESF gefördert wird. Hier wird den Jugendlichen ein vierwöchiges Auslandspraktikum ermöglicht, bei dem nicht nur Sprache und Kultur, sondern auch das Berufsleben in einem EU-Land erkundet werden.

„Nachdem bereits unser Teilnehmer Mathias Würthen im Rahmen des Projekts vier Wochen in León/Spanien gelebt und gearbeitet hat, war nun unser Teilnehmer Daniel Walter für einen Monat in Marseille/Frankreich,“ so Holger Ruhloff, Projektleiter von „Spurwechsel“, „und beide Teilnehmer haben kurz darauf die Maßnahme erfolgreich beendet, um eine Ausbildung zu beginnen.“

Die Erfahrung, sich im Ausland zu behaupten, inmitten einer fremden Kultur und einer fremden Sprache den Alltag zu meistern und sich auch beruflich in einem Praktikum zu behaupten, fördert Durchhaltevermögen, Flexibilität, Selbstvertrauen und Sicherheit. „Ein Jugendlicher, der diese Erfahrung gemacht hat, kommt gestärkt und mit enormer Energie zurück,“ so Ruhloff weiter, „diesen Schwung konnten wir nutzen, so dass der Schritt in die Ausbildung den krönenden Abschluss bildete“.

Spurwechsel-Teilnehmer Daniel Walter bekam am Freitag, 17. Oktober, sein Praktikumszeugnis und das Zertifikat „Europäischer Mobilitätspass“ überreicht. Für ihn war das Abenteuer Europa ein wichtiger Schritt in seiner persönlichen und beruflichen Entwicklung. Bereits im vergangenen Jahr konnte Stanley Wenzel aus unserer Maßnahme „Zukunftswerkstatt“ an dem Projekt teilnehmen.
Aus Marseille bringen beide eine Fülle neuer Eindrücke und Erfahrungen mit. „Am meisten haben mich die Unterschiede in der Mentalität und Lebensart beeindruckt,“ berichtet Daniel Walter, „auch wenn es sprachlich nicht immer ganz einfach war, die Offenheit und Freundlichkeit der Franzosen hat sehr geholfen, Sprachschwierigkeiten auszugleichen.“ Um die Chance, sich im Ausland beweisen zu können, auch für andere junge Menschen nutzbar zu machen, soll die Zusammenarbeit zwischen Neue Arbeit e.V. und ism e.V. auch im kommenden Jahr fortgesetzt werden.


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