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Nachricht vom 01.08.2015    

Infobesuch bei "pro familia"

Grüne des Kreises Altenkirchen besuchten die Beratungsstelle "pro familia" in Hachenburg auf Einladung des Leiters, Michael Spies. Das Bild der Beratungsstelle von der reinen Schwangerenkonfliktberatung hat sich verändert.

Hachenburg. Die meisten Menschen kennen "pro familia", die „Deutsche Gesellschaft für Familienplanung, Sexualpädagogik und Sexualberatung e. V. "pro familia" ist bekannt als Ort der Beratung und Hilfe zu Fragen bei einer Schwangerschaft, bei partnerschaftlichen und sexuellen Problemen, zu Beratung in schwierigen Lebenslagen oder akuten Krisen- und Konfliktsituationen. Das Ziel der Beratungsarbeit besteht darin professionelle Hilfe anzubieten und Selbsthilfepotentiale zu fördern.

Die Kreisvorstandssprecherin von Bündnis 90/Die Grünen des Kreises Altenkirchen, Katrin Donath, nahm gern die Einladung des Leiters der Beratungsstelle in Hachenburg Michael Spies an. Begleitet wurde sie bei ihrem Besuch von der Grünen Landtagsabgeordneten Anna Neuhof.

"Wir wollten uns vor Ort das sehr umfängliche Beratungsangebot genauer erklären lassen", schreibt Donath in einer Pressemitteilung. „Was die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von "pro familia" zu leisten haben, geht weit über eine Schwangerenkonfliktberatung hinaus“, sagt Neuhof weiter.

Zu den Aufgaben gehören die kindgemäße Förderung der Sexualerziehung, Einzel- und Paarberatung zu allen Beziehungsthemen und zu sexuellen Problemen, psychologische Beratung bei Trennungsgedanken und nach einer Scheidung, Unterstützung zur verantwortungsbewussten Elternschaft, Beratung bei ungewollter Kinderlosigkeit und vieles mehr. „Es ist schon ein sehr großes Aufgabenfeld“, sagte Spies. Bei dem Besuch wurde auch das Thema Schwangerenberatung, Schwangerenkonfliktberatung bei Frauen mit Migrationshintergrund thematisiert. Aus den Unterschieden der Zugehörigkeit zu verschiedenen Religionen und ethnischen Gruppen ergeben sich bei der Beratung besondere Anforderungen. Das bedeutet für die Beraterinnen und Berater eine große Herausforderung, die vom gesamten Beratungsteam und der Leitung mitgetragen werden muss und sich im Leitbild wiederspiegelt.



„Das Wissen um die vielfältigen kulturellen Bedeutungen von Schwangerschaft und Familiengründung ist den Beraterinnen und -beratern bekannt, wir sehen dies als eine wichtige Voraussetzung für eine migrations- und kultursensible institutionelle Beratung. Nur so ist der Zugang zu Informationen und Beratungsangeboten für alle Ratsuchenden möglich“, resümieren Donath und Neuhof.


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