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Nachricht vom 23.01.2015    

Hinter die Kulissen von Ford geschaut

Eingeladen zur Exkursion zu den Ford-Werken hatte der Kreissynodalbeauftragte für die Männerarbeit im Evangelischen Kirchenkreis Altenkirchen, Thorsten Bienemann aus Daaden, in Zusammenarbeit mit den Evangelischen Kirchengemeinden der Region. 50 Männer folgten der Einladung.

Eine interessanten Tag verbrachten die Männer bei den Ford-Werken. Foto: pr

Kreisgebiet. An den deutschen Standorten der Ford-Werke GmbH wird intensiv geforscht, entwickelt und gefertigt. Das die Herstellung eines Automobils einen großen Aufwand an technischen Ressourcen und Mitarbeitern erfordert, davon überzeugten sich 50 technikbegeisterte Männer aus der Region Betzdorf/Kirchen/Freusburg/Niederfischbach bei einer Führung durch die Produktion der Ford Werke AG in Köln.

Eingeladen zu dieser Exkursion hatte der Kreissynodalbeauftragte für die Männerarbeit im Evangelischen Kirchenkreis Altenkirchen, Thorsten Bienemann aus Daaden, in Zusammenarbeit mit den Evangelischen Kirchengemeinden der Region und der Pfarreiengemeinschaft Kirchen-Betzdorf.

Das Ford-Werk in Köln-Niehl gilt als europäisches Spitzenwerk für effiziente und produktive Fertigung mit rund 4.000 der insgesamt mehr als 17.300 Kölner Ford-Mitarbeiter. Jede Stunde laufen hier rund 80 neue Automobile vom Band, Tendenz steigend. Neben der Ford Fiesta-Fertigung ist in Köln-Niehl auch die Motoren-, Getriebe- sowie die Schmiede- und Gussteile-Produktion zu Hause. Bei einer Filmvorführung gewannen die Männer erste Eindrücke dazu, bevor man im Elektrozug durch die Produktion fuhr und sich alles im laufenden Betrieb ansehen konnte. Ausführlich wurde man über die einzelnen Fertigungsschritte informiert und erhielt sogar mehrmals die Gelegenheit, auszusteigen und sich an der Fertigungsstraße die Arbeitsstationen aus der Nähe anzusehen.

Einer der Höhepunkte der Führung war sicher die sogenannte „Hochzeit“. Hierunter versteht man in der Automobilbranche das Zusammenfügen von Karosserie und Fahrwerk. Durch einen hochkomplexen Schraubautomat werden beide zu einer Einheit verbunden. Ein Hilfsrahmen hebt dabei die Fahrwerke den Karosserien entgegen, die sich gleichzeitig passgenau absenken. Für die Fachleute, die diesen Prozess steuern, bedeutet die Hochzeit passgenaue Montage und präzise Dokumentation. Für alle anderen Zuschauer zählt es zu den besonderen Höhepunkten ihres Fertigungsrundgangs.

Mit dieser Fülle an Eindrücken und Informationen ausgestattet begab man sich anschließend zu einem Aufenthalt in der Kölner Innenstadt, bevor man um 18 Uhr die Heimreise antrat. Bei einem gemeinsamen Abendessen im Bergischen Land konnte der gelungene Ausflug ausklingen. Eine Fortsetzung der Männerfahrten ist indes schon geplant und die Männer nahmen diese Mitteilung begeistert auf.

Hierbei kann man dann voraussichtlich auf ein besonderes Angebot zurückgreifen. Denn im Erzbistum Köln war man bereits vor Fahrtantritt auf die Männerfahrt aufmerksam geworden. Sowohl der Ökumenebeauftragte als auch der Männerbeauftragte im Erzbistum Köln haben sich bereits mit Thorsten Bienemann in Verbindung gesetzt und ihre Zusammenarbeit bei weiteren Projekten angeboten.



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