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Nachricht vom 02.08.2015    

Ferien-Camp des Fußballkreises Westerwald/Sieg sehr beliebt

Das Fußball-Ferien-Camp des Fußballkreises Westerwald/Sieg ist bei Kindern und Eltern sehr beliebt. Das zeigte sich beim diesjährigen Camp in Bad Marienberg erneut und die Mädchen und Jungen aus zwei Landkreisen genossen das Fußballcamp mit Begleitprogramm in vollen Zügen. Es ging für die Kinder viel zu schnell zu Ende.

Mit Leidenschaft wurde hier Fußball gespielt. Das Feriencamp ging viel zu schnell zu Ende. Fotos: Willi Simon

Bad Marienberg/Region. Trotz mannigfachen kommerziellen Anbietern erfreut sich das Fußballcamp in Bad Marienberg größter Beliebtheit. Hier steht nicht das Geldverdienen wie bei kommerziellen Anbietern im Mittelpunkt, sondern die Intension, fußballbegeisterten Kindern ein exzellentes Training zu vermitteln, verbunden mit anspruchsvollen Freizeitprogramm und fachlich optimal ausgebildeter aufopferungsvoller Betreuung.

Die Teilnehmergebühren können nur deshalb so familienfreundlich gestaltet werden, weil das gesamte Betreuerteam ehrenamtlich, ohne jegliche Entschädigung, arbeitet. So sind Ina Hobracht, Peter Stanger und Campvater Alfons Brendebach schon von Beginn an mit dabei, als das Fußballcamp in die Regie des Fußballkreises Westerwald/Sieg überging. Soziale Aspekte bleiben auch nicht außer Betracht. Zwei Teilnehmer kamen von einem Bauernhof, der wenige Tage zuvor abgebrannt war. Die Teilnehmergebühren wurden vom Fußballkreis zurückerstattet.

„Das war Klasse“, so war die einhellige Reaktion der insgesamt 70 Teilnehmer/innen zwischen 7 und 14 Jahren beim diesjährigen Feriencamp des Fußballkreises Westerwald/Sieg. Die Bestätigung dafür, wie gut das Camp im „Hohen Westerwald“ ankommt, belegt die Tatsache, dass die zur Verfügung stehende Plätze umgehend ausgebucht sind und mehrere Kinder bereits wiederholten Mal dabei sind. Alle Teilnehmer waren im Besonderen von der Unterbringung in der Jugendherberge, aber auch der Betreuung und den Sportanlagen begeistert. Die 4 Mädchen und 66 Jungen wurden in Trainingsgruppen mit je zwei Trainern aufgeteilt. DFB-Stützpunkttrainer, sowie weitere erfahrene Trainer und Betreuer waren für die Rundumbetreuung verantwortlich.

Neben den Trainingseinheiten gehören seit jeher Minigolf, Eisdiele und Fußball jeglicher Art zu den Tagesabläufen der Ferienwoche. Ein Highlight, und sehr gut angekommen war in diesem Jahr der Besuch im Kletterwald in Bad Marienberg, wobei jeweils altersgemäß angepasste Parcours zu bewältigen waren. Das gemeinschaftliche Grillen zum Abschluss ist ein fester Bestandteil des Feriencamps.



Stützpunkttrainer Jörg Mockenhaupt sprach von einer optimalen Teilnehmerzahl und Top-Trainingseinheiten. Er lobte im Besonderen das vorbildliche Verhalten der Gruppe der ältesten Teilnehmer. Auch Peter Stanger (sportlicher Leiter, gemeinsam mit Klaus Wilhelmi) lobte die Disziplin im Camp. Zum Abschluss wurde jeder Teilnehmer noch mit einem hochwertigem T-Shirt, einem Sportbeutel sowie einem Mini-Fußball ausgestattet. Die 24-Stunden Rundum-Betreuung mit vielen neuen Erfahrungen und Eindrücken für die Teilnehmer und einer Entlastung in der Feriengestaltung vieler berufstätiger Eltern sind für die Veranstalter ein großes Anliegen. Dem ehrenamtlichen 16-köpfigen Organisationsteam gehörte mit viel Engagement Marlon Kowalski (15) ein junger Betreuer an, der im letzten Jahr noch zu den Camp-Teilnehmern gehörte.

Stimmen der Teilnehmer: Ronja (9) aus Nistertal war zum zweiten Mal mit dabei, wäre „gerne noch länger geblieben“ und hätte „am liebsten nur Fußball gespielt‘“. Justin aus Wissen (10) fand besonderen Gefallen am Freizeitprogramm. Louis aus Hellenhahn-Schellenberg (10) war erstmals im Jugendcamp. Im gefiel (neben Fußball) der ‚Kletterwald‘ am meisten Spaß bereitet. Er will auch im nächsten Jahr wiederkommen.

Das Betreuerteam: Peter Stanger und Klaus Wilhelmi (sportliche Leiter); Alfons Brendebach (Campvater), Ina Hobracht und Mareike Schumacher (Organisation), Trainer und Betreuer: Jan Mockenhaupt, Günther Bauschert, Olaf Künkler, Marc Schilling, Matthias Liedtke, Moritz Hannappel, Tomaz Gawenda, Dirk Mittler, Nikolas Brendebach, Marlon Kowalski. Grillmeister: Axel Hobracht.


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