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Nachricht vom 02.11.2014 - 07:26 Uhr    

Haus Mutter Teresa beteiligt sich am Modellprojekt

Die Niederfischbacher Wohn- und Pflegeinrichtung beteiligt sich am Modellprojekt "Ergebnisqualität in der stationären Altenhilfe". Da geht es um den Bürokratieabbau in der Pflege und um mehr Qualität. MdB Erwin Rüddel besuchte die Einrichtung.

EQisA, das Modellprojekt zur Entbürokratisierung in der Pflege, stand im Mittelpunkt eines Gesprächs von Bundestagsabgeordneten Erwin Rüddel, CDU-Ortsvorsitzenden Burkhard Hensel, Heimleiterin Ingrid Appelkamp und Pflegedienstleiterin Carola Jablonski im Haus Mutter Teresa. Foto: Reinhard Vanderfuhr

Niederfischbach. „Als ich in Berlin erfuhr, dass Haus Mutter Teresa zu den wenigen Pflegeeinrichtungen gehört, die am Modellprojekt "Ergebnisqualität in der stationären Altenhilfe" (EQisA) teilnehmen, war ich stolz“, äußerte sich der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel und ergänzte: „Denn alleine die Teilnahme erfordert eine hohe Pflegequalität.“

Der pflegepolitische Berichterstatter der CDU/CSU-Bundestagsfraktion besuchte aktuell zu einem Informationsaustausch die Niederfischbacher Wohn- und Pflegeeinrichtung, die unter der Trägerschaft der katholischen Unternehmensgruppe St. Marien-Krankenhaus Siegen gem. GmbH steht. Dabei ließ er sich von Heimleiterin Ingrid Appelkamp und Pflegedienstleiterin Carola Jablonski durch die Einrichtung führen.

„In unserem Haus wird das Modellprojekt gelebt. Das wichtigste Ziel des Programms ist es, eine bessere Versorgung unserer Bewohner zu erreichen“, erklärte die Heimleiterin. „Es geht um Qualität und nicht um Bürokratieaufbau“. Letztere hätte für die Bewohner keinen wirklichen Nutzen. Ein Zuviel an Bürokratie belaste vielmehr das Miteinander in der Einrichtung.

Carola Jablonski bestätigte die Ausführungen der Heimleiterin. Sie sieht in dem Projekt, das in die Gesamtkonzeption der Einrichtung eingebettet sei, nur Vorteile. „Der Blickwinkel muss verändert werden, die Bedürfnisse und das Wohlbefinden der Menschen stehen im Mittelpunkt“, so die Pflegedienstleiterin. In diesem Zusammenhang sprach sie sich für weitere Maßnahmen zur Entbürokratisierung der Pflege aus.

„Da viele Pflegekräfte und die Angehörigen von Pflegebedürftigen mit dem Umfang des bürokratischen Aufwands in der Pflege unzufrieden sind, hat das Bundesministerium für Gesundheit das Projekt einer einfacheren Pflegedokumentation finanziell unterstützt und dabei die Praxistauglichkeit in den Mittelpunkt gestellt“, erklärte der Gesundheitspolitiker.

Nun gehe es an die bundesweite Implementierung, wobei Haus Mutter Teresa ein wichtiges Vorzeigebeispiel in der Diskussion sei. „Mit dieser Einrichtung können wir für das Strukturmodell werben. Daher gilt mein Dank der Pflegeeinrichtung Haus Mutter Teresa in Niederfischbach“, bekräftigte Erwin Rüddel.



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