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Nachricht vom 14.06.2015    

Michael Wäschenbach ist Kandidat der CDU für den Wahlkreis 1

Mit großer Mehrheit wählte die CDU im neuen Wahlkreis 1, also aus den Verbandsgemeinden Betzdorf, Herdorf-Daaden, Kirchen und Rennerod, MdL Michael Wäschenbach zum A-Kandidat für die Landtagswahl in 2016. Als B-Kandidat konnte Tobias Gerhardus ebenfalls eine große Zustimmung für sich verbuchen.

Dr. Josef Rosenbauer gratulierte Michael Wäschenbach und Tobias Gerhardus (von rechts)zur Wahl. Fotos: anna

Herdorf. Im Knappensaal waren die Parteifreunde zusammen gekommen um die Weichen für die anstehende Landtagswahl zu stellen. Der CDU-Kreisvorsitzende Dr. Josef Rosenbauer begrüßte unter den Gästen erstmals die Parteifreunde aus Rennerod. „Wir sind nicht schuld, dass es so gekommen ist“, meinte er hinsichtlich der Wahlkreisänderung von der Landesregierung, „aber wir werden das Beste daraus machen“.

Rosenbauer lobte Michael Wäschenbach, der damals in 2012 seine Nachfolge angetreten hatte. Wäschenbach habe seinen Job in den letzten Jahren super toll gemacht, er sei immer ein Ansprechpartner gewesen. Die Landesregierung in Mainz hingegen mache einfach nur schlechte Politik. Eine Abfolge von „Pleiten, Pech und Pannen“, wie der Nürburgring, der Flughafen Hahn, die Kommunalreform und stetig wachsende Schulden. Die CDU verfolge für die Landtagswahl im kommenden Jahr zwei Ziele, so der Kreisvorsitzende. Die CDU zur stärksten Fraktion zu machen und beide Wahlkreise direkt zu gewinnen. Dass dies gelingt, davon ist Rosenbauer überzeugt.

Wäschenbach selbst eröffnete seine Rede mit den Worten: „Rheinland-Pfalz braucht den Wechsel“. Er ergänzte die Aufzählung Rosenbauers hinsichtlich der schlechten Politik in Mainz noch mit den Punkten von Rücktritten diverser Minister, Kettenverträge für Lehrer und häufiger Unterrichtsausfall an Schulen, Stellenabbau, Vetternwirtschaft und noch einiges mehr. Der Abgeordnete sprach bei der jetzigen Landesregierung von Trixereien und Vertuschung, Mogelpackungen und „Rheinland-Filz“. Ein Regierungswechsel sei längst überfällig. Die CDU hingegen habe das Wohl des Landes im Blick, bessere Infrastruktur und Straßen, mehr Bildung und Polizei, sichere medizinische Versorgung auf dem Land. Er selbst habe die Herausforderung als Abgeordneter mit Respekt und Demut angenommen.




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Sein Bürgermeisteramt in Wallmenroth und seine Tätigkeit als Abgeordneter seien miteinander vereinbar und er habe noch keinen Tag seine Entscheidung bereut. Gerne würde er im Team der Landtagsfraktion weiterhin mitarbeiten. Bezüglich seiner Aktivitäten im eigenen Wahlkreis erklärte der Wallmenrother, dass er Anhänger der BI Siegtal sei und sich gegen den Trassenbau der Amprion ausgesprochen habe. Er setze sich für einen barrierefreien Bahnhof in Brachbach ein und für die Aktion „Anschluss Zukunft“. Auch dürfe der Krankenhausstandort Kirchen nicht geschwächt werden, so Wäschenbach.

Ans Rednerpult trat auch der stellvertretende CDU Kreisvorsitzende des Westerwaldkreises und Bürgermeister der VG Rennerod, Gerrit Müller. Seitens Rennerod betrachte man sich von der Landesregierung in Mainz als veräppelt. Trotzdem wolle man im Wahlkreis 1 mitkämpfen und den Kandidaten Wäschenbach unterstützen. Gleiches galt für Gerhardus, der seine Kandidatur zum Ersatzbewerber zurückstellen wollte, falls aus Rennerod ein Kandidat angetreten wäre. Dies war aber nicht der Fall.

In der anschließenden Wahl votierten somit von 85 Wahlberechtigten für Wäschenbach 83 mit Ja und für Gerhardus 78 mit Ja. Bezüglich der Kommunalreform sprach der CDU Ortsverbandsvorsitzende von Herdorf, sei man hier an die Ignoranz und Willkür aus Mainz gewöhnt. Die kürzlich gefallene Entscheidung des Verfassungsgerichtshofes stimme die Herdorfer verhalten optimistisch. Somit ist der Wahlkampf in der Region also eingeläutet und für Freitag, den 26. Juni wurde der Besuch von Julia Klöckner angekündigt. (anna)


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