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Nachricht vom 20.11.2014    

Weitefelder Ortskern soll aktiviert werden

Rat und Bürger von Weitefeld waren zur Informationsveranstaltung zum Städtebauförderprogramm eingeladen. Dabei ging es um den überwiegend alten Ortskern des Dorfes, der im Förderprogramm "Ländliche Zentren" fit gemacht werden soll. Es bedarf der Mitarbeit der Bürgerschaft.

Diplomingenieur Gerald Pfaff vom Büro Stadt-Land-Plus informierte zahlreiche Zuhörer zum Fördergebiet und geplanten Maßnahmen in Weitefeld. Foto: pr

Weitefeld. Kürzlich wurden Weitefelder Bürgerinnen und Bürger vom Planungsbüro Stadt Land Plus aus Boppard über die bisherigen Planungsschritte zum Städtebauprogramm und dem Gebiet „Ortskern“ informiert. Ortsbürgermeister Karl-Heinz Keßler konnte zahlreiche Zuhörer im Mehrzweckraum der Ortsgemeinde begrüßen.

Bekanntlich sind die Ortsgemeinden Weitefeld und Daaden seit Mai 2014 in das Städtebauförderungsprogramm „Ländliche Zentren“ aufgenommen worden. Dadurch werden beide Kommunen für die Dauer von 8 bis 10 Jahren mit Städtebaumitteln finanziell gefördert. Die Förderquote beträgt rund 66 Prozent.

Dipl.-Ing. Gerald Pfaff vom Planungsbüro informierte die Bevölkerung darüber, dass das vorgesehene Programmgebiet eine Größe von ca. 14 Hektar hat und den alten Ortskern mit den Straßen Am Spielplatz, Bahnhofstraße, Betzdorfer Straße, Brunnenstraße, Dreisbachtal, Hachenburger-Straße, In der Buchwiese, Kirchweg, Mittelstraße, Ringstraße, Schulstraße, Turnhallenweg, und Wiesenstraße umfasst.

Die Ortsgemeinde hat auch gemeinsam mit Experten in einem ersten Schritt mögliche Bereiche erarbeitet:

1. Ortsmittelpunkt attrakivieren und aufwerten
2. Turnhalle/Mehrzweckraum – Kommunikationszentrum schaffen
3. Einmündung Dreisbachtal/Brunnenstraße neu ordnen
4. Leerstände beseitigen
5. Schulhof der Grundschule ansprechender gestalten




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Die Bevölkerung der neuen Verbandsgemeinde Herdorf-Daaden wird in den nächsten Jahren von derzeit 18.000 auf 15.700 Einwohner sinken. Daraus werden sich zahlreiche Aufgaben für die Gesellschaft und damit besonders für Gemeinderäte.
„Wir werden weniger, wir werden älter, wir werden bunter“, meinte Gerald Pfaff vom Planungsbüro. Die Bevölkerung ist in Weitefeld seit 1962 um rund 34 Prozent gewachsen. Dies ist weit über dem Durchschnitt in Rheinland-Pfalz (14 Prozent) und in der Verbandsgemeinde (- 1,4 Prozent).

Hauptaufgaben des Programms sind in den kommenden Jahren die Innenentwicklung der Ortsgemeinde, Seniorenbetreuung und die interkommunale Kooperation.

Durch das Förderprogramm werden städtebauliche Maßnahmen in ländlichen Räumen mit zwei Drittel der Kosten von Bund und Land bezuschusst. Dadurch sollen Gemeinden für die Zukunft handlungsfähig gemacht werden. Die langfristige Sicherung und Stärkung der Daseinsvorsorge im Kooperationsverbund mit der Ortsgemeinde Daaden ist ein Aufgabenschwerpunkt der kommenden Jahre.
„Das Programm ist eine Riesenchance für Weitefeld und Daaden“, meinte Ortsbürgermeister Karl-Heinz Keßler zum Abschluss und rief alle Bürgerinnen und Bürger zur weiterhin aktiven Mitarbeit auf.


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