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Nachricht vom 18.05.2015    

Über Geldgeschichte und das Ökonomische Prinzip

Während die Abschaffung des Bargeldes in der deutschen Öffentlichkeit diskutiert wird, lernten die Schüler der Klasse 9a am Gymnasium Marienstatt viel über die Entstehung des Geldes als Zahlungsmittel. Stephan Zorn und Jan Pfeifer von der Westerwald Bank in Hachenburg gestalteten zwei Unterrichtsstunden im Rahmen der bestehenden Schulpatenschaft.

Die Geschichte des Geldes und das Ökonomische Prinzip standen im Fokus des Unterrichts mit Vertretern der Westerwald Bank am Gymnasium Marienstatt. (Foto: Westerwald Bank)

Marienstatt/Hachenburg. Seit Frühjahr 2014 unterhält die Westerwald Bank unter anderem eine Schulpatenschaft mit dem Privaten Gymnasium Marienstatt. Die Patenschaften sollen bestehende Kooperationen und den Austausch zwischen Schule und Wirtschaft intensivieren und junge Menschen auf ihrem Weg in den Beruf unterstützen.

Bestandteil der Patenschaften sind neben Bewerbertrainings durch die Bank auch die Mitgestaltung von Unterrichtseinheiten rund um die Themen Geld, Wirtschaft, Zahlungsverkehr oder Internetsicherheit. Stephan Zorn, Marktbereichsleiter der Westerwald Bank in Hachenburg, und Jugendberater Jan Pfeifer haben in diesem Rahmen zwei Unterrichtsstunden im Sozialkundeunterricht der Klasse 9a mit Fachlehrer Dr. Bernd Leupold absolviert. Dabei ging es in einer ersten Unterrichtseinheit um die Entstehung des Geldes und seine Geschichte als Zahlungsmittel - vom Naturaltausch vor 11.000 Jahren über das Münzsystem der Antike bis zum Durchbruch des Papiergeldes zu Beginn des 19. Jahrhunderts in Europa und der immer stärkeren Rolle des Buchgeldes in der Gegenwart.




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Im Zentrum einer zweite Stunden standen wirtschaftliches Handeln, das Ökonomische Prinzip (Minimal- und Maximalprinzip) und die so genannte Maslowsche Bedürfnispyramide. Benannt nach dem amerikanischen Psychologen Abraham Maslow erklärt diese die Wünsche, also die Bedürfnisse, des Menschen in Abhängigkeit von den verfügbaren Ressourcen und definiert Grundbedürfnisse, Sicherheitsbedürfnisse, soziale Bedürfnisse, Wertschätzungsbedürfnisse und Selbstverwirklichungsbedürfnisse.

„Die beiden Stunden haben viel Spaß gemacht, denn die Schülerinnen und Schüler waren engagiert bei der Sache und haben toll mitgemacht“, so das Resümee von Stephan Zorn. In jedem Fall wollen Bank und Gymnasium weitere Unterrichtseinheiten gemeinsam anbieten.


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