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Nachricht vom 31.10.2008    

Altenkirchener VdK sehr erfolgreich

Seit 60 Jahren gibt es in Altenkirchen einen Ortsverband des VdK. Seit den 60er Jahren ist die Mitgliederzahl gut um das Dreifache gestiegen. Damit zählen die Altenkirchener zu den drei erfolgreichsten VdK-Ortsverbänden in Rheinland-Pfalz. Wenn das kein Grund zu Feiern war.

60 jahre vdk altenkirchen

Altenkirchen. In den zurückliegenden 60 Jahren arbeitete sich der VdK-Ortsverband Altenkirchen an die Spitze der Ortsverbände im Kreisverband Altenkirchen und in das Spitzentrio des VdK-Landesverbandes Rheinland-Pfalz. Der Kreisverband Altenkirchen, so der Kreisvorsitzende Günter Rödder in seinem Grußwort zur Jubiläumsfeier des 60-jährigen Bestehens des Ortsverbandes Altenkirchen, zähle inzwischen über 10.700 Mitglieder. Er sei damit nicht nur der mitgliederstärkste Verein im Kreis sondern sage statistisch aus, dass jeder 13. Einwohner Mitglied im VdK sei. Noch besser sei in der Verbandsgemeinde Altenkirchen das Verhältnis: Bei 2300 Mitgliedern in den Ortsverbänden Altenkirchen, Eichelhardt, Neitersen und Weyerbusch sei jeder 10. Bürger Mitglied im VdK.
Cornelia Hilberath am Cello und Volker Siefert auf dem Klavier eröffneten mit zwei Kompositionen die Feierstunde. Vorsitzender Dieter Weller blickte in seiner Festansprache auf die 60-jährige Geschichte des VdK Ortverbandes und besonders auf die Gründerjahre und die Arbeit des VdK zurück. Vor 60 Jahren bildeten sich die ersten kleinen Selbsthilfegruppen, die versuchten, die größte Not der Kriegsversehrten, der Kriegswitwen und Kriegswaisen zu gut wie eben möglich zu mildern. Einige dieser Gründungsmitglieder waren auch bei der Jubiläumsfeier zugegen. Ihnen sprach Weller seinen besonderen Dank aus. In der Gründerzeit ging es vornehmlich um die Interessen der Kriegsopfer. Das habe sich nun im Laufe der Jahrzehnte grundlegend geändert, so Weller. Die Aufgaben des VdK beziehen sich auf die Wehrdienstopfer, der Hilfestellung der Behinderten, der Unfallverletzten, Rentner und sozial Schwachen. Mitglied des VdK kann inzwischen jeder werden. Auch Weller sprach von der sagenhaften Mitgliederentwicklung. Zählte er Ende der Sechziger gut 500 Mitglieder, so ist die Zahl im Ortsverband Altenkirchen auf über 1600 gestiegen. Seinen Dank richtete Weller auch an zwei ehemalige Vorsitzende, Karl-Heinz Braunroth aus Altenkirchen und Erwin Nöllgen aus Fluterschen, die über lange Jahre die Geschicke des Ortsverbandes gelenkt haben. Fred Nolden bat die Anwesenden um eine Gedenkminute für die verstorbenen Mitglieder und das Westerwaldorchester spielte ein Gedenkstück, gefolgt von einem Wiegenlied, gesungen von Bärbel Nieuwenburg-Pfeiffer.
Landrat Michael Lieber nannte den VdK Ortsverband Altenkirchen vorbildlich und verriet, dass er in Betzdorf selbst Mitglied des VdK ist. Er hob, wie auch Bürgermeister Höfer, die gute Arbeit des VdK hervor. Hier sei besonders nennenswert die Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern des VdK Kreisverbandes und der VdK Kreis Geschäftsstelle mit seinem Geschäftsleiter Horst Müller.
Hart ins Gericht ging in seiner Festansprache der stellvertretende Landesverbandsvorsitzende Heinrich Frohnhöfer mit der Politik und der wirtschaftlichen und sozialen Situation in der Republik. Er prangerte den Umgang mit den Rentnern an, nannte Hartz IV und die Sozial- und Krankenreformen ein Verbrechen am Bürger. Die zunehmende Verarmung der Bürger, besonders die Kinderarmut, bedürfe eines sofortigen Handelns.
Mit einer weiteren Sangesdarbietung durch Bärbel Nieuwenburg-Pfeiffer und der instrumentalen Begleitung durch Cornelia Hilberath und Volker Siefert wurde die Feierstunde abgerundet und beendet. (wwa)
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Sängerin Bärbel Nieuwenburg-Pfeiffer und Cellistin Cornelia Hilberath rahmten die Feier mit mehreren Beiträgen. Fotos: Wachow


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