Werbung

Nachricht vom 03.07.2015    

Servicestelle des Katasteramtes nun im Wissener Rathaus

Die Zeiten, in denen in Wissen ein Vermessungs- und Katasteramt ansässig war, sind seit dessen Schließung in diesem Sommer Geschichte. Um weiterhin wohnortnah die Dienstleistungen der Katasterverwaltung anbieten zu können, wurde nun eine Servicestelle im Rathaus Wissen eingerichtet. Damit ist die Behörde auch in Zukunft vor Ort vertreten.

Waldemar Richert und Alfred Kleppel gaben einen Einblick in die technischen Möglichkeiten der Katasterverwaltung. Behördenleiter Wolfgang Schuld, Bürgermeister Michael Wagener und die stellvertretende Büroleiterin Svenja Held freuten sich über die Einrichtung der neuen Servicestelle im Rathaus Wissen (von links). Foto: Verwaltung

Wissen. Bei der offiziellen Eröffnung der neuen Servicestelle des Vermessungs- und Katasteramtes Westerwald-Taunus traf man sich in den dafür vorgesehenen neu hergerichteten Räumlichkeiten im Rathaus Wissen. Seit dem 1. Juli ist hier nun die Anlaufstelle für jene Bürgerinnen und Bürger, die Dienstleistungen der Katasterverwaltung wie Flurkartenauszüge oder Angaben zum Bodenrichtwert benötigen.

Bürgermeister Michael Wagener freute sich, dass die gemeinsame Chance zugunsten einer bürgernahen Verwaltung umgesetzt werden konnte und war trotz der beengten Platzverhältnisse im Wissener Rathaus von Beginn der Planungen an gerne bereit, entsprechende Räumlichkeiten zur Verfügung zu stellen. Den beiden Mitarbeitern Ursula Schneider und Waldemar Richert wünschte er einen guten Start in ihrem neuen Umfeld. Um deren „Integration“ in das Team der Rathausmitarbeiter macht er sich wenig Sorgen. Schon bei früheren Zusammenschlüssen, beispielsweise mit der Polizeiwache, die sich bis Mitte der 90er Jahre im Rathaus befunden hat, haben beide Seiten voneinander profitiert und sich eine gute Kollegialität entwickelt.

Wolfgang Schuld, Behördenleiter des Vermessungs- und Katasteramtes Westerwald-Taunus, dankte Bürgermeister Michael Wagener für den reibungslosen Ablauf und die zügige Fertigstellung der Räumlichkeiten. „Mit der heute in den Räumen der Verbandsgemeindeverwaltung Wissen eröffneten Servicestelle geht die lange und wechselhafte Geschichte des Katasteramtes Wissen in eine neue Phase über“, so Schuld und gab einen Einblick in die Historie der Katasterverwaltung in Wissen, die bereits im Jahr 1902 mit dem Bau eines Katasteramtes in der damaligen Kaiserallee begann und in den folgenden Jahren weitere Höhen und Tiefen durchlebte.



Nach diesem Ausflug in die Vergangenheit gab Alfred Kleppel, Fachgruppenleiter für Geoinformationsdienste, einen Einblick, welche Möglichkeiten Mitarbeitern und Bürgern heutzutage dank der modernen Informationstechnik zur Verfügung stehen. So sind beispielsweise mithilfe des Dienstes www.geoportal.rlp.de zahlreiche räumliche Informationen zu jedem Ort in Rheinland-Pfalz abrufbar.

Insgesamt war man sich einig: Trotz neuer Organisationsstrukturen, Schließungen von Dienststellen und Reformen bleibt die Arbeit der Katasterverwaltung unverzichtbar und genießt nach wie vor eine hohe Akzeptanz bei den Bürgerinnen und Bürgern.


Feedback: Hinweise an die Redaktion

AK-Kurier Newsletter: Immer bestens informiert

Täglich um 20 Uhr kostenlos die aktuellsten Nachrichten, Veranstaltungen und Stellenangebote der Region bequem ins Postfach.



Aktuelle Artikel aus Region


Neuer Vorsitzender im Arbeitskreis Jugend: Dominik Eickholt übernimmt

Der langjährige Vorsitzende des Arbeitskreises Jugend/Bildung der Zukunftsschmiede Verbandsgemeinde Wissen, ...

Politischer Aschermittwoch der SPD in Mainz: Ein Abend voller Reden und Musik

Am Aschermittwoch, 18. Februar 2026 organisiert die SPD Rheinland-Pfalz eine Busfahrt zum traditionellen ...

84-jähriger Tatverdächtiger nach Sachbeschädigung in Betzdorf ermittelt

Nach einer Sachbeschädigung an einem geparkten Pkw in Betzdorf hat die Polizei einen Tatverdächtigen ...

Amtsgericht Altenkirchen: Angeklagter hatte zur Tatzeit vier Promille im Blut

Der Einzelrichter beim Amtsgericht Altenkirchen hatte am Mittwoch (11.Februar 2026) einen Fall zu verhandeln, ...

Karnevalistischer Wortgottesdienst in Horhausen: Kirche war nahezu voll besetzt

Eine Tradition, die leider längere Zeit vergessen schien, lebt wieder auf. Die Karnevalsgesellschaft ...

B256-Brücke zwischen Au (Sieg) und Hamm: Halbseitige Sperrung dauert noch an

Seit Sommer sind an der Brücke der Bundesstraße 256 zwischen Au (Sieg) und Hamm (Sieg) der Gehwegbereich ...

Weitere Artikel


Kita "Kleine Hände" als "Haus der kleinen Forscher" zertifiziert

Für ihr kontinuierliches Engagement der Förderung früher Bildung im Bereich Naturwissenschaften, Mathematik ...

D-Jugend fuhr zum Pfalzcup

Zum Pfalzcup 2015 nach Kaiserslautern fuhren zwei Teams der Jugendspielgemeinschaft (JSG) Berod/Wahlrod-Lautzert/Oberdreis ...

Neues Unternehmen begrüßt

Ortsbürgermeister Harald Dohm und Wirtschaftsförderer Michael Becher gratulierten zur Neueröffnung der ...

Stromausfall in der Ortsgemeinde Mudersbach

Insgesamt waren rund 2700 Bürger vom Stromausfall am Mittwoch, 1. Juli in der Ortsgemeinde Mudersbach ...

Kleiner Flächenbrand in Kirchen schnell unter Kontrolle

Ein kleiner Flächenbrand in Kirchen konnte von der Freiwilligen Feuerwehr schnell gelöscht werden. Eine ...

Autofahrerin prallte gegen Baum - 56-Jährige schwerverletzt

Am Donnerstagmorgen, 2. Juli kam es auf der Landesstraße 286 bei Oberdreis zu einem schweren Verkehrsunfall ...

Werbung