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Nachricht vom 28.01.2007    

Für die KSK war es ein erfolgreiches Jahr

Die Kreissparkasse Altenkirchen ist weiter auf Wachstumskurs. Im vergangenen Jahr hat sich die Bilanzsumme um 19 Millionen Euro auf 1,057 Milliarden Euro gesteigert, das sind etwa zwei Prozent.

Stabiler Trend auch bei den Ausleihungen.

Kreis Altenkirchen. 2006 wird in die Annalen de Kreissparkasse Altenkirchen als ein erfolgreiches Jahr eingehen, denn auch im Kreis Altenkirchen hat sich die gesamtwirtschaftliche Belebung bemerkbar gemacht. Dabei legt die Kreissparkasse traditionell besonderen Wert auf die Verbundenheit zum Mittelstand, wie Vorstandsvoritzender Dr. Andreas Reingen betont. Von den insgesamt 149 Millionen Euro an Kreditzusagen - eine Steigerung von etwa 17 Prozent gegenüber 2005 - sind allein 63 Millionen Euro an Firmen- und Gewerbekunden vergeben worden. Das bedeutet eine Zunahme von etwa 35 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Aber auch im Konsumentenkreditgeschäft konnte eine positive Entwicklung verbucht werden.


Im bilanzwirksamen Passivgeschäft standen wie 2005 die kurzfristigen Anlageformen im Vordergrund. Das Sparkapital stieg zum Jahresende um gut 20 Millionen Euro. Das sind 3,6 Prozent.


Bei Investmentfonds konnte sich die Kreissparkasse hervorragend platzieren. Sie liegt hier beim Brutto- wie beim Nettoabsatz mit an der Spitze in Rheinland-Pfalz, konnte Reingen vermelden. Vorstandsmitglied Andreas Keggenhoff: "Hervorragend geschulte Vermögensberater gepaart mit einer attraktiven und breiten Produktpalette waren der Schlüssel zum Erfolg.


Die Prognosen für das Jahr 2007 sind weiter freundlich, zumal der Wertpapierumsatz gegenüber dem Vorjahr um 27 Prozent gestiegen ist, wobei die Käufe die Verkäufe deutlich übertroffen haben.


Erfolgreich ist auch laut KSK das Sparkassen-Finanzkonzept, das Mitte des Jahres 2006 eingeführt wurde. Hier geht es um die Analyse der persönlichen Finanzsituation und bedarfsgerechten Empfehlungen in Zusammenarbeit mit unabhängigen Finanzexperten.


Die Finanzlage der KSK war auch im vergangenen Jahr "geordnet", so der Vorstand. Trotz der stetig abflachenden "Zinsstrukturkurve" sei der Sparkasse ein erfreuliches Betriebsergebnis zu prognostizieren.


Gute Zahlen gibt es auch im Verbundgeschäft. Mit einem vermittelten Volumen von über 37 Millionen Euro an Bausparverträgen erzielte man einen Wert, der sich auch landesweit sehen lassen kann.


Auch das "Altersvorsorgekonzept", sprich "Riesterrente", habe, so die KSK, wieder an Fahrt gewonnen.


Der positiven Entwicklung im Versicherungsgeschäft trägt die KSK mit der Gründung einer Provinzial-Versicherungsagentur ab Februar Rechnung. Rund um das Thema "Versichrungen" soll ein Komplettservice angeboten werden.


In der immobilienvermittlung musste eine Stagnation hingenommen werden. Hier konnte nicht an das "Rekordergebnis" von 2005 angeknüpft werden.


Am Ende des jahres 2006 führte die Kreissparkkasse insgesamt 160.000 Konten; sie beschäftigt 331 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter 14 Auszubildende. Im Sommer dieses Jahres werden neun weitere junge Menschen einen Ausbildungsplatz erhalten.



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