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Nachricht vom 22.10.2008    

Willkommen im Insektenhotel

In Mehren gibt es jetzt ein Insektenhotel - eine Gemeinschaftsarbeit aller Generationen am Mehrener Weiher.

Mehren. Nicht nur Wandern und Festlichkeiten stehen beim Dorfverschönerungsverein Mehren auf dem Programm. Unter den vielen Ideen und Aktivitäten gehörte auch die Aktion „Insektenhotel“. Kein Haus wie es die Menschen verstehen, sondern ein Haus, in dem alles, was fliegt und kriecht zu jeder Jahres-, Tages- und Nachtzeit Unterschlupf findet. Am Mehrener Weiher schien den Initiatoren der richtige Platz. Unterhalb des evangelischen Gemeindehauses, direkt am Hang, geschützt durch hohe Kiefern und im Ansatzbereich der Grünfläche wurde das „Hotel“ in Gemeinschaftsarbeit von Kindern, Jungen und Mädchen und Erwachsenen errichtet und eingerichtet. Einige handwerklich vorbelastete Erwachsene hatten bereits das Holz für das Hotel vermessen und zugeschnitten. Die Jungs gingen sogleich daran, das Fachwerk zusammen zusetzen, das Dach aufzuschlagen und bereit zustellen.

Fundamente für die Pfosten waren auch schon im Vorfeld gefertigt worden. Zwei junge Männer, die schon mit schwerem Gerät arbeiten durften und konnten, bohrten Löcher in den Beton und die Basaltsteine, steckten Verankerungseisen hinein und stellten, nach genauen Ausmessen, das Hotel dann auf diese Verankerungen. Andere Kinder sammelten derweil unter Aufsicht und Anleitung von Melanie Balensiefen und Alexandra Siegburg Grünzeug, Äste aller Stärken. Sie wurden auf Länge geschnitten und zu Bündeln zusammengebunden. Lochsteine, Blumentöpfe, Zaun- und Hühnerdraht fanden Anwendung. Moos, Holzwolle, Kleingeäst, Sand und auch Heu und Stroh wurden eingebaut, füllten Tontöpfe und Blumetöpfe, Lochsteine und andere Behältnisse. Schön abwechselnd wurden alles in das Fachwerkgestell eingebaut. Baumstämme und dicke Äste wurden mit Löchern versehen und eingebaut. Voller Stolz wurde das fertige Haus bewundert. Nun soll immer wieder kontrolliert, beobachtet und auch überholt werden. Zur Belohnung für die Kinder gab es nach getaner Arbeit Leckeres vom Grill und Stockbrot. (wwa)
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Foto: Mit Holzwolle wurden Blumentöpfe gefüllt und mit Hühnerdraht überspannt.
Fotos: Wachow


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