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Nachricht vom 01.08.2015    

L 269 bei Peterslahr: Wieder nur Flickwerk

Die zuständigen Minister kamen und gingen, der Zustand der Landesstraße L 269 im Bereich der Ortsgemeinde Peterslahr verbesserte sich nicht. Wieder ist die Minister-Antwort an MdL Dr. Peter Enders: „Kein vordringlicher Ausbau- und Sanierungsbedarf“.

Peterslahr. Seit 1999 weise er auf den maroden Zustand der Landesstraße hin, so MdL Dr. Peter Enders (CDU) in einem Schreiben an den zuständigen Infrastrukturminister Roger Lewentz (SPD). Nicht nur der Oberflächenbelag sei in denkbar schlechtem Zustand, im gesamten Streckenverlauf fehlten zudem Entwässerungseinrichtungen. Darüber hinaus, so der CDU-Politiker, „bleiben immer wieder LKWs und auch Busse im Bereich der Haarnadel-Kurve in Richtung Neustadt/Wied stecken.“ Daher hatte er nach einem gemeinsamen Ortstermin mit dem Flammersfelder Bürgermeister Ottmar Fuchs und Ortsbürgermeister Alois Weißenfels den Minister um die Prüfung von Sofortmaßnahmen im Rahmen der Bauunterhaltung für die wichtige Verkehrsachse für die Strecke Linz – Neustadt/Wied – B 256 gebeten.

Das Ergebnis ist einmal mehr ernüchternd: Minister Lewentz räumt zwar ein, „dass die Landesstraße 269 sich in diesem Bereich teilweise nicht in dem Zustand befindet, wie er aus Sicht der Verkehrsteilnehmer sicherlich wünschenswert ist.“ Abhilfe kann er jedoch - wie seine Vorgänger Hendrik Hering und Hans Artur Bauckhage - nicht zusagen. Lewentz zieht sich in seiner Antwort auf den beschränkten Budgetrahmen zurück und begründet diesen auch mit der von allen Landtagsfraktionen beschlossenen Konsolidierung des Landeshaushaltes: Davon „kann auch der Landesstraßenbau nicht ausgenommen werden.“



Die regelmäßige Zustandserfassung der Landestraßen mit Bewertung von Schäden, Dringlichkeit, Verkehrsstärke oder auch Unfallsituationen hätte zudem für die L 269 keinen „vordinglichen umfassenden Sanierungs- und Ausbaubedarf“ ergeben. Bis zu einem umfassenden Ausbau, den das Land mit Verweis auf den Haushaltsplan 2016 oder später noch nicht terminieren kann, werde daher der Landesbetrieb Mobilität mit der zuständigen Straßenmeisterei dafür Sorge tragen, dass Fahrbahnschäden im Rahmen laufender Straßenunterhaltungsmaßnahmen beseitigt werden. Enders‘ Resümee: „Es bleibt also beim Flickwerk. Ausbesserungen sind für den Moment besser als der Ist-Zustand, aber wir brauchen endlich eine umfassende Lösung, die die Interessen der Bevölkerung berücksichtigt!“


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