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Nachricht vom 24.04.2015    

Polizei bittet um Hilfe der Bevölkerung und warnt vor dem Genuss

Die Kriminalpolizei Betzdorf bittet um Mithilfe aus der Bevölkerung zu mysteriösen Funden gefüllter Spirituosenflaschen bei Eichelhardt und Schöneberg und warnt zugleich vor dem Genuss. Falls jemand so eine gefüllte Schnapsflasche findet, die außen völlig unbeschadet aussieht: Nicht probieren oder trinken. Es besteht beim Genuss der Flüssigkeit akute Gesundheitsgefahr.

Symbolfoto: AK-Kurier

Kreisgebiet. Am vergangenen Freitag, 17. April, wurden in Waldgebieten an der B 256 zwischen den Ortschaften Eichelhardt und Schöneberg im Kreis Altenkirchen mehrere Spirituosenflaschen aufgefunden, die zwar unbeschädigt aussahen, jedoch mit Methanol verunreinigt waren.

Die Funde wurde von der Polizei untersucht. Aktuelle Ergebnisse der chemischen Untersuchungen, die jetzt vorliegen, deuten darauf hin, dass es sich um eine gefährliche Konzentration handelt, so dass beim Konsum eine Gesundheitsschädigung nicht auszuschließen ist.

Da nicht ausgeschlossen werden kann, dass weitere Flaschen ausgelegt wurden, rät die Polizei zur erhöhten Wachsamkeit. Sollten weitere Flaschen aufgefunden werden, so sind diese unverzüglich bei der Polizei abzugeben. Vor dem Konsum wird ausdrücklich gewarnt!

Beobachtungen und Auffälligkeiten in dem oben genannten Gebiet sollten dringend der Kriminalinspektion Betzdorf, Tel. 02741 / 926-200 oder der nächstgelegenen Polizeidienststelle mitgeteilt werden.

Anmerkung der Redaktion:
Methanol oder Mathylalkohol ist eine chemische Substanz die vielfach verwendet wird. So wird zum Biodiesel Methanol zugesetzt um die Klopffestigkeit beim Verbrennungsvorgang im Motorraum zu erhöhen. Es entsteht auch beim Brennen von Obst, Kartoffeln, Getreide oder unsachgemäßen Brennvorgängen.

Methanol ist für den Menschen giftig. Es reichen 0,1 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht und die ersten Vergiftungssymptome treten auf. Dabei gibt es unterschiedliche Phasen, die in drei Stufen ablaufen und von der Konzentration abhängen.

Die Menschen sind berauscht wie beim Genuss von Ethanol (Alkohol), später kommen dann dann unter Umständen Übelkeit, Erbrechen und eine schnelle Atmung hinzu. Die dritte Vergiftungsphase beginnt mit einer Schädigung der Nervenzellen und Ödembildung. Insbesondere die Schädigung des Sehnervs kann bis zur Erblindung führen. Die Nervenschädigungen sind meist irreversibel. Je nach Menge der Aufnahme des Methanols ist der Tod unausweichlich. (hws)



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