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Nachricht vom 19.01.2015    

Krankenhaus zentrales Thema beim Neujahrsempfang der SPD

Am Samstag, 18. Januar, luden die SPD-Ortsvereine Altenkirchen und Weyerbusch zum gemeinsamen Neujahrsempfang in die Stadthalle Altenkirchen. Als Gastrednerin in diesem Jahr fungierte die erst kürzlich ins Kabinett von Malu Dreyer berufene Ministerin für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demographie, Sabine Bätzing-Lichtenthäler.

Ralf Schwarzbach von der SPD Weyerbusch, Kreisvorsitzender Andreas Hundhausen, die frisch gebackene Ministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler, Irmgard Deutsch-Höfer, Anka Seelbach vom Ortsverein Altenkirchen und Bürgermeister Heijo Höfer blickten beim Neujahrsempfang der SPD in die Zukunft und in die Vergangenheit. Fotos: Eva Klein

Altenkirchen/Region. Nach einigen einleitenden Worten von Anka Seelbach, Vorsitzende des Ortsvereins Altenkirchen, und Ralf Schwarzbach, Ortsvereinsvorsitzender der SPD Weyerbusch, fand Heijo Höfer als Bürgermeister der Verbandsgemeinde Altenkirchen dann deutliche Worte bezüglich der aktuellen Standort-Debatte um die Krankenhäuser Hachenburg und Altenkirchen. Höfer forderte die an dieser Diskussion beteiligten dazu auf, alles zu vermeiden, was einen Keil zwischen die Standorte Hachenburg und Altenkirchen, die Landkreise und die Krankenhaus-Belegschaft treiben könnte. „Ich bitte alle Beteiligten, schnell zu handeln und die Beschäftigten in die Entscheidungsfindung mit einzubeziehen“, mahnte Höfer.

Als SPD-Kreisvorsitzender blickte Andreas Hundhausen in seiner Ansprache zurück auf das Jahr 2014, das besonders von den Kommunalwahlen geprägt wurde und wünschte den Verantwortlichen viel Kraft und Mut, auch die anstehenden Aufgaben und Herausforderungen des Jahres 2015 zu meistern.

Für Gastrednerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler war dieser Termin sichtlich ein Heimspiel, denn im Ortsverein Altenkirchen begann Sie bei den Jungsozialisten ihre politische Laufbahn. „Es ist schön hier zu sein, man kennt so viele Gesichter, fühlt sich gleich wohl“, leitete die Neu-Ministerin ihre Ansprache ein. Im Vorfeld schon von Anka Seelbach informiert, beantwortete Sabine Bätzing-Lichtenthäler dann die Frage, die wohl allen Anwesenden unter den Nägeln brannte: Wie war es ihr bei der drastischen Kabinettsumbildung, in deren Zuge sie zur Ministerin berufen wurde, ergangen? Die Umbildung, stellte Bätzing-Lichtenthäler klar, sei unter der Prämisse erfolgt, die Menschen mit politischen Inhalten zu überzeugen und auch, wenn so ein Prozess immer auch mit Enttäuschung und Frustration einher gehe, habe sich gezeigt, dass die SPD auch hier zusammenhalte. „Als mich die Information erreichte, ich sei als neue Ministerin für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demographie geplant, habe ich ehrlicherweise nicht sofort vor Freude auf dem Tisch getanzt, denn die Arbeit im Wahlkreis hat mir immer sehr viel Spaß gemacht“, beschrieb die Ministerin. Dennoch sei Rheinland-Pfalz ihre Heimat und die Schwerpunkt Themen ihres Ministeriums wahre Herzensthemen der SPD und so freue sie sich auf die nun anstehenden Aufgaben. Das nicht nur für sie, sondern auch für das gesamte Ministerium nun neue Zeiten anbrechen, zeige das aktuelle Karnevalsmotto im Landtag, welches von Sabine Bätzing-Lichtenthäler mit einem Augenzwinkern vorgetragen wurde und den Wortlaut: “Pult herunter, Türen schmäler für Frau Bätzing-Lichtenthäler“ hat.



Als Schwerpunkt ihrer künftigen Aufgaben stellte die Ministerin vor Allem das Thema Demographie in den Vordergrund, denn alle anderen Themen, wie Arbeit oder Gesundheit stünden in engem Zusammenhang mit dieser, oft so negativ behafteten, Thematik. Besonders in der Problematik der ärztlichen Versorgung im ländlichen Raum, sowie der Zukunft der Arbeit in einer alternden Gesellschaft und im Thema “alternative Wohnkonzepte“ sieht Sabine Bätzing-Lichtenthäler Themenansätze, die den Menschen wichtig sind. In diesem Zuge betonte sie auch, dass die Debatte rund um die für die Region so wichtigen Krankenhaus-Standorte Altenkirchen und Hachenburg, Ministeriums-intern bereits im vollen Gange sei und mit allen verfügbaren Mitteln nach einer Lösung gesucht werde. (Eva Klein)


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