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Nachricht vom 17.07.2015    

Lewentz bringt 322.500 Euro mit nach Wissen

Freude gab es bei allen Beteiligten die zum Termin in Wissen mit Minister Roger Lewentz geladen waren. Denn er brachte den Bewilligungsbescheid in Höhe von 322.500 Euro für die Maßnahmen zur städtebaulichen Entwicklung, Stichwort: "Aktives Stadtzentrum" mit. Insgesamt sind Gesamtkosten für die Attraktivitätssteigerung der Innenstadt von 430.000 Euro zugrunde gelegt.

Die Übergabe des Bewilligungsbescheides durch Innenminister Roger Lewentz an Bürgermeister Michael Wagener löste Freude aus, jetzt kann es mit Wissens Innenstadt weiter gehen. Fotos: VG Wissen

Wissen. Der Minister des Inneren, für Sport und Infrastruktur, Roger Lewentz weilte am Freitag, 17. Juli vormittags in Wissen. Auf dem weiteren Besuchsplan stand auch Altenkirchen. Themenschwerpunkt: Kommunale Infrastruktur.

Der Termin begann am Regio-Bahnhof Wissen, dessen Baumaßnahme Verbindungssteg Stadt-Kulturwerk-Gewerbepark Frankenthal bevorsteht. "Wenn jetzt alles weiter gut läuft kann der Steg im Januar eingeweiht werden", meinte Bürgermeister Michael Wagener. Er lud Lewentz zur Eröffnung ein.

Wohlgemerkt: Lewentz kennt das Projekt Regio-Bahnhof bestens. Als der Bahnhof mit einem großen Fest eingeweiht wurde, war er noch Staatssekretär und trug die Akten seines Ministers. Der Steg war damals aus Kostengründen aus dem Gesamtbauprojekt gestrichen worden. Jetzt wird es Wirklichkeit und in den nächsten Wochen soll der Baubeginn sein. Am Regio-Bahnhof übergab Lewentz den Bewilligungsbescheid in Höhe von 322.500 Euro an Bürgermeister Michael Wagener. Mit dabei die Landtagsabgeordneten, Ratsmitglieder und Vertreter der Werbegemeinschaft, Treffpunkt Wissen.

Beim Stadtspaziergang durch Wissen kam neben den Maßnahmen zur Stadtkernsanierung natürlich auch der Rathausneubau zur Sprache. Die Fördermittel kommen aus dem Landesfinanzausgleichsgesetz zur städtebaulichen Erneuerung, Programmteil: "Aktive Stadtzentren" (bitte nicht mit den Plänen "Wissens neue Mitte" verwechseln). Jetzt kann man neu denken und handeln, da die Fusion Betzdorf-Gebhardshain von den Räten abgesegnet wurde. Wagener: "Jetzt können wir den neuen Entwicklungen Rechnungen tragen und neue Überlegungen, Prüfungen und Planungen beginnen", sagte Wagener am Telefon zum AK-Kurier.

Das Ministerium habe hier die Unterstützung gesagt und in die neuen Überlegungen ziehe man auch die ehemalige Realschule im Kreuztal mit ein. Die Pläne, dass die Berufsbildende Schule mit dem Wirtschaftsgymnasium hier einzieht sind vom Tisch. Die Schule (sie gehört dem Kreis) bietet sich als Standort an, auch die Nähe zu den Stadtwerken scheint attraktiv. Aber das bedarf noch vieler Prüfungen, die in Angriff genommen werden sollen.

Wissen war ein Ziel des Ministers, der sich informierte und den Bewilligungsbescheid mitbrachte. Altenkirchen war ein weiteres Ziel. Aber darüber kann der AK-Kurier aktuell leider nicht berichten, denn die Einladung zum eigentlich öffentlichkeitswirksamen Termin erging nicht. Auch Recherchen bei Kollegen ergaben: Keine Einladung.

Mittlerweile liegt unserer Redaktion zwar eine Kopie des Einladungsschreibens an die Rathäuser vor, wo dezidiert steht das Pressevertreter erwünscht sind. Dieses Schreiben hat uns aber nie erreicht. Wir haben nur durch Zufall davon erfahren und in Wissen dann selbst recherchiert, die Fotos hat uns freundlicherweise die Verwaltung zur Verfügung gestellt. (Helga Wienand-Schmidt)



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Kommentare zu: Lewentz bringt 322.500 Euro mit nach Wissen

4 Kommentare

Gestern auf WW TV (regionaler Kabelsender) Interview mit Frau von der Leyen gesehen. Während des Interviews kam eine Einblendung das die Verbandsgemeinde Wissen im Kreis Altenkirchen mit der Verschuldung vorne liegt. Rein rechnerisch hat jeder Bewohner der VG Wissen 4367 EUR Schulden. Man sollte die kleine Realschule ausgliedern und dort das Rathaus installieren.
#4 von Thomas H., am 21.07.2015 um 07:06 Uhr
Erschreckend stelle ich fest, dass der Rathaus-Neubau immer noch weiter voran getrieben wird. Herr Wagener, 33 Mio Euro Schulden für Wissen sind schon genug. Zudem die Belastung der 197 Flüchtlinge, die Wissen aufnehmen muss. Herr Wagener, dass Katasteramt wäre optimal und wenn noch Platz bedarft wird, Container oben hin. Den jetzigen Platz an Norma verkaufen und schon sind paar Schulden getilgt. Mit dem Bahnhof war uns früher schon allen klar das er viel zu unverhältnismäßig war. Leider wurde auch die Chance der Fusion mit Gebhardshain verschlafen. Bitte nun mit Hamm vorantreiben, damit zusätzlich Schulden erlassen werden.
#3 von Thomas Müller , am 18.07.2015 um 17:34 Uhr
Schön, dass Herr Lewentz das Projekt Regiobahnhof bestens kennt. Dann dürfte ihm auch nicht entgangen sein, dass das Land Rheinland-Pfalz seine finanziellen Verpflichtungen in Millionenhöhe für diesen Bau noch immer nicht beglichen hat. Zur Erinnerung: Am Bahnhofseingang prangt groß die "2006" und erinnert an das Eröffnungsdatum! Es bleibt zu hoffe, dass die Herren Landes- und Kommunalpolitiker, die hier so sommerlich-zufrieden in die Kamera blinzeln, ihn daran erinnert haben!
#2 von Günter Bröhl, am 18.07.2015 um 10:47 Uhr
Vielen lieben Dank an Bayern, Baden-Württemberg und Hessen, die durch den Länderfinanzausgleich diese Projekte von ihren eigenen Steuergeldern bezahlen! Herr Lewentz kassiert dafür Lob und Anerkennung. Fremdes Geld auszugeben ist eben einfacher und auch inzwischen die einzige Möglichkeit, das eigene ist ja schon verbrannt.

#1 von Ottmar Walter, am 18.07.2015 um 06:47 Uhr

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