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Nachricht vom 02.03.2015    

Zukunftswerkstätten starten in der Region

Im Rahmen des Zukunftsprogramms „Gesundheit und Pflege 2020“ unterstützt das Gesundheitsministerium ländliche Kommunen bei der Sicherung der ärztlichen Versorgung. Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler teilte in Mainz mit, dass eine Jury aus zahlreichen Bewerbern Kommunen ausgewählt hat, in denen das Ministerium die Durchführung von lokalen Zukunftswerkstätten organisiert und finanziert.

Westerwaldkreis/ Kreis Altenkirchen. „Trotz der in Rheinland-Pfalz insgesamt noch guten Versorgung mit Ärztinnen und Ärzten wird es zunehmend schwieriger, in ländlichen Regionen freiwerdende Arztsitze – und besonders Hausarztsitze – wieder zu besetzen“, erklärte die Ministerin. „Deshalb wird es Aufgabe der Zukunftswerkstätten sein, gemeinsam mit den lokalen Akteuren des Gesundheitswesens und unter Mitwirkung der Kassenärztlichen Vereinigung Rheinland Pfalz geeignete Ideen, Maßnahmen und konkrete Umsetzungsschritte zur Sicherung der ärztlichen Grundversorgung zu entwickeln.“ Mit der Umsetzung hat das Gesundheitsministerium das Institut für Allgemeinmedizin an der Universität Frankfurt und die Firma Quaestio Forschung und Beratung betraut.
Eine Jury aus Vertretern des Hausärzteverbandes, der Kassenärztlichen Vereinigung, der kommunalen Spitzenverbände, der Projektinstitute und dem Gesundheitsministerium hat aus über 30 Bewerbungen zehn Regionen ausgewählt, in denen bis Mitte 2016 Zukunftswerkstätten zur Sicherung der ärztlichen Versorgung stattfinden können. Zu den Auswahlkriterien gehörten u.a. die Versorgungslage vor allem im hausärztlichen Bereich und die Kooperationsbereitschaft der Akteure. Die Ministerin begrüßte, dass aufgrund der hohen Bewerberzahl die Jury in einigen Fällen entschieden habe, benachbarte Regionen für eine gemeinsame Durchführung der Zukunftswerkstätten zusammenzufassen. „Somit können deutlich mehr Verbandsgemeinden von der Durchführung der Zukunftswerkstätten profitieren.“ Zum Teil hatten sich benachbarte Verbandsgemeinden auch schon gemeinsam beworben.
Die Jurymitglieder haben folgende Verbandsgemeinden und verbandsfreie Gemeinden für die Einrichtung einer Zukunftswerkstatt in der Region ausgewählt:




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Es ist vorgesehen, dass auch die Kommunen, die jetzt nicht zum Zuge gekommen sind, von den Erkenntnissen der Zukunftswerkstätten profitieren sollen, indem ihnen die Ergebnisse zugänglich gemacht werden. Vereinbart ist zudem eine Verzahnung des Projekts „Zukunftswerkstätten“ mit den Modellregionen aus dem Programm „Starke Kommunen – Starkes Land“ des Innenministeriums, die auch die gesundheitliche Versorgung in den Blick nehmen.


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