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Nachricht vom 23.04.2015    

Ersten drei Ehrenamtskarten wurden in Altenkirchen überreicht

Nachdem im März der Kooperationsvertrag für die Einführung der Ehrenamtskarte von Bürgermeister Heijo Höfer und dem Chef der Staatskanzlei, Staatssekretär Clemens Hoch, im Rathaus Altenkirchen besiegelt wurde, konnte Heijo Höfer am Mittwoch, 22. April im großen Ratssaal die ersten drei landesweiten Ehrenamtskarten der Verbandsgemeinde Altenkirchen überreichen.

Sabine Bastke, Vorstand Kinderschutzbund, Andrea Rohrbach Kreisverwaltung, Albert Löhr, Gertrud Kötting, Bürgermeister Heijo Höfer, Marga Müller und Büroleiter Fred Jüngerich (von links). Foto: Manfred Hundhausen

Altenkirchen. Die Ehrenamtskarte ist ein modernes und attraktives Instrument zur Würdigung des bürgerschaftlichen Engagements. Sie verbindet symbolische Formen der Anerkennung mit monetären Vergünstigungen. Bürgermeister Heijo Höfer begrüßte im Rathaus die ersten drei Personen, die die notwendigen Kriterien zum Erhalt der Karte erfüllten.

Marga Müller und Gertrud Kötting, welche beide seit Jahren ehrenamtlich für den Kinderschutzbund im Second-Hand-Laden in Altenkirchen und auch bei diversen Veranstaltungen mit mehr als 250 Stunden im Jahr unterstützend mitwirken, durften sich freuen diese Karte als erste Bürgerinnen der Verbandsgemeinde in Empfang zu nehmen. Die dritte Ehrenamtskarte wurde an das Urgestein der Schiedsrichter im Kreis, Albert Löhr, übergeben, der für die Wiedbachtaler Sportfreunde Neitersen als Schiedsrichter im Ehrenamt arbeitet und sich gleichzeitig auch in der Jugendarbeit mit insgesamt mehr als 330 Stunden im Jahr engagiert.

Höfer dankte den ersten Ehrenamtskarten-Besitzern, auch im Namen der Staatskanzlei, für ihr vorbildliches und selbstloses Engagement und wünschte ihnen viel Freude bei der Nutzung der Karte. Er hob noch einmal die Wichtigkeit des Ehrenamtes besonders im ländlichen Bereich in den Vereinen und anderen Strukturen hervor und betonte, dass die Ehrenamtskarte als kleines Zeichen der Wertschätzung und Dankbarkeit und nicht nur als ein Plastikkärtchen zu verstehen sei und wünschte dass noch viele Anträge im Rathaus eingehen würden.

Die Koordinatorin für Ehrenamt und Familienbüro der Kreisverwaltung, Andrea Rohrbach, versicherte weitere Verhandlungen mit Vereinen, privater Wirtschaft, Aktionsgemeinschaften und Werberingen in der Verbandsgemeinde Altenkirchen zu führen, um weitere Vergünstigungen für Ehrenamtler zu gewinnen und die Karte noch attraktiver zu machen. Eine Liste der bisherigen Vergünstigungen gibt es im Rathaus und im Internet einzusehen.



Die Verbandsgemeinde Altenkirchen hat damit als erste Kommune im Landkreis die landesweite Ehrenamtskarte eingeführt. Mit der Karte soll das Engagement der Ehrenämter besondere Wertschätzung erfahren und mehr Menschen zu ehrenamtlicher Tätigkeit animieren.

Hier noch einmal die Voraussetzungen für den Erhalt der Ehrenamtskarte:
Die Ehrenamtskarte bekommen Personen, die sich in einer der teilnehmenden Kommunen durchschnittlich fünf Stunden pro Woche oder nachweislich 250 Stunden im Jahr ehrenamtlich betätigen, dafür keine finanzielle Entschädigung erhalten und mindestens 16 Jahre alt sind. Die Inhaberin oder der Inhaber der Karte können dann, nicht nur in der eigenen Kommune, sondern landesweit die damit angebotenen Vergünstigungen in Anspruch nehmen. Die Karte, ausgestellt von der Staatskanzlei, ist auf zwei Jahre befristet und kann dann erneut beantragt werden. Das Land Rheinland-Pfalz selbst stellt Vergünstigungen in landeseigenen Einrichtungen sowie Sonderaktionen sicher. Der Antrag für die Karte muss von den jeweiligen Vereinen oder der entsprechenden Organisation bei der Verbandsgemeinde eingereicht werden. Informationen für die Aktion „Wir tun ‚was“ sind im Internet unter: www.wir-tun-was.de zu finden. (phw)


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