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Nachricht vom 06.04.2015    

Wildunfälle nehmen wieder zu - Polizei gibt Tipps

Im Frühjahr nimmt die Zahl der Wildunfälle wieder zu, allein 6.949 Verkehrsunfälle mit Wild wurden im Jahr 2014 im Bereich des Polizeipräsidiums Koblenz registriert. Die Polizei Betzdorf meldet aktuell zwei Unfälle mit Rehwild. Das Polizeipräsidium hat wichtige Regeln zusammengefasst.

Symbolfoto: AK-Kurier

Oberkreis. Gleich zwei Wildunfälle meldet die Polizei Betzdorf. Im Raum Friesenhagen und zwischen Sassenroth und Grünebach.

Ein 20-jähriger Fahrzeugführer eines Pkw Seat befuhr am Samstag, 4. April, gegen 23.25 Uhr, in der Gemarkung Friesenhagen die K 85 aus Richtung Hühnerkamp kommend in Richtung Römerhagen. Hinter dem Ortsteil Hühnerkamp querte von links kommend ein Reh die Fahrbahn. Es kam zum Zusammenstoß mit dem Pkw. Das Tier wurde dabei getötet. Am Seat entstand ca. 2500 Euro Sachschaden.

Ein weiterer Wildunfall hatte sich am Samstag, 4. April, gegen 22.20 Uhr, auf der L
285 zwischen Sassenroth und Grünebach ereignet. Auch hier lief ein Reh von links
kommend auf die Fahrbahn. Der 20-jährige Fahrzeugführer eines Pkw VW konnte
nicht mehr ausweichen. Das Tier wurde getötet. Am Fahrzeug entstand ca. 2000 Euro
Sachschaden.

Um besser auf Wild vorbereitet zu sein, das plötzlich vor dem Fahrzeug auftaucht, fasst die Polizei wichtige Verhaltensregeln und Informationen zusammen. Besonders stark betroffen sind Straßen, die durch die bei uns reichlich vorhandenen Waldgebiete oder durch freie Felder führen.

Wildwechsel ist zu jeder Tageszeit möglich, zeitliche Schwerpunkte bilden allerdings die frühen Morgenstunden vor der Dämmerung und die frühen Abendstunden nach Einsetzen der Dämmerung.

Wildtiere sind selten alleine unterwegs. Wenn ein Reh vor Ihnen die Fahrbahn gekreuzt hat, rechnen Sie mit weiteren Tieren. Besonders Wildschweine sind häufig in Rotten von fünf, zehn oder mehr Tieren unterwegs.



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Halten Sie den Fahrbahnrand auch auf Außerortsstraßen im Blickfeld.

Wenn Sie Wild am Fahrbahnrand oder auf der Fahrbahn sehen, gehen Sie vom Gas runter und blenden Sie sofort das Licht ab. Verscheuchen Sie das Wild mit Hupen.

Weichen Sie nur aus, wenn dies gefahrlos möglich ist. Kollisionen mit Wildtieren verlaufen für den Autofahrer fast immer glimpflicher als ein Ausweichmanöver, das mit Gegenverkehr, im Straßengraben oder vor einem Baum endet.

Halten Sie immer genügend Abstand zum Vorausfahrenden.

Und wenn es doch passiert:
Zuerst die Unfallstelle sichern. Wenn möglich, Fahrzeug von der Straße fahren.

Machen Sie die Warnblinkanlage an und stellen Sie das Warndreieck in ausreichender Entfernung, auf Schnellstraßen mindestens 200m vor dem Hindernis, bei unübersichtlichen Stellen wie Kurven oder Kippen noch weiter, auf.

Wenn das Wild sich in den Straßengraben oder ein angrenzendes Feld geschleppt hat, den Fundort bzw. den Kollisionsort markieren. Kreide ist in jedem Verbandkasten vorhanden. Damit erleichtern Sie dem Jagdpächter das Aufspüren des Tieres. Verletzte Tiere nicht anfassen und sich fernhalten.

Verständigen Sie die Polizei, die den Verkehrsunfall aufnimmt. Die Polizei verständigt auch den Jagdpächter.

Eine Wildunfallbescheinigung für die Versicherung erhalten Sie von der Polizei oder dem Jagdpächter.



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