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Nachricht vom 14.12.2014    

Stefan Reusch und "Schräglage" ließen 2014 Revue passieren

Der Meister der Wortspiele Stefan Reusch und die Jazzband "Schräglage" lieferten im Wissener Kulturwerk einen unterhaltsamen Jahresrückblick. Mit Humor und spitzer Zunge analysierte der Kabarettist das Jahr 2014, unterstützt von den acht Musikern.

Stefan Reusch sorgte für gute Laune im Wissener Kulturwerk.
Fotos: Linda Weitz

Wissen. Einen Jahresrückblick der besonderen Art lieferten "Schräglage" und Stefan Reusch im Kulturwerk. Nachdem sich die Jazzband und der Kabarettist im Mai getroffen hatten, war schnell klar geworden, dass man gut zusammen passte – dies wurde beim unterhaltsamen Abend in Wissen deutlich. Rhythmische Musikstücke wechselten sich mit Textpassagen ab, beides jeweils thematisch aufeinander abgestimmt.

Stefan Reusch erklärte zu Beginn seine Ambitionen: Die Welt zu retten sei das klar definierte Ziel, auch wenn er hier klare Nachteile beispielsweise gegenüber Jesus habe (dieser hatte immerhin gleich zu Beginn einen Krippenplatz). Keine Partei, kein Politiker war vor ihm sicher. Ob Putin, Schröder oder Merkel, Stefan Reusch wusste zu jedem etwas zu berichten.

In gelbem Sacko mit Supermann-Logo (allerdings mit R für Reusch oder R für Retten) analysierte er mit spitzer Zunge die Rüstungsindustrie ("Deprimierend, dass unsere Waffen auch schon vor dem Krieg kaputt sind"). Schließlich gebe es im Ausland viele Waffen mit deutschem Migrationshintergrund. Auch auf die Fussball-Weltmeisterschaft und die Verantwortlichen der Fifa blickte Reusch zurück und hinterfragte den Unterschied zwischen Gott und Sepp Blatter ("Gott glaubt nicht, dass er Blatter ist").



Die Jazzband "Schräglage" hatte ihr musikalisches Programm den Ausführungen Reuschs angepasst. Nach seinen Erläuterungen zur katholischen Kirche folgte das Stück "Gloryland". Auch Klaus Wowereit, der Berlin entschleunigt habe, fand seinen Platz im Programm von Stefan Reusch – anschließend folgte das Stück "Just a Gigolo". Zum Finale reihte sich der Kabarettist dann selbst in die Jazzband ein. (daz)


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