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Nachricht vom 14.06.2015    

Frühjahrssynode des Kirchenkreises tagt

Die Frühjahrssynode des Evangelischen Kirchenkreises tagt. Am Samstag, 20. Juni in Altenkirchen. Gastredner ist der Marburger Professor Dr. Gerhard Wegner. Die 75 Mitglieder der Kreissynode haben eine umfangreiche Tagesordnung.

Kreis Altenkirchen. Welche Erkenntnisse der fünften Mitgliedschaftsstudie (KMU) der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) kann die künftige Arbeit in einem ländlichen Kirchenkreis wie der Region Altenkirchen bereichern? Welche gesellschaftlichen Veränderungen müssen bei den Zukunftsplanungen unbedingt im Blick sein? Haben langjährig bewährte Konzepte langfristig eine Überlebenschance? Wie bewerten die Kirchenmitglieder die kirchlichen Angebote vor Ort? Passen diese noch in Zeitfenster angesichts von Ganztagsschulen und belasteten Berufspendlern? Welche Bedürfnisse haben die Engagierten? Religiöse Erziehung – wo und wie findet sie (noch) statt? Wie stark sind die Bindungen und das Zugehörigkeitsgefühl der verschiedenen Generationen zu bewerten?

Mit diesen und weiteren Fragestellungen beschäftigt sich die Frühjahrssynode des Kirchenkreises am Samstag, 20. Juni, in Altenkirchen. Sie beginnt um 8.30 Uhr mit einem Gottesdienst in der Christuskirche, getagt wird im benachbarten „Forum“ der Kirchengemeinde Altenkirchen. Prediger ist der Daadener Gemeindepfarrer Steffen Sorgatz. Gäste bei Gottesdienst und Tagung sind willkommen.

Gastredner zur KMU „Engagement und Indifferenz – Kirchenmitgliedschaft als soziale Praxis“ wird der Professor für Praktische Theologie an der Universität Marburg, Pfarrer Dr. Gerhard Wegner, sein. Wegner ist zudem Direktor des Sozialwissenschaftlichen Instituts der EKD und beschäftigt sich u. a. mit dem Arbeitsschwerpunkt „Kirche und soziale Milieus“.




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Innerhalb dieses Themenbereichs arbeitet die 75 Mitglieder der Kreissynode (gewählt aus den 16 evangelischen Kirchengemeinden, dem Kirchenkreis und weiteren Mitgliedern mit beratender Stimme) auch konkret weiter an ihren seit längerem laufenden Zukunftsplanungen: differenziert nehmen sie dabei die verschiedenen Arbeitsbereiche in Kirchen und Gemeinden in den Blick, um Zukunftskonzepte zu entwickeln, die auch in Zeiten abnehmender Mitgliederzahlen und geringeren Finanzvolumens tragfähig sind.

So geht es bei den Beratungen diesmal um die Personalplanung in den Gemeindeämtern und die Festlegung einer Zeitschiene, wie das 2013 von der Landessynode beschlossene „Verwaltungsstrukturgesetz“ im Kirchenkreis Altenkirchen umgesetzt werden kann. Seit März 2015 arbeitet eine von der Synode gewählte Gruppe die Vorlage aus, die im Herbst 2016 dann zur endgültigen Entscheidung ansteht.

In einer „Entdeckerzeit“ im Herbst 2015 (rund um den Reformationstag) wollen Kirchenkreis und Gemeinden die Vielfalt ihrer Angebote gebündelt darstellen und zum Mitmachen und Kennenlernen einladen. Das Konzept dazu wird bei der Kreissynode vorgestellt.

Bevor im kommenden Februar wieder Presbyteriumswahlen anstehen – und damit in Folge auch die Kreissynode ab 2016 neu zusammengesetzt wird – stehen für die jetzige Frühjahrssynode in Altenkirchen noch Ergänzungswahlen an, damit alle Bereiche ungehindert weiter arbeiten können. (PES)


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