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Nachricht vom 25.09.2015    

Lampenfieber spielt erst im Januar

Wann kommen sie denn, die Aufführungen? Ausnahmsweise tritt „Lampenfieber“ erst im Januar auf. Das neue Stück heißt schließlich: „Dat ganze Drömm on Draan em Sonderzuch der Bahn“. Aufführungsort bleibt der Gasthof Schäfer.

Foto: Silvia Patt

Breitscheidt. Was ist bloß in Breitscheid los? „Lampenfieber“ spielt erst im Januar? Warum diese Verspätung? Ach so, das neue Stück spielt in der Bahn!
Ja, es stimmt, das kommende Stück der Breitscheidter Amateurtheatergruppe „Lampenfieber“ spielt tatsächlich in einem Waggon. Es stimmt auch, dass erstmals seit 15 Jahren die Aufführungen nicht im November, sondern erst im Januar über die Bühne gehen werden. Es stimmt aber nicht, dass die Szenerie und die Verspätung miteinander etwas zu tun hätten: „Wir werden schlicht nicht rechtzeitig fertig“, erklärt Regisseurin Christa Bitzer.

Die späten Sommerferien hätten zwangsläufig zu einer Verschiebung der Urlaube in die Probewochen hinein gesorgt. Die Folge: Viel zu selten hätten alle Beteiligten miteinander üben können. „Wir haben uns am Montagabend zusammengesetzt und beschlossen, die Aufführungen zu verschieben. Wir waren uns einig, dass wir unsere eigenen hohen Ansprüche bis November nicht erfüllen können“, berichtet Bitzer.

Das hat nur zu einem Teil mit den Schauspielern zu tun, zum anderen aber auch mit dem technischen Anspruch an die Kulisse. Das Bremsen des Zuges soll genauso simuliert werden wie das Hell und Dunkel beim Durchfahren eines Tunnels. Auch für die Bühnenbildner – nur zwei an der Zahl und beide voll berufstätig – wäre der November mehr als knapp gewesen.

„Dat ganze Drömm on Draan em Sonderzuch der Bahn“ heißt das 2015er Stück, das nun erst 2016 aufgeführt wird. Gertrud, die jahrzehntelang bei der Westerwaldbahn gearbeitet hat, wird bei deren Privatisierung mit „verkauft“. Dass sie nun in einem Luxus-Sonderzug eingesetzt wird, stinkt ihr jedoch – eben wegen dem ganzen Drömm on Draan. Da wird das Bordbistro überfallen.
Was weiter passiert und was es mit dem zwielichtigen Pärchen, dem geschäftstüchtigen Eventmanager und dem Zugpersonal auf sich hat, ist zu sehen am 15., 16. und 17. Januar, 22., 23. und 24. Januar sowie am 29., 30. und 31. Januar.

Das entspricht zwar nicht der Gewohnheit der vielen Stammzuschauer, hat aber einen Vorteil: Da der Vorverkauf bereits am 1. Dezember beginnt, kann man Karten jetzt auch zu Weihnachten verschenken. (spa)


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