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Nachricht vom 29.09.2015    

1. Westerwälder Elo-Treffen war ein voller Erfolg

Zum 1. privaten Treffen der Elo®-Besitzer in Westerwald und Umgebung waren fast 20 der seltenen Hunde nach Rosenheim gekommen. Neben ausgedehnten Spaziergängen stand auch der Austausch über die gleichen, aber dennoch sehr unterschiedlichen Vierbeiner im Mittelpunkt der Veranstaltung.

Die Teilnehmer genossen ihre Zeit in Rosenheim.
Fotos: Linda Weitz und privat

Rosenheim. Zum 1. privaten Elo-Treffen im Westerwald konnten sich die Veranstalterin Carina Helmert über eine stattliche Beteiligung freuen. Fast 20 Hunde der noch seltenen Neuzüchtung waren mit ihren Besitzern aus Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Hessen nach Rosenheim gekommen.

Bereits am Samstag wurden erste Kontakte geknüpft, sowie mit Spaziergängen die Umgebung erkundet. Am Sonntag startete die große Gruppe dann zur Rosenheimer Lay. Unterwegs sorgte die Gemeinschaft für zahlreiche neugierige Gesichter bei anderen Spaziergängern.

Der Elo ist eine noch verhältnismäßig junge Hunderasse. Enstanden ist sie 1987 aus den Hunderassen Eurasier, Bobtail und Chow-Chow. Zur Wahrung der Zuchtziele wurde die Elo Zucht- und Forschungsgemeinschaft (EZFG) e.V. gegründet und der Name markenrechtlich geschützt. Nicht das einheitliche Aussehen, sondern neben der Gesundheit, steht das Wesen des Hundes im Vordergrund. Unterschiedlichste Fellfarben sind erlaubt. Es gibt es kleine ELO bis 45 cm und große Exemplare der Rasse von 46cm-60cm, jeweils mit Glatt- oder Rauhaar.

Der Elo ist sehr familienfreundlich, robust und vielseitig. Dies wurde auch beim Treffen in Rosenheim deutlich. Auch bei fast 20 völlig fremden Hunden unterschiedlichen Geschlechts, zeigte sich von Beginn an ein sicheres und friedliches Sozialverhalten untereinander. Der jüngste Hund war gerade einmal 5 Monate jung, der älteste, tierische Teilnehmer stolze 11 Jahre. Wegen ihrer ausgeglichenen Art, werden Elo nicht nur als Familienhunden, sondern auch als Therapie, Schul- und Begleithunde sehr geschätzt.

Petra Becker nahm mit ihrem Rüden Ass-Bo am Treffen in Rosenheim teil und berichtete von ihrer ehrenamtlichen Arbeit beim Besuchshundedienst des Arbeiter-Samariter-Bundes im Raum Siegen. Nach ausführlicher Ausbildung mit entsprechenden Prüfungen (u. a. Wesenstest) besucht sie mit Ass-Bo seit zwei Jahren Kindergärten, Schulen und vor allem Seniorenheime. "Die Bewohner werden zu ganz anderen Menschen, wenn sie mit den Hunden zusammen sind. Sie fragen immer, wann wir endlich wieder kommen", schildert Petra Becker ihre Erlebnisse. Auch an Demenz erkrankte Menschen sind von den Besuchen der Hunde begeistert, so dass die Hundebesuche eine wertvolle Bereicherung für die Patienten darstellen.

"Ich möchte den Elo auch in der Region Westerwald bekannt machen", schildert Veranstalterin Carina Helmert. Neben den zwei jährlich stattfindenden offiziellen Treffen der Elo Zucht- und Forschungsgemeinschaft e.V. finden immer häufiger private Elo-Besitzer zueinander, um sich auszutauschen und den Elo in seinen zahlreichen Facetten in ganz Deutschland, aber auch in den benachbarten Ländern bekannter zu machen. Die Teilnehmer zeigten sich trotz teils weiter Anreise von über 200km begeistert von der Region und der zweitägigen Veranstaltung und versprachen bereits jetzt: "Wir kommen nächstes Jahr wieder!" (daz)



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