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Nachricht vom 25.07.2015    

Sonderausbildung für Einsatzkräfte der Feuerwehren

Das neue Fahrzeug für den Gefahrstoffzug des Kreises Altenkirchen wurde offiziell übergeben und ist in Kirchen stationiert. Die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren führten eine Sonderausbildung durch.

Der Dekontimationsplatz, im Ernstfall für Zivilperonen und Einsatzkräfte, wurde aufgebaut. Fotos: Feuerwehr

Kirchen. Rund 55 Teilnehmer und Teilnehmerinnen des Gefahrstoffzuges führten eine Sonderausbildung am Feuerwehrhaus in Kirchen durch. Der aus verschiedenen Feuerwehren des Kreises Altenkirchen aufgestellte Gefahrstoffzug wird durch den Landkreis als Träger für ABC-Gefahrenlagen vorgehalten.
Der Gefahrstoffzug kommt immer dann zum Einsatz wenn atomare-, chemische- oder biologische Stoffe im Einsatz (etwa Austritt von Chlor) zu finden sind. Einsatzkräfte des Gefahrstoffzuges durchlaufen neben ihrer normalen Feuerwehrausbildung auch noch viele weitere Sonderausbildungen. Ebenso haben alle Feuerwehren im Kreis die Möglichkeit auf einen Fachberater Chemie zurückzugreifen.

Der Gefahrstoffzug setzt sich aus den folgenden Einheiten zusammen:
Gefahrstoffzug Nord
- Messen Nord (Feuerwehr Niederdreisbach/Herdorf)
- Dekon Nord (Feuerwehr Kirchen)
- Gerätewagen Gefahrgut Nord (Feuerwehr Betzdorf)
- Gerätewagen Gefahrgut Nord (Feuerwehr Elkenroth)

Gefahrstoffzug Süd
- Messen Süd (Feuerwehr Horhausen)
- Gerätewagen Gefahrgut Süd (Feuerwehr Horhausen)
- Mehrzweckfahrzeug Süd (Feuerwehr Berod)
- Dekon Süd (Feuerwehr Pleckhausen)

Im Einsatz werden beide Gefahrstoffzüge durch den bei der Feuerwehr in Wissen stationierten Einsatzleitwagen und Gerätewagen Atemschutz ergänzt und unterstützt.

Bei der Stationsausbildung am Feuerwehrhaus in Kirchen, an welcher alle Teileinheiten teilnahmen, sollten die Einsatzkräfte alle verfügbaren Fahrzeuge des Gefahrstoffzuges mit ihren Besonderheiten kennenlernen, um möglichst in allen Einsatzbereichen tätig zu werden.

Eine Besonderheit war das Aufbauen eines Dekontaminationsplatzes für Zivilpersonen oder Einsatzkräfte mit Hilfe des neuen Einsatzfahrzeuges der Dekon Nord aus Kirchen, das an diesem Tag an die Gefahrstoffzugführer übergeben wurde.


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