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Nachricht vom 15.05.2015    

Treckertreffen als Magnet bei Jöckels Hütte in Alpenrod

Am Gräbersberg bei Alpenrod ist auch am Vatertag ein Treffpunkt für jung und alt. Während sich sonst Radler, Oldtimerfreunde und Biker zum zwanglosen Beisammensein treffen, ist am Himmelfahrtstag alljährlich ein „Treckertreffen“ angesagt. Und diesmal war das Gedränge in der Hütte, im Zelt, an den Buden und insbesondere auf dem Freigelände bei der Treckerschau riesengroß.

Foto: Reinhard Panthel

Alpenrod. Schon die Zufahrt zu dem höchsten Punkt der Region, dem 513 m (über dem Meeresspiegel) gelegenen Gräbersberg verriet bei der Anreise und den entlang der Straße geparkten Fahrzeugen, dass sich Menschenmassen auf den Weg zum Treckertreffen gemacht hatten. Dicht gedrängt bevölkerten die Besucher Jöckels Hütte, das extra aufgebaute Zelt und die Souvenirbuden und Imbissstände das gesamte Gelände. Ein Durchkommen war auch für vorbeiziehende Wanderer kaum möglich. Und als dann das „Getucker“ der Traktoren zu hören war, gab es kein Halten mehr.

Auf dem Freigelände wurden die fein geputzten und zum Teil aufwändig restaurierten Traktoren aller Alters- und PS-Klassen in Reih und Glied aufgestellt. Demonstrationen von Holz-Spaltern gehörten natürlich dazu. Auch kleine Rundfahrten und Mitfahrgelegenheiten wurden gern in Anspruch genommen. Ganze Marken-Clubs hatten sich diesmal zu einem Stelldichein verabredet. Von Kleintraktoren bis hin zu einem Sechs-Zylinder-Eicher mit 100 PS war alles zu bewundern. Sogar ein Oldtimer Mercedes-LKW und als Kontrast dazu ein 250-ccm-Goggomobil aus Kroppach fanden Bewunderer.



An den Kennzeichen konnte man erkennen, dass die fahrbereiten Traktoren nicht nur aus dem Westerwaldgebiet, sondern auch aus dem Limburger Raum und dem Nachbarkreis Altenkirchen auf eigener Achse angereist waren. Dadurch herrschte die richtige „Vatertagsstimmung“ und an lebhaften Debatten bei den „Benzin- und Dieselgesprächen“ fehlte es wahrlich nicht.

Bedingt durch das ideale „Vatertagswetter“ blieben die Akteure sehr lange und traten erst am späten Nachmittag die Heimreise an. Die „Eicher-Juwelen“ tuckerten dann im Konvoi wieder lautstart hupend in Richtung Breitscheid/Sieg. Motorrad- und Autofahrer ordneten sich gesittet den „grauen Kraftprotzen“ unter. „Bis zum nächsten Jahr“, war das meist gehörte Abschiedswort. (repa)


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