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Nachricht vom 17.03.2015    

Vorschulkinder besuchten DRK-Krankenhaus

Die "Schlaumäuse" der Kita Tausendfüßler Bitzen/Forst besuchten das DRK Krankenhaus Altenkirchen. Es war ein spannender Abschluss eines Projektes der Vorschulkinder, die in die verschiedenen Abteilungen geführt wurden und so manche Dinge ausprobieren. Zum Schluss der Exkursion gab es für jedes Kind ein Geschenk.

In der Notaufnahme des Krankenhauses gab es viel zu entdecken. Foto: pr

Bitzen/Forst. Die Schlaumäuse der Kita Tausendfüßler Bitzen/Forst besuchten am Donnerstag, 5. März das DRK Krankenhaus Altenkirchen. Zum Abschluss des Projektes „Unser Körper“ fanden die Vorschulkinder es sehr interessant, einen Einblick hinter die Kulissen eines Krankenhauses zu erhalten. Dort angekommen, wurden die sechs Jungen und Mädchen von Marion Strüder, Pflegedirektion, in Empfang genommen. Begleitet vom pflegerischen Leiter der zentralen Notaufnahme, Uwe Helmerth, gingen man zunächst zur Notaufnahme.

Er erklärte, dass dort alle Patienten aufgenommen würden, die aus irgendeinem Grund schnell ärztliche Hilfe benötigten, egal, ob sie mit dem Rettungswagen in die Klinik gebracht werden oder mit dem eigenen PKW kämen. Er wollte gerade die medizinischen Geräte erklären, da musste die Gruppe die Notaufnahme schnell wieder verlassen, da ein echter Notfall eingeliefert wurde.

Man ging in einen anderen Raum, in dem Verletzte verbunden oder ein Gipsverband angelegt wird. Auch zwei Kinder der Vorschulgruppe durften sich bunte Verbände aussuchen und bekamen den Arm verbunden. Bei einem anderen Kind wurde gezeigt, wie der Puls und der Blutdruck gemessen werden. Im Labor wurde erklärt und gezeigt, wie und warum den Patienten Blut abgenommen und untersucht wird. Anschließend ging es zur Zentrale oder auch Pforte genannt, die sich im Eingangsbereich des Krankenhauses befindet. Auf den vielen Monitoren konnte man die Bilder der Überwachungskameras sehen, die es überall im Krankenhaus gibt. Sogar den Hubschrauberlandeplatz und die Garage für die Rettungsfahrzeuge konnten wir erkennen. Die Telefonanlage, das Telefon für den Brandnotruf und für den Notruf der Fahrstühle waren hier zu finden.

Es ging mit dem Aufzug in das Untergeschoss des Krankenhauses. Während der Fahrt durften die Kinder sogar den Notruf drücken und mit der Kollegin an der Zentrale sprechen. Marion Strüder führte uns nun in die Räume der Physiotherapie. Dort gab es viele Geräte zum Sport treiben, kleine Kabinen, in denen Patienten behandelt wurden und ein Schwimmbad, in dem auch schwimmen für Babys stattfindet. Es sollte zum Hubschrauberlandeplatz gehen, da entdeckten die im Flur zwei orange gekleidete Rettungssanitäter mit einer Trage. Sie hatten gerade einen Patienten eingeliefert und waren auf dem Weg zurück zu ihrem Rettungswagen. Da sie im Moment keinen neuen Einsatz hatten, durften die Kinder sie begleiten und sich im Rettungswagen umschauen. Zum Abschluss der spannenden Exkursion besichtigte man noch den Hubschrauberlandeplatz. Dort traf die Gruppe auf Pico, den Therapiehund der Kinder- und Jugendpsychiatrie, der sich über ein paar Streicheleinheiten freute.

Als sich die Gruppe verabschieden und für die tolle Führung bedanken wollte, gab es Geschenke. Jedes Kind bekam eine Tasche mit verschiedenen Utensilien zum „Arzt“ spielen.



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