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Nachricht vom 18.12.2014    

Kaiser-Wilhelm-Brunnen soll wieder in die Stadt

Die Junge Union Altenkirchen-Flammersfeld spricht sich für die Rückkehr des Kaiser-Wilhelm-Brunnens in das Stadtbild von Altenkirchen aus. Die Stadtgeschichte soll stärker in den Fokus rücken und die Attraktivität von Altenkirchen weiter gesteigert werden. Derzeit fristet der Brunnen sein Dasein am Dorn an einer abgelegenen Stelle.

Der Brunnen soll zurück in die Stadt, von links: Erich Prüsener, Sebastian Cramer, Nicolas Schuhen, Christian Grendel und Emanuel Heck. Foto: pr

Altenkirchen. Unlängst wurde in einer Anwohnerversammlung der Stadt Altenkirchen über die Versetzung des Kaiser-Wilhelms-Brunnens diskutiert. Der Brunnen befindet sich aktuell auf dem Gelände des Ehrenmals am Dorn in Altenkirchen.
Dort ist dieser allerdings wenig zugänglich und sein Platz glänzt mehr durch Abgelegenheit und Unübersichtlichkeit als durch Attraktivität. Im Zuge der letzten Phase der anstehenden Stadtsanierung, die unter anderem den Marktplatz und Teile der Wilhelmstraße einschließt, sind noch freie Kapazitäten für Umsetzungen und Veränderungen vorhanden.
Die Junge Union Altenkirchen-Flammersfeld befürwortet in diesem Zusammenhang die Rückkehr des Kaiser-Wilhelm-Brunnes an einen weniger abgelegenen und zentraleren Platz in der Stadt Altenkirchen.

Der Brunnen, der das Stadtbild der Stadt Altenkirchen seit seiner Einweihung im Jahr 1905 geprägt hat und untrennbar mit der Historie von Altenkirchen verbunden ist, soll einen angemessenen Platz finden. Ausdrücklich betont die Junge Union, dass es hier nicht um ein ideologisches Exempel oder die Verherrlichung von Namensgeber Kaiser-Wilhelm dem I. geht. Es soll einzig und allein ein historisches Denkmal- und Kulturgut zurück in das Stadtbild von Altenkirchen gebracht werden, so der Vorsitzende Nicolas Schuhen.




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Der Brunnen war immer Mittel- und Treffpunkt des öffentlichen Lebens in Altenkirchen und diente in erster Linie der Verschönerung der Kreisstadt. Dies lässt sich auch aus der Errichtungs- und Einweihungsschrift, die im Kreisarchiv des Kreises Altenkirchen vorliegt, entnehmen.

Altenkirchen, das durch Krieg und Zerstörung einen Großteil seines historischen Kerns verloren hat, sollte wenigstens mit seinen übrig gebliebenen kultur-historischen Gütern angemessen verfahren. An welcher Stelle der Brunnen seinen endgültigen Platz in der Stadt findet, kann noch besprochen werden. Der Jungen Union ist zunächst einmal wichtig, dass der Stadtrat sich für eine Rückkehr des Brunnens an einen zentraleren Platz ausspricht.

Im weiteren Verlauf kann sich die Junge Union eine Aufarbeitung des Brunnens nebst einer Bebilderung seiner wechselhaften Geschichte und den Standort als Anlaufpunkt einer Stadtführung vorstellen. Dies wird sicherlich zur touristischen Aufwertung von Altenkirchen beitragen und den Besucherstrom in die Kreisstadt steigern, glauben die JU´ler.


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